Ein Dach­stuhl­brand im Neckar­tal in Rott­weil ver­lief glimpf­lich. Es ist offen­bar nie­mand ver­letzt wor­den. Das Feu­er war am Don­ners­tag­mor­gen aus­ge­bro­chen. Die Ret­tungs­kräf­te rück­ten mit einem Groß­auf­ge­bot aus.

Zu einem Dach­stuhl­brand ist die Feu­er­wehr Rott­weil um 7.43 Uhr ins Indus­trie­ge­biet Neckar­tal alar­miert wor­den. Beim Ein­tref­fen des Stadt­brand­meis­ters Frank Mül­ler – bereits 7 Minu­ten nach der Alar­mie­rung – drang dich­ter weiß-brau­ner Rauch aus dem Gebäu­de.  Fünf Arbei­ter, die sich auf dem Dach befan­den und ers­te Lösch­ver­su­che unter­nah­men, wur­den rasch vom Dach her­ab geführt. Wegen der beim Not­ruf unkla­ren Lage und der Tat­sa­che, dass sich meh­re­re Per­so­nen auf dem Dach befan­den, lös­te die Inte­grier­te Leit­stel­le für den Ret­tungs­dienst und die DRK-Bereit­schaft Rott­weil das Alarm­stich­wort MANV 1 – Mas­sen­an­fall von Ver­letz­ten Stu­fe 1 – aus.

Der Schwel­brand auf dem Dach in dem leer­ste­hen­den Fabrik­ge­bäud im Neckar­tal hat glück­li­cher Wei­se nur Sach­scha­den gefor­dert. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand kom­men für die Ent­ste­hung des Schwel­bran­des Arbei­ten vom Vor­tag zur Ver­dich­tung von Bitu­men­bah­nen auf dem Dach in Fra­ge, teil­te die Poli­zei mit.

Zunächst haben Arbei­ter, die an einem angren­zen­den Gebäu­de beschäf­tigt waren, Rauch auf dem Dach des besag­ten Gebäu­des bemerkt. Die Arbei­ter ver­such­ten laut Poli­zei geis­tes­ge­gen­wär­tig, die­sen Brand, bei dem teil­wei­se auch offe­ne Flam­men vor­han­den waren, zu löschen.

Auf­grund der Rauch­ent­wick­lung muss­ten die Arbei­ter ihr Vor­ha­ben jedoch abbre­chen. Die ver­stän­dig­te Feu­er­wehr Rott­weil rück­te, unter Lei­tung von Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler mit 20 Fahr­zeu­gen und über 80 Mann aus und lei­te­te sofort Lösch­maß­nah­men ein. Der Ret­tungs­dienst war mit neun Fahr­zeu­gen und fast 20 Kräf­ten sowie einem Not­arzt vor Ort.

Der Brand konn­te erfolg­reich gelöscht wer­den, sodass das Gebäu­de wei­ter­hin nutz­bar ist und nur gerin­ger Sach­scha­den, des­sen genaue Höhe noch Gegen­stand der Ermitt­lun­gen ist, ent­stand.

Glück­li­cher­wei­se wur­de, nach der­zei­ti­gem Stand, nie­mand ver­letzt. Wei­te­re Gebäu­de wur­den nicht in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Beam­te des Poli­zei­re­viers Rott­weil, die eben­falls vor Ort ein­ge­setzt waren, haben die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men.