DIETINGEN-IRSLINGEN (fw) –  Sonn­tag­nacht wur­de die Feu­er­wehr­ab­tei­lung Irs­lin­gen wegen eines Kamin­bran­des in die Irs­lin­ger Stein­gar­ten­stra­ße geru­fen. Die Anwoh­ner des Hau­ses bemerk­ten beim Betrei­ben ihres Ofens Unre­gel­mä­ßig­kei­ten, wes­halb sie die Feu­er­wehr ver­stän­dig­ten.

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr herrsch­te bereits ver­stärk­ter Fun­ken­flug aus dem Kamin. Daher wur­de von der Wehr zunächst der exak­te Brand­herd inner­halb des Kamins loka­li­siert. Um beson­ders schnell agie­ren zu kön­nen, wur­de die Brand­be­kämp­fung über einen trag­ba­ren Hoch­druck­schaum­lö­scher ein­ge­lei­tet.

Um ein mög­li­ches Über­grei­fen des Kamin­bran­des auf das betrof­fe­ne Haus sowie die umlie­gen­den Häu­ser zu ver­mei­den, hat die Feu­er­wehr par­al­lel wei­te­re Siche­rungs­maß­nah­men ergrif­fen. So wur­de unmit­tel­bar nach der Ankunft am Ein­satz­ort eine kon­stan­te Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut sowie die Ein­satz­stel­le aus­ge­leuch­tet.

Der von der Feu­er­wehr ange­for­der­te Schorn­stein­fe­ger über­nahm die Rei­ni­gung des Kamins und konn­te die­sen nach einer abschlie­ßen­den Über­prü­fung auf ver­blei­ben­de Glut­nes­ter wie­der frei­ge­ben. Die Feu­er­wehr war mit 21 Mann sowie zwei Ein­satz­fahr­zeu­gen vor Ort und konn­te nach knapp 1,5 Stun­den wie­der abrü­cken.