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Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Schram­berg Ers­tes Schram­ber­ger Glo­cken­kon­zert zum Weih­nachts­markt

Erstes Schramberger Glockenkonzert zum Weihnachtsmarkt

Am Frei­tag, 9. Dezem­ber um 17.15 Uhr .

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SCHRAMBERG  (pm) –  Schram­berg ist bekannt für sei­ne roman­ti­schen Orgeln. Die Kir­chen der Tal­stadt besit­zen aber auch noch ande­re Musik­in­stru­men­te, die Beach­tung ver­die­nen: ihre Glo­cken. Über sie und ein beson­de­res Kon­zert schreibt Pfar­rer Micha­el Jonas:

Ins­ge­samt 18 Glo­cken befin­den sich auf den Tür­men der Kir­chen im Tal. Der genau 300 Jah­re alte Kirch­turm von St. Maria besitzt fünf Glo­cken, im Dach­rei­ter von St. Maria hängt eine wei­te­re klei­ne Glo­cke, auf dem Turm der Hei­­lig-Geist-Kir­che sind fünf Glo­cken, und die Tür­me der evan­ge­li­schen Stadt­kir­che beher­ber­gen seit Sep­tem­ber sie­ben Glo­cken.

...und eine aus Heilig Geist. Foto: Rudi Schäfer
…und eine aus Hei­lig Geist. Foto: Rudi Schä­fer

Die meis­ten die­ser Glo­cken stam­men aus der unmit­tel­ba­ren Nach­kriegs­zeit. Die jüngs­ten vier wur­den erst die­ses Jahr am Pfingst­wo­chen­en­de gegos­sen. Auch stam­men die Glo­cken aus ver­schie­de­nen Gie­ße­rei­en, die je ihre eige­ne Klang­prä­gung mit­ge­ge­ben haben. Was die Ton­la­ge der ein­zel­nen Glo­cken, den soge­nann­ten Schlag­ton, angeht, pas­sen sie aber zusam­men. Schon 1951 und 1952 hat man dar­auf geach­tet, dass katho­li­sche und evan­ge­li­sche Glo­cken musi­ka­lisch har­mo­nie­ren.

Die­se für eine Stadt von der Grö­ße Schram­bergs über­durch­schnitt­li­che Aus­stat­tung von Kir­chen­glo­cken soll jetzt erst­mals in einem Glo­cken­kon­zert bewusst erleb­bar gemacht wer­den.

Am Frei­tag, 9. Dezem­ber, wer­den nach der Eröff­nung des Weih­nachts­mark­tes durch Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog alle Glo­cken erklin­gen. Für das etwas halb­stün­di­ge Glo­cken­kon­zert ab 17.15 Uhr hat Kir­chen­mu­sik­di­rek­tor Rudi Schä­fer ein aus­ge­feil­tes Pro­gramm ent­wor­fen.

Glockenkonzert – komponiert von Rudi Schäfer

Die Glo­cken läu­ten zunächst in unter­schied­li­chen Kom­bi­na­tio­nen, etwa nach Alter, Ton­hö­he oder musi­ka­li­schen Gesichts­punk­ten zusam­men­ge­stellt. Am Ende wer­den dann alle Glo­cken nach­ein­an­der in ein Gesamt­ge­läut ein­stim­men und die Tal­stadt in ein viel­stim­mi­ges Klang­meer tau­chen.

Am bes­ten hören wird man die ver­schie­de­nen Geläu­te auf dem hin­te­ren Rat­haus­platz. Von der Büh­ne dort wird das Kon­zert von Rudi Schä­fer und Stadt­pfar­rer Micha­el Jonas auch mode­riert. Sie wer­den zu den Glo­cken jeweils kur­ze Erklä­run­gen geben – und dem Schram­ber­ger Weih­nachts­markt eine beson­de­re Art der advent­li­chen Ein­stim­mung.

 

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