Gewählt in den Vorstand der CDU Schramberg (von links): Johannes Grimm, Jürgen Reuter, Alexandra Zink-Colacicco, Joachim Fink, Matthias Kohlhaase, Annette Fuchs, Hanspeter Maurer, Peter Stollbert, Mike Kohler und Thomas Brantner.

SXCHRAMBERG (pm) – Johan­nes Grimm bleibt an der Spit­ze eines an eini­gen Stel­len ver­än­der­ten Vor­stands der CDU Schram­berg. Wei­ter wie bis­her … könn­te man als Über­schrift über die Mit­glie­der­ver­samm­lung der Christ­de­mo­kra­ten im Kon­fe­renz­raum der Auto­samm­lung Steim schrei­ben, heißt es in eoi­ner Pres­se­mit­tei­lung der CDU.

 

. Doch es trä­fe den Kern nur am Ran­de: Denn neben der zwei­fel­los vor­han­de­nen Kon­ti­nui­tät konn­ten eine Art Frisch­zel­len­kur sowie der kämp­fe­ri­sche Aus­blick auf die bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben fest­ge­stellt wer­den.
Mit dem Satz „Wir sind eine leben­di­ge poli­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on mit dem Anspruch zu gestal­ten“ gab Johan­nes Grimm schon ein­mal den Takt vor zu einer Bilanz über die zu Ende gehen­de Amts­pe­ri­ode und einer kri­tisch-kon­struk­ti­ven Bestands­auf­nah­me der Poli­tik der Stadt­ver­wal­tung bis hin zu dem Ziel der CDU Schram­berg, dar­an mit­zu­wir­ken, dass eine CDU-geführ­te Lan­des­re­gie­rung nach dem 13. März nächs­ten Jah­res wie­der Ver­ant­wor­tung über­neh­men wird.

Fast schon sym­bol­haft für poli­ti­sches Ver­hal­ten betrach­te­te Johan­nes Grimm die Dis­kus­si­on um die in der CDU ent­stan­de­ne Idee den Bau 64 im Jung­hans-Gewer­be­park zur „Sze­ne 64“ zu sanie­ren und ein Pro­jekt zu rea­li­sie­ren, das für Jugend­li­che, aber auch für ande­re Grup­pen Räum­lich­kei­ten zum Fei­ern in rus­ti­ka­ler wie auch in fei­nem Ambi­en­te ermög­licht. Johan­nes Grimm, der ins­be­son­de­re Uli Bauknecht, Jür­gen Kaupp und Domi­nik Die­ter­le als die trei­ben­den Kräf­te für die­ses „zwin­gen­de Pro­jekt der Daseins­vor­sor­ge“ bezeich­ne­te: „Die­ser Ver­ein han­delt für die Stadt, in einer ganz außer­ge­wöhn­li­chen Art und Wei­se und mit gro­ßem Enga­ge­ment. Des­we­gen wun­dert es mich umso mehr, dass die SPD/B­unt­specht-Frak­ti­on sich bei den Haus­halts­plan­be­ra­tun­gen im Gemein­de­rat gegen die „Sze­ne 64“ und damit gegen einen wesent­li­chen Bei­trag zur Jugend­kul­tur in Schram­berg aus­ge­spro­chen hat.“ Umso ver­wun­der­li­cher, wenn man Jür­gen Kaupp zuhör­te, mit wel­cher Begeis­te­rung er als Lei­ter des Baus von dem Fort­schritt der Tätig­keit berich­te­te und gera­de­zu Lust mach­te auf das, was in Zukunft in der „Sze­ne 64“ mög­lich sein wird.

So sieht Johan­nes Grimm die Arbeit der CDU mehr denn je als prä­gen­de Kraft in der Stadt. Sowohl im Gemein­de­rat, wo er mit Stolz dar­auf hin­wies, dass die Frak­ti­on bei den Wah­len im ver­gan­ge­nen Jahr mit einer nahe­zu kom­plett neu antre­ten­den Mann­schaft mit ihren wie­der­um zwölf Man­dats­trä­gern so stark war wie zuvor, „und das Wahl­er­geb­nis war sogar noch um eon Zehn­tel bes­ser als 2009.“ Als auch im Vor­stand, für den die bis­he­ri­gen Mit­glie­der Rena­te Hil­ser, Mari­an­ne Pfund­stein, Peter Weis­ser, Andre­as Doedt, Win­fried Halu­sa und Sven Effin­ger nicht mehr kan­di­dier­ten.

