ROTTWEIL (pm) Seit dem 1. Janu­ar 2014 gibt es den Beruf des Not­fall­sa­ni­tä­ters, der im Lau­fe der nächs­ten Jah­re den Ret­tungs­as­sis­ten­ten, als bis­her höchs­te Qua­li­fi­ka­ti­on des Ret­tungs­fach­per­so­nals, ablö­sen wird.

Die Aus­bil­dung ist mit drei Jah­ren deut­lich umfang­rei­cher und ver­mit­telt weit­rei­chen­de­re Kom­pe­ten­zen. Not­fall­sa­ni­tä­ter dür­fen bestimm­te erlern­te Maß­nah­men ergrei­fen, die bis­her dem Not­arzt vor­be­hal­ten waren, bei­spiels­wei­se über­le­bens­not­wen­di­ge Medi­ka­men­te sprit­zen. Für alle Not­fall­sa­ni­tä­ter gibt es in Baden-Würt­tem­berg nun ein­heit­li­che Hand­lungs­emp­feh­lun­gen, die ver­bind­lich sind und die ein lan­des­weit ver­gleich­ba­res und hohes Qua­li­täts­ni­veau bie­ten sol­len. Übri­gens: Den im Volks­mund „Sani“ genann­te Ret­tungs­sa­ni­tä­ter gibt es wei­ter­hin – er stellt aber mit ledig­lich 520 Stun­den Aus­bil­dung die Mini­mal­qua­li­fi­ka­ti­on für den Ein­satz in der Not­fall­ret­tung dar.

Seit Okto­ber die­ses Jah­res erler­nen zwei Aus­zu­bil­den­de die­sen anspruchs­vol­len und abwechs­lungs­rei­chen Beruf beim DRK-Kreis­ver­band Rott­weil. Doch auch für die geprüf­ten Ret­tungs­as­sis­ten­ten besteht die Mög­lich­keit, sich zum Not­fall­sa­ni­tä­ter wei­ter­bil­den zu las­sen. Am Ende die­ser inten­si­ven Wei­ter­bil­dung steht eine umfang­rei­che staat­li­che Ergän­zungs­prü­fung, die Anfang Dezem­ber von den drei Lehr­ret­tungs­as­sis­ten­ten Joa­chim Herr­mann, Sven Lot­ze und Manu­el Feilcke erfolg­reich absol­viert wur­de.