LAUTERBACH (pm) – Ein neu­er Ver­ein soll Zukunfts­märk­te im Raum Schram­berg orga­ni­sie­ren, das ist die Idee von Son­ja Rajsp aus Lau­ter­bach. Am 18. Novem­ber um 20 Uhr lädt sie zur Grün­dungs­ver­samm­lung in den „Adler” auf den Foh­ren­bühl.

Die Gemein­nüt­zig­keit ist vom Finanz­amt aner­kannt, jetzt braucht es nur noch sie­ben Per­so­nen, die kom­men“, so Rajsp. Ihre Idee: Die Ener­gie­wen­de von unten vor­an­trei­ben, inter­kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit för­dern, die Welt enkel­taug­lich machen. Das will sie errei­chen mit Zukunfts­märk­ten, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen, (Schü­ler-) Aus­tausch­pro­jek­ten, Flücht­lings­hil­fe, durch glo­ba­les Den­ken und loka­les Han­deln.

Der Zukunfts­markt, eine Mischung aus Mes­se und Volks­fest, soll ein Tag für die gan­ze Fami­lie sein, an dem sich Men­schen, Pro­du­zen­ten, Dienst­leis­ter, Erfin­de­rin­nen, Künst­le­rin­nen aus der Regi­on prä­sen­tie­ren, dazu lecke­res Essen, inter­es­san­te Vor­trä­ge und Amü­se­ment für Kin­der. „Der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke soll im Vor­der­grund ste­hen. Wie bekom­me ich eine Solar­ther­mie aufs Dach? Wie sieht ein E-Auto von innen aus? Wo kann ich eine regel­mä­ßi­ge Bio-Gemü­se­kis­te bestel­len? Was kos­tet mich eine ener­ge­ti­sche Haus-Sanie­rung? Dazwi­schen das Tanz­bein schwin­gen zur Live-Musik, und die Kin­der sind glück­lich bei der Kas­perl-Thea­ter-Auf­füh­rung. So stel­le ich mir den Zukunfts­markt vor“, schwärmt Rajsp.

Ein Vor­bild gibt es: Der Ver­ein „Grü­nes Forum Baden“ hat in Baden-Baden und Bühl schon drei sol­che Nach­hal­tig­keits­mes­sen ver­an­stal­tet und freut sich, dass die Idee jetzt auch in ande­ren Regio­nen auf­ge­grif­fen wird.

Die zwei­te Säu­le ist die inter­kul­tu­rel­le Zusam­men­ar­beit. Die­se fängt hier und jetzt vor Ort an, bei den vie­len Neu-Ankömm­lin­gen aus Kri­sen­ge­bie­ten, die zu uns ver­schla­gen wur­den und sich jetzt zurecht­fin­den müs­sen. Der Ver­ein „fair for tomor­row“ soll die Inte­gra­ti­on erleich­tern und das Zusam­men­le­ben för­dern. Der Ver­ein soll über­par­tei­lich und über­kon­fes­sio­nell sein.