Freuen sich auf das Kürbis-Fest am 16. Oktober, am verkaufsoffenen Sonntag in Rottweil: Karin Huonker und Magnus Hugger vom Gewerbe- und Handelsverein. Foto: pm
Freuen sich auf das Kürbis-Fest am 16. Oktober, am verkaufsoffenen Sonntag in Rottweil: Karin Huonker und Magnus Hugger vom Gewerbe- und Handelsverein. Foto: pm

(Anzei­ge). Rund um den Kür­bis dre­hen sich beim Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag am 16. Okto­ber in Rott­weil, die diver­sen Aktio­nen der 50 geöff­ne­ten Geschäf­te in Rott­weils Innen­stadt. Der ört­li­che Gewer­be- und Han­dels­ver­ein als Ver­an­stal­ter lädt von 13 bis 18 Uhr zum Bum­meln, Ein­kau­fen und Ver­wei­len ein.

gewerbe-und-handelsverein-rottweil-_-vos-2016-90x78mm-ghv_nrwz

Knallorange oder zartgelb

In der Küche unse­rer Brei­ten ist er der klas­si­sche Bote und Beglei­ter der herbst­li­chen Mona­te. Der Kür­bis, des­sen zahl­rei­che Sor­ten zwi­schen Som­mer­aus­klang und Weih­nach­ten nicht nur Haus­ein­gän­ge zie­ren, son­dern in den Koch­töp­fen für far­bi­ge Akzen­te sor­gen. Für Karin Huon­ker, die GHV-Vor­sit­zen­de, ist es nur fol­ge­rich­tig, das von knal­l­oran­ge über zart­gelb bis zu dun­kel­grün chan­gie­ren­de Frucht­ge­mü­se als Mot­to­ge­ber des dies­jäh­ri­gen Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tags zu wäh­len. Schließ­lich ist die Palet­te der Kür­bis­sor­ten genau­so viel­fäl­tig wie die der Geschäf­te in Rott­weil. Die­se zei­gen mit ihren herbst­lich deko­rier­ten Aus­la­gen bereits ein paar Tage vor­her, dass sie am 16. Okto­ber die Laden­tü­ren weit geöff­net haben. Man­che bie­ten beson­de­re Aktio­nen wäh­rend der Sonn­tags­öff­nung, und auch die Gas­tro­no­men stel­len sich auf das Mot­to Kür­bis ein. Das Hotel Johan­ni­ter­bad und das ita­lie­ni­sche Lokal Del­fi­no etwa haben eige­ne Kür­bis­krea­tio­nen auf die Spei­se­kar­te geho­ben. Da wird das leuch­ten­de Gemü­se kom­bi­niert mit Pas­ta oder Muscheln oder zu kna­cki­gem Kro­kant und luf­ti­ger Mousse ver­ar­bei­tet.

Schaurig-lustig

Doch Kür­bis­se sind nicht nur zum Essen lecker. Kin­der haben beson­de­re Freu­de an schau­rig-lus­ti­gen Later­nen, die sich dar­aus schnit­zen las­sen. Dazu besteht am Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag reich­lich Gele­gen­heit. Gleich an zwei Sta­tio­nen kön­nen gro­ße und klei­ne Kin­der ihrer Phan­ta­sie frei­en Lauf las­sen: Unter der Kas­ta­nie in der Unte­ren Haupt­stra­ße, wo der Kin­der­gar­ten Büh­lin­gen die Arbei­ten betreut, und auf der Büh­ne vor dem Alten Rat­haus, wo die ENRW den Schnit­zern Hil­fe leis­tet. Krea­tiv mit Kür­bis­sen kön­nen Kin­der auch bei der Mit­mach­ak­ti­on der Kreis­spar­kas­se vor der Filia­le in der Hoch­brück­tor­stra­ße sein. 150 Zier­kür­bis­se war­ten dort dar­auf, mit aller­lei Zuta­ten ver­ziert zu wer­den. Wäh­rend die Klei­nen beim Bas­teln aktiv sind, haben die Gro­ßen die Chan­ce dort beim Kür­bis­ge­winn­spiel zu punk­ten. Wer beim Schät­zen dem tat­säch­li­chen Gewicht eines Kür­bis­ses am nächs­ten kommt, kann sich über Rott­wei­ler Taler freu­en. Die drei bes­ten Schät­zun­gen wer­den mit der Rott­wei­ler Gut­schein-Mün­ze belohnt.

tsv-1862-rottweil-2016-10-16-anzeige-stadtlauf

Sportlich und musikalisch

Weni­ge Schrit­te wei­ter süd­lich kom­men Bewe­gungs­freu­di­ge auf ihre Kos­ten: Bereits ab dem Vor­mit­tag, wäh­rend die Teil­neh­mer am Volks­bank­lauf ihre Run­den durch die Stadt dre­hen, lädt die Hüpf­burg vor der Volks­bank zu Luft­sprün­gen ein.

