Schramberg (wit) – Zwei Orchester, ein Chor und eine Solosängerin: Das traditionelle Fronleichnamskonzert der Stadtmusik Schramberg und ihres Jugendblasorchesters wurde diesmal von der Chorgemeinschaft „Frohsinn“ und deren Dirigentin Claudia Habermann als Solosängerin begleitet. Vorsitzender Peter Flaig freute sich über den wiederum sehr guten Besuch.

Den Auftakt machte das Jugendblasorchester der Stadtmusik Schramberg unter der Leitung von Sabrina Michelfeit. Dabei bewies der musikalische Nachwuchs einmal mehr, dass der jüngste Wertungsspielerfolg kein Zufall ist, sondern das Ergebnis einer auf Dauer angelegten erstklassigen Arbeit ist. Dabei tauchte der Nachwuchs mit „The Cream of Clapton“ und „Glee Showstoppers“ auf in die anglo-amerikanische Musikwelt ein. Mit dem Werk „Nightflight: Scenes of a City from Above“ ließ das Jugendblasorchester die Besucher in drei Szenen über Miami fliegen. Natürlich war vor dem Abgang von der Bühne, der Konzertmuschel im Park der Zeiten, erst noch eine Zugabe fällig. Die kurzweilige Ansage beim Jugendblasorchester hatten Lars Blecher und Benedikt Gießibl übernommen.

Im zweiten Teil spielten dann die Aktiven unter der Leitung von Meinrad Löffler auf gewohnt hohem Niveau. Monumental präsentierte sich das Hauptorchester mit dem Werk „Saga Maligna“ von Bert Appermont. Einen Ausflug in die Gospel-Musik unternahmen Orchester und Chor mit dem Werk „Bye Bye Spiritual“.

Höhepunkt des Fronleichnamskonzerts war der gemeinsame Auftritt von Stadtmusik und Chorgemeinschaft „Frohsinn“ und der Sängerin Claudia Habermann. Sie führte mit Chor und Orchester zwei Stücke aus der Strauß-Operette „Die Fledermaus“ auf. Mit einer Zugabe endete ein durchweg gelungener und hochkarätiger Konzertnachmittag im Park der Zeiten. Auch bei den Aktiven war die Moderation recht kurzweilig. Sie lag bei Dominik Dieterle und Jonas Rehm.