Eine großangelegte, dreistündige Drogenrazzia in der Asylbewerberunterkunft im Gewerbepark Neuhausen ob Eck im Landkreis Tuttlingen hat zu mehreren Festnahmen geführt. Einer der Verdächtigen, ein 29-jähriger Gambier, sitzt in Haft. An der Aktion waren gut 90 Beamte beteiligt.

Region (pz,gg). Betäubungsmittel hatten die Polizisten und Zöllner im Visier, als sie am Mittwoch gegen 6 Uhr eine groß angelegte Durchsuchungsaktion in der Asylbewerberunterkunft im Gewerbepark beim Flugplatz Neuhausen ob Eck starteten. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Mitteilung betonen, habe für die gut geplante, umfangreiche Aktion auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil ein entsprechender richterlicher Beschluss vorgelegen.

Im Laufe der Durchsuchung ist ein 29-jähriger Gambier als Hauptverdächtiger vorläufig festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft Rottweil beantragte gegen diesen Mann Haftbefehl. Der 29-Jährige wurde noch am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt und schließlich in Haft genommen.

Außerdem wurden ein 42-jähriger Gambier wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln sowie ein 23-Jähriger gleicher Herkunft wegen einem bereits bestehenden Haftbefehl von den Beamten vorläufig festgenommen.

An der Durchsuchung waren – neben 14 Kripo-Beamten des Kriminalkommissariats Tuttlingen – das Hauptzollamt Singen mit 28 Beamten und acht Diensthunden sowie 50 Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz, darunter Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten aus Böblingen sowie ein Einsatzzug aus Göppingen eingesetzt.

Laut der Mitteilung der Behörden hätten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden können. Darunter etwa Drogendepots im Freien, Handys und iPads der mutmaßlichen Drogendealer. Derzeit dauern die umfangreichen Ermittlungen noch an.

 

 

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3 Kommentare

  1. es waren noch nie Einzelfälle. Selbst der Polizeigewerkschaftsvorsitzende Wendt brachte dies mehrfach zum Ausdruck. So ist das nunmal. Vieles wird einfach nicht offenbar gemacht, weil es nicht in die politische Landschaft passt und verschwiegen werden soll. Je weniger die Menschen von kriminellen Handlungen von Asylbewerbern wissen, desto besser. So kommen sie eher aus dem Visier der sogenannten Fremdenfeindlichkeit, obwohl die Wahrheit zu sagen nie femdenfeindlich gewesen war. Ansonsten wäre dies ja auch ein Freibrief an alle Migranten in Deutschland alles tun und machen zu können, wie sie es gerade wollen. Nur den Grünen könnte dies passen.

    • Sie wollen doch nicht glaubhaft machen, dass dies der „Alltag“ in den Asyslbewerberunterkunft ist? Na das wird aber weder der CDU noch deren Vorsitzenden freuen. Wo doch die Asylanten so weit hergelaufen sind ….. Das bereichert unsere Kultur! – Sarkasmus Ende.

  2. Sarkasmus an: “ Sicherlich nur ein Einzelfall und ein blödes Mißverständnis. Asylsuchende halten sich doch an Gesetze.“

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