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SCHRAMBERG  (him) –  An pro­mi­nen­ter Stel­le taucht die­se Woche die Schram­ber­ger City­Hub-App  auf. Der Staats­an­zei­ger Baden-Würt­tem­berg berich­tet über das Pro­dukt der Schram­ber­ger Soft­ware­ent­wick­ler.

Weil smart­pho­nes immer wich­ti­ger wür­den, nutz­ten vie­le Groß­städ­te die apps, um ihre Bür­ger über Neu­ig­kei­ten in der Stadt zu infor­mie­ren. Weil so die Attrak­ti­vi­tät einer Kom­mu­ne stei­ge,  wür­den auch klei­ne­re Kom­mu­nen eine App anbie­ten, schreibt Dani­el Schmid.

Als ers­tes  Bei­spiel nennt er Schram­berg. Hier habe Achim Ring­wald als Inter­net­be­au­trag­ter im Früh­jahr eine sol­che App ange­bo­ten bekom­men und instal­liert. „Wir bie­ten damit einen zusätz­li­chen Ser­vice“, zitiert der Staats­an­zei­ger Ring­wald. Auch Tief­bau­amts­chef Klaus Dezem­ber kommt zu Wort.

Die App, die die Fir­ma Bauknecht soft­fo­lio ent­wi­ckelt hat, bie­tet näm­lich auch die Mög­lich­keit, Schä­den und Miss­stän­de der Stadt­ver­wal­tung zu mel­den. „Wir bekom­men bei­spiels­wei­se Fotos von Schlag­lö­chern, defek­ten Stra­ßen­la­ter­nen und Ver­schmut­zun­gen zuge­schickt.“ Er  erhal­te so etwa fünf Mel­dun­gen im Monat. Die eher nied­ri­ge Zahl kom­men­tiert Dezem­ber im Staats­an­zei­ger schmun­zelnd: „Unse­re Stadt ist schön und sau­ber.“  Er fügt aber hin­zu, dass wenn noch mehr Leu­te die App instal­liert hät­ten, wür­de die Zahl der Mel­dun­gen bestimmt noch stei­gen.