DUNNINGEN (pz) – Am frü­hen Frei­tag­abend brann­te in der Sul­ge­ner Stra­ße in Dun­nin­gen ein land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sen. Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se nie­mand. Der Sach­scha­den beläuft sich nach ers­ten Schät­zun­gen auf etwa 200.000 Euro.

Die Feu­er­weh­ren Dun­nin­gen und Schram­berg waren in die Brand­be­kämp­fung ein­ge­bun­den. Das Anwe­sen wird von einer Fami­lie bewohnt. Zum Brand kam es nach bis­lang vor­lie­gen­den Erkennt­nis­sen, als der 17-jäh­ri­ge Sohn einen Rol­ler in der Scheu­ne star­ten woll­te. Dabei fing nach Anga­ben des Jugend­li­chen der Motor sofort Feu­er und ent­zün­de­te gela­ger­tes Stroh und Heu.

Wäh­rend der Öko­no­mie­teil des Gebäu­des kom­plett abbrann­te, gelang es der Feu­er­wehr ein völ­li­ges Abbren­nen des Wohn­trak­tes zu ver­hin­dern. Der Dach­stuhl wur­de jedoch durch die Flam­men beschä­digt. Außer­dem führ­ten das Ein­drin­gen von Lösch­was­ser sowie star­ke Rauch­ga­se zu einer wei­te­ren Beein­träch­ti­gung des Gebäu­des. Es ist zur­zeit nicht bewohn­bar. Das Poli­zei­re­vier Schram­berg über­nahm die ers­ten poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen.