SCHRAMBERG (pm) – Die Schü­ler des zwei­ten Aus­bil­dungs­jah­res der Alten­pfle­ge­schu­le Schram­berg besuch­ten im Rah­men ihrer Aus­bil­dung das Hos­piz „Maria Frie­den“ in Ober­har­mers­bach. Dar­bei erhiel­ten sie Ein­bli­cke in die pal­lia­ti­ve Behand­lung und Ver­sor­gung schwer­kran­ker Men­schen.

Gelei­tet von dem Gedan­ken, den letz­ten Tagen mehr Leben und nicht dem Leben mehr Tage zu geben, wer­den an die­sem Zufluchts­ort den Men­schen auf ihrem letz­ten Weg neben fach­kun­di­ger medi­zi­ni­scher und pfle­ge­ri­scher Betreu­ung auch das Gefühl von Sicher­heit und Gemein­schaft gege­ben.

Die bei­den Fach­leh­re­rin­nen Sil­ke Wil­hel­mi und Petra Röcker berei­te­ten die Exkur­si­on fach­lich vor und beglei­te­ten die 22 Alten­pfle­ge­schü­ler bei die­sem Lern­gang. Sehr ein­fühl­sam und kom­pe­tent führ­te der Hos­piz­lei­ter Mar­tin Stip­pich die ange­hen­den Altenpfleger/innen durch sein „Haus der Begeg­nung“ und beant­wor­te­te die Fra­ge der inter­es­sier­ten Gäs­te. Die Schü­ler zeig­ten sich sehr berührt von von der Art und Wei­se, wie in die­sem Hos­piz die Men­schen auf ihrem letz­ten Abschnitt ihres Lebens beglei­tet wer­den und wie respekt­voll und acht­sam mit dem The­ma Ster­ben und Tod umge­gan­gen wird.

Die Pfle­ge­fach­leh­re­rin Sil­ke Wil­hel­mi ist sich sicher, dass ein sol­cher Besuch ein wich­ti­ger Bestand­teil der Aus­bil­dung einer Alten­pfle­ge­kraft ist und einen wert­vol­len Ein­blick in die prak­ti­sche Pal­lia­tiv­me­di­zin gibt. Außer­dem sei auch die­se Arbeit ein Bestand­teil der viel­fäl­ti­gen Tätig­kei­ten einer Altenpflegerin/eines Alten­pfle­gers.