FFR in Neufra: „dürftige Ingenieurleistung“

ROTTWEIL – Eine Gruppe von Forumskandidaten und Neufraer Bürgern trafen sich mit Willy Schaumann zu einer rund zweistündigen Ortsbegