Fröhliche Aktive beim Dunninger Frühling. Bildmitte: Veranstalterin Kerstin Gapp. Fotos: Fritz Rudolf
Fröhliche Aktive beim Dunninger Frühling. Bildmitte: Veranstalterin Kerstin Gapp. Fotos: Fritz Rudolf

Gera­de eine Woche ist es her, seit die Dun­nin­ger The­men­ta­ge ihre Pfor­ten geschlos­sen haben. Am Sonn­tag hat­te Dun­nin­gen schon wie­der eine Groß­ver­an­stal­tung auf der Jah­res­pro­gramm­ta­fel. Unter dem Mot­to „Erle­ben, Genie­ßen, Ein­kau­fen ver­an­stal­te­te der 2012 gegrün­de­te Ver­ein „DU die Unter­neh­mer Dun­nin­gen, See­dorf, Lacken­dorf “ in der neu gestal­te­ten Orts­mit­te den Dun­nin­ger Früh­ling. Das Aus­stel­lungs­ge­län­de im Zen­trum erwies sich wie­der­um gut geeig­net für Ver­an­stal­tun­gen die­ser Art.

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Dun­nin­gen. Eröff­net wur­de die Ver­an­stal­tung von Kers­tin Gapp, die anfangs die DU aus­führ­lich vor­stell­te. „Wir sind ein noch jun­ger Ver­ein, es gibt uns erst seit drei Jah­ren. Erfolg­reich haben wir 2013 die Gewer­be­schau bewerk­stel­ligt. Wir wol­len auch wei­ter­hin aktiv sein.“

Gapp bedank­te sich bei den ins­ge­samt 24 teil­neh­men­den Fir­men und Betrie­ben sowie den bei­den Tanz­grup­pen Impuls und Line Dance. Die­se hat­ten ihre Auf­trit­te am Nach­mit­tag.

In Ver­tre­tung von Bür­ger­meis­ter Dr. Ste­phan Krö­ger begrüß­te Inge Erath die anwe­sen­den Gäs­te. „Vogel­ge­zwit­scher, Mor­gen­grau­en, ein lich­ter Son­nen­strahl, ein Hauch von Blü­ten­duft – es ist Früh­ling. Heu­te jedoch ist ein beson­de­rer Früh­lings­tag – der ers­te Dun­nin­ger Früh­ling“, sag­te sie. Dun­nin­gen habe als größ­te Land­ge­mein­de im Kreis Rott­weil in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sehr gro­ße Inves­ti­tio­nen in die Infra­struk­tur getä­tigt, um für die Unter­neh­men einen attrak­ti­ven Stand­ort zu bie­ten.

So stel­le die 2014 fer­tig­ge­stell­te Umge­hungs­stra­ße einen ech­ten Stand­ort­vor­teil dar. „Wir wol­len, dass sich Unter­neh­men und Betrie­be bei uns ansie­deln. Unter­neh­men und neue Mit­bür­ger sind unab­ding­bar wich­tig für die Gemein­de Dun­nin­gen“, so Erath wei­ter.

Dun­nin­gen wol­le sich mit ihnen modern, zeit­ge­mäß und fami­li­en­freund­lich als eine pul­sie­ren­de Gemein­de wei­ter ent­wi­ckeln, erklär­te die Stell­ver­tre­te­rin des Bür­ger­meis­ters. Die Unter­neh­men sicher­ten durch die Bereit­stel­lung von Aus­bil­dungs­plät­zen ein Fun­da­ment für eine gute Zukunft.

Dass sich Dun­nin­gen so posi­tiv ent­wi­ckelt habe sei auch ein Ver­dienst der orts­an­säs­si­gen Unter­neh­men, so Erath. Die­se prä­sen­tie­ren sich, um ihre Leis­tungs­fä­hig­keit und Leis­tungs­be­reit­schaft dar­zu­stel­len, und set­zen ein Signal nach außen, dass die Geschäf­te und Betrie­be in Dun­nin­gen prä­sent sein wol­len, hier pro­du­zie­ren und Dienst­leis­tun­gen anbie­ten – und dies nicht nur heu­te, son­dern auch in der Zukunft. „Dun­nin­gen lebt, hier und heu­te, wer jetzt nicht lebt, wird nicht’s erle­ben“, zitier­te Erath den Sän­ger Her­bert Grö­ne­mey­er. Die Gemein­de sei stolz auf den jun­gen Ver­ein „DU“.

Danach über­nahm der Musik­ver­ein das Kom­man­do und unter­hielt die Gäs­te zum Früh­schop­pen. An eigens dafür ein­ge­rich­te­ten Stän­den oder Sta­tio­nen konn­te man sich Infor­ma­tio­nen oder fach­män­ni­schen Rat zu aller­lei The­men ein­ho­len.

Nach­mit­tags hat­ten zahl­rei­che Geschäf­te ihre Pfor­ten geöff­net. Für zwei tän­ze­ri­sche Ein­la­gen sorg­ten die Jazz-Tanz Grup­pe Impuls und die Line Dance Grup­pe. Für die Klei­nen zeig­te ein Zau­be­rer aller­lei Kunst­stü­cke; ande­re wie­der­um lie­ßen sich bei Blu­men Läng­le oder in der Kreis­spar­kas­se „fan­ta­sie­voll“ ihr Gesicht schmin­ken. Dem The­ma „Wild­kräu­ter am Weges­rand“ wid­me­te sich Kräu­ter­päd­ago­gin Luzia Lacher in den Räu­men von Reuss Ein­rich­tun­gen.

Das Inter­es­se sei­tens der Bevöl­ke­rung war recht groß, trotz des immer wie­der ein­set­zen­den Nie­sel­re­gens.

Fazit von Kers­tin Gapp: Für die Dun­nin­ger Unter­neh­mer – ins­ge­samt waren 24 Aus­stel­ler und Fir­men betei­ligt – „war es ein gro­ßer Erfolg.“ Gapp lob­te beson­ders die tat­kräf­ti­ge Arbeit des sie­ben­köp­fi­gen Aus­schus­ses. Die Reso­nanz sei­tens der Bevöl­ke­rung war recht groß. Besu­cher bezeich­ne­ten die Ver­an­stal­tung gar als „klei­nes Dorf­fest“, berich­te­te Gapp.

Eine Nach­be­spre­chung wer­de es in den nächs­ten Tagen geben, Kri­tik und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge sol­len dis­ku­tiert wer­den. Dies sei umso wich­ti­ger, sei doch von Sei­ten der DU geplant, jedes Jahr eine sol­che Ver­an­stal­tung durch­zu­füh­ren – 2016 soll See­dorf Ver­an­stal­tungs­ort sein. Das Jahr dar­auf wohl Lacken­dorf.