Wer an jenem Tag nicht sel­ber den Koch­löf­fel schwin­gen will, kann Hun­ger und Durst auf viel­fäl­ti­ge Wei­se stil­len. Neben der Gas­tro­no­mie bie­ten Stän­de in der Obe­ren Haupt­stra­ße und der Hoch­brück­tor­stra­ße die Klas­si­ker Wurst, Flamm­ku­chen, Crepes, Süßig­kei­ten und Rosen­küch­le wäh­rend die Chor­ge­mein­schaft in der Obe­ren Haupt­stra­ße Kür­bis­sup­pe mit Gesangs­ein­la­gen ser­viert. Eine Kon­di­to­rei bie­tet zudem erst­mals Kaf­fee und Kuchen in der Unte­ren Haupt­stra­ße an.

Musi­ka­lisch und leben­dig geht es beim Schwar­zen Tor zu. Vor dem Schwei­zer Läde­le unter­hält The Wot­cha Blo­kes mit Hits und sel­ten gehör­ten Songs aus Rock, Pop, Folk und Coun­try der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te. Die Musi­ker Peter Plietsch, Armin „Lef­ty“ Link, Gerd Kam­me­rer und Uwe Mutsch­ler ste­hen für fei­ne Akus­tik-Musik und spie­len alles, was ihre Gitar­ren und Stim­men her geben. Ein paar Schrit­te wei­ter lädt Casa Cap­pel­li zum zünf­ti­gen Herbst­fest mit den Akkor­deo­nis­ten Mar­co und Flo­ri­an unter dem Mot­to „Neu­er Wein und neue Hüte“ ein, und in der Buch­hand­lung Greu­ter schwingt der Zeich­ner vom Äff­le und vom Pferd, Alex Lin­ke, den Stift für sei­ne Live-Skiz­zen.

Kin­der wer­den zudem ihre Freu­de am Karus­sell am Fuße der Stra­ße haben. Übri­gens: Auch außer­halb der his­to­ri­schen Innen­stadt haben eini­ge Geschäf­te geöff­net und machen mit beson­de­ren Aktio­nen den Sonn­tags­bum­mel attrak­tiv.

kuerbisgesicht2

Wettbewerb des Gewerbe- und Handelsvereins

Der dickste Rottweiler Kürbis macht das Rennen

Ob grün, rot oder gelb, But­ter­nut, Mus­kat­nuss- oder Spa­ghet­ti­kür­bis, Haupt­sa­che schwer lau­tet das Mot­to des ers­ten Kür­bis-Wett­wie­gens des Gewer­be- und Han­dels­ver­eins Rott­weil am Sams­tag, 8. Okto­ber.

Der, des­sen Kür­bis am meis­ten Pfun­de auf die Waa­ge bringt, kann sich über zehn Rott­wei­ler Taler im Wert von 100 Euro freu­en. Und hat damit gleich das nöti­ge Taschen­geld für einen Stadt­bum­mel am Ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. Dazu lädt der GHV näm­lich eine Woche spä­ter am 16. Okto­ber von 13 bis 18 Uhr unter dem Mot­to „Rund um den Kür­bis“.

Die Besit­zer der Kür­bis-Pracht­ex­em­pla­re kön­nen die­se am Sams­tag, 8. Okto­ber, zwi­schen 12 und 13 Uhr bei Foto Gra­ner in der Unte­ren Haupt­stra­ße 55 wie­gen las­sen. Auf der eigens besorg­ten Waa­ge wird das Gewicht der ein­zel­nen Früch­te bestimmt, der stol­ze Besit­zer mit sei­nem Kür­bi­s­ex­em­plar foto­gra­fiert, sei­ne Kon­takt­da­ten wer­den fest­ge­hal­ten. So lässt sich am Schluss zwei­fels­frei ermit­teln, wer den gewich­tigs­ten Kür­bis in sei­nem Gar­ten gezo­gen hat. Der anschlie­ßen­den Ver­ar­bei­tung der Kür­bis­se steht nichts mehr im Weg. Ob als Sup­pe, ein­ge­legt oder Gra­tin, so fei­ert er ein Come­back auf dem Ess­tisch.

Die Mess­lat­te liegt übri­gens hoch: 1054 Kilo­gramm brach­te das Exem­plar des Schwei­zers Beni Mei­er bei der Euro­pa­meis­ter­schaf­ten im Kür­bis­wie­gen in Lud­wigs­burg vor zwei Jah­ren auf die Waa­ge. Das ist der bis­her unüber­trof­fe­ne Weltrekord.pm