Vor allem um die Berei­che Kinder/Familie, Jugend, Senio­ren, Sport, Ver­kehrs­in­fra­struk­tur sowie städ­ti­sche Infra­struk­tur mit Gewer­be, Schu­len und Ein­zel­han­del wer­den sich die neu gewähl­ten Vor­stands­mit­glie­der „in eige­ner Ver­ant­wor­tung“ küm­mern: „Mein Ziel ist es, dass wir in dezen­tra­ler Struk­tur eine hohe Effi­zi­enz errei­chen kön­nen.“ So Johan­nes Grimm, der die erfolg­reich gestar­te­te Rei­he „Schram­berg im Wan­del – Zukunft gestal­ten“ auch in der neu­en Amts­pe­ri­ode fort­set­zen will.
Dies alles soll gesche­hen mit dem von den Mit­glie­dern der CDU neu gewähl­ten Vor­stands­team.
Vor­sit­zen­der: Johan­nes Grimm,
Stell­ver­tre­ter: Eber­hard Pietsch, Alex­an­dra Zink-Cola­cic­co (neu);
Schatz­meis­te­rin: Annet­te Fuchs;
Inter­net­be­auf­trag­ter: Hil­mar Büh­ler (neu)
Bei­sit­zer: Tho­mas Brant­ner, Erwin Feh­ren­ba­cher, Mike Koh­ler, Mat­thi­as Kohl­ha­se (neu), Franz Moser, Jür­gen Reu­ter, Peter Stoll­bert sowie Hans­pe­ter Mau­rer und Joa­chim Fink (bei­de neu).

Sie alle schau­ten und schau­en mit Hoch­ach­tung auf die Mit­glie­der der CDU, die an die­sem Abend für ihre lang­jäh­ri­ge Treue zur Par­tei geehrt wer­den konn­ten. Mit Urkun­de, Ehren­na­del und den jeweils sehr per­sön­li­chen Dan­kes­wor­ten von Johan­nes Grimm gerie­ten die Ehrun­gen gleich­zei­tig zu Remi­nis­zen­zen an her­aus­ra­gen­des Wir­ken von Par­tei­freun­den in all den Jah­ren und Jahr­zehn­ten: sei es als Par­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, als Gemein­de­rä­te und Kreis­rä­te oder als über­zeu­gen­de, weit über die Stadt hin­aus­rei­chen­de Sozi­al­po­li­ti­ker.

Ehrun­gen

50 Jah­re: Paul Ivan­fi, Hubert Haas;
40 Jah­re: Erwin Bro­g­ham­mer, Josef Bro­g­ham­mer, Josef Bulach, Sybil­le Dros­ten, Rudolf Huber, Robert May­er, Wer­ner May­er, Peter Moos­mann, Erwin Neff, Ingrid Schaub, Sieg­fried Schaub, Karl Schin­le, Karin Stoll­bert, Hil­de­gard Gaus, Win­fried Halu­sa;
25 Jah­re: Edu­ard Kopp, Gün­ter Flaig, Andre­as Het­tich, Johan­nes Lerch, Edgar Hil­ser, Roland Haas.

Geehrt in der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes Schramberg durch Johannes Grimm (von links): Winfried Halusa, Edgar Hilser, Josef Bulach, Peter Moosmann, Hubert Haas, Eduard Kopp, Erwin Broghammer, Roland Haas und Günther Günter Flaig. Fotos: pm
Geehrt in der Mit­glie­der­ver­samm­lung des CDU-Stadt­ver­ban­des Schram­berg durch Johan­nes Grimm (von links): Win­fried Halu­sa, Edgar Hil­ser, Josef Bulach, Peter Moos­mann, Hubert Haas, Edu­ard Kopp, Erwin Bro­g­ham­mer, Roland Haas und Gün­ther Gün­ter Flaig. Fotos: pm

Sie alle eint der Ein­satz für die Idee der Christ­lich Demo­kra­ti­schen Uni­on, ihre Ver­ant­wor­tung wahr­zu­neh­men für ein frei­heit­li­ches, demo­kra­ti­sches Gemein­we­sen, „in Schram­berg und dar­über hin­aus“ (Johan­nes Grimm). Und mit Blick auf den gro­ßen Erfolg der Ver­an­stal­tung mit Dr. Udo Schnell im Rah­men der Rei­he „Schram­berg im Wan­del …“, der „scho­nungs­los, aber char­mant die opti­schen Schwä­chen der Stadt vor Augen geführt hat“ zeig­te er die Not­wen­dig­keit auf, immer wie­der den Fin­ger in die Wun­den zu legen: „Gera­de auch, wenn wir sehen, dass die Stadt­ver­wal­tung die­sen Pass nur zöger­lich auf­ge­nom­men hat.“

Vie­les har­re noch der Umset­zung: „Es fehlt wei­ter­hin der gro­ße, sicht­ba­re Wurf.“ Mit ihren Anstö­ßen, mit einem Ange­bot von gro­ßen (wie mit Wolf­gang Schäub­le und Andre­as Schwab im Bären­saal) und mit klei­ne­ren Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen, mit ihrer Ver­an­ke­rung in der Stadt und auch wei­ter mit der Zusam­men­ar­beit mit den Abge­ord­ne­ten von Land, Bund und Euro­pa will die CDU auch in den nächs­ten zwei Jah­ren Poli­tik kon­struk­tiv und für die Bür­ger ver­ant­wort­lich mit­ge­stal­ten – so die Quint­essenz aus der zwei­ein­halb stün­di­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung in der Auto­samm­lung Steim.