SCHRAMBERG (pm) –Vier­zehn inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger fan­den sich, laut Pres­se­mit­tei­lung des neu­en Ver­eins, am Diens­tag auf dem Foh­ren­bühl ein, um sich das Ver­eins­kon­zept „Ener­gie­wen­de von unten, inter­kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit und Schü­ler- und Azu­bi-Aus­tausch“ von Son­ja Rajsp anzu­hö­ren und mit­zu­dis­ku­tie­ren.

Nach einer ein­stün­di­gen Debat­te war klar, dass den poten­ti­el­len Ver­eins­mit­glie­dern vor allem die Ener­gie­wen­de, Nach­hal­tig­keit, Enkel­taug­lich­keit und regio­na­le Wert­schöp­fung wich­tig sind. Die­se Zie­le sol­len vor allem mit Zukunfts­märk­ten erreicht wer­den, wie sie in Bühl schon seit drei Jah­ren statt­fin­den.

Eine Mischung aus Volks­fest und Mes­se, auf der man sich über Nach­hal­tig­keits­the­men infor­mie­ren kann, regio­na­le Hand­wer­ker, Erfin­der, Pro­du­zen­ten ken­nen­ler­nen, lecker essen, einen inter­es­san­ten Vor­trag anhö­ren kann – und die Kin­der haben auch ihren Spaß. Ein enkel­taug­li­cher Tag für die gan­ze Fami­lie“, so Rajsp, sei­en sich die Anwe­sen­den einig gewe­sen, sol­len Zukunfts­märk­te wer­den und auch hier in der Regi­on ver­an­stal­tet wer­den.

Nach dem ein­stim­mi­gen Beschluss, den Ver­ein zu grün­den, wähl­te die Ver­samm­lung die Vor­stand­schaft. Sie besteht aus Son­ja Rajsp (Vor­stands­vor­sit­zen­de), Moritz Not­heis (stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der), Eli­sa­beth Wahl (Schatz­meis­te­rin), Sabi­ne Rognon (Schrift­füh­re­rin) sowie im erwei­ter­ten Vor­stand Ibra­him Er, Peter Haber­stroh, Ulla Lan­ge, Jörn Lau­er und Hubert Nowack.

Mit dem eng­li­schen Namen „fair for tomor­row“ konn­te im „Adler“ auf dem Foh­ren­bühl nicht jeder etwas anfan­gen Des­halb ent­schie­den die Ver­eins­grün­de­rin­nen mit gro­ßer Mehr­heit, dass der Ver­ein „fair in die Zukunft“ hei­ßen soll – kurz FIDZ.

Anstatt der vor­ge­schla­ge­nen neun Euro pro Jahr wur­de als Mit­glieds­bei­trag ein Mini­mum von zwölf Euro jähr­lich fest­ge­legt, Jugend­li­che und Erwerbs­lo­se zah­len nichts. Außer­dem ist eine För­der­mit­glied­schaft mit einem Bei­trag von min­des­tens 50 Euro und eine Mäze­nats-Mit­glied­schaft (min­des­tens 500 Euro jähr­lich) mög­lich.

Zukunfts­märk­te sind nicht allein zu stem­men“, auch dar­in herrsch­te Einig­keit unter den Ver­eins­grün­dern. Des­halb wer­de eine enge Ver­net­zung mit ande­ren Grup­pie­run­gen ange­strebt. „Wir wol­len kei­ne Par­al­lel­struk­tu­ren auf­bau­en, son­dern Ide­en­ge­ber und ‚Anschub­ser‘ sein, hier in der Regi­on und viel­leicht sogar dar­über hin­aus“, so Son­ja Rajsp. Wer Mit­glied wer­den möch­te, kann sich per E-Mail an Sonja.Rajsp@mail.de mel­den.