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Sonntag, 23. Februar 2020

Dekanatsrat beschließt Haushalt und stimmt sich auf Entwicklungsweg ein

KREIS ROTTWEIL (pm) – Bei der mit über fünfzig Personen gut besuchten Herbstsitzung des Dekanatsrates Rottweil wurde der Haushalt 2016 sowie der Rechnungsabschluss für 2014 einstimmig beschlossen. Der pastorale Entwicklungsweg „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ bildete ein weiteres Schwerpunktthema beim zweiten Treffen der Dekanatsräte.

Dass Haushaltssitzungen nicht unbedingt trocken sein müssen, zeigte sich bei der Dekanatsratssitzung in Bühlingen. Mit großem Sachverstand und vielen hilfreichen Informationen zur Systematik des Haushaltsplans konnte der Rechnungsführer des Dekanates Eberhard Weckenmann den Haushaltsplan 2016 und den Rechnungsabschluss für 2014 so übersichtlich und schlüssig darstellen, dass am Ende keine offenen Fragen blieben.

Mit 254.100 Euro im ordentlichen Haushalt können die pastoralen Aufgaben und Dienste auch 2016 auf eine sichere finanzielle Grundlage gestellt werden. Die Umlage der Kirchengemeinden blieb dennoch mit 1.53 Prozent weiter auf einem erfreulich niedrigen Niveau. „Finanziell sind wir gut aufgestellt“ lautete entsprechend das Fazit von Weckenmann.

Positiv zur Kenntnis genommen wurde bei der Vorstellung des Rechnungsabschlusses 2014, der ebenfalls einstimmig beschlossen wurde, dass der erste Ökumenische Kirchentag in Rottweil, der vielen noch in bester Erinnerung ist, dank vieler Spenden unterm Strich lediglich mit 10.600 Euro zu Buche schlägt – veranschlagt waren 30.000 Euro.

Ein erster Überblick zum diözesanen Entwicklungsweg „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten gestalten“ war ein weiteres Thema beim erstmalig von der zweiten Vorsitzenden des Dekanatsrates Alicja Garcia Bernal moderierten Treffen der Dekanatsräte. „Wie können wir vor Ort in unseren Seelsorgeeinheiten Kirche zukunftsfähig gestalten ?“ ist dabei die Kernfrage, wie Dekanatsreferent Jens Wöhrle in einer kurzen Präsentation erläuterte.

„Sich vernetzen“, „Die Frohbotschaft des Evangeliums und die Lebenswirklichkeit der Menschen zusammen in den Blick nehmen“, „Kirche sein, die Gott und den Menschen nahe ist“ sind dabei nur einige Herausforderungen, denen sich Kirche immer wieder neu stellen muss.

Bei der anschließenden von Dekan Martin Stöffelmaier moderierten Gesprächsrunde wurde deutlich, dass sich schon einige der 12 Seelsorgeeinheiten auf den Weg gemacht haben einen „Entwicklungsplan Pastoral“ zu erstellen, auch wenn vor Ort noch so manche Fragen offen sind. „Entwicklung kann gelingen, wenn wir zusammen nach neuen Lösungen für unsere Ziele suchen“ war nur eine der Ermutigungen des Dekans.

Nach weiteren Informationen unetr anderem zur Vergabe der Martinusmedaille an zwei Personen aus dem Dekanat, der Situation der Notfallseelsorge und Personalveränderungen im Dekanat, schloss Garcia Bernal die Sitzung.

 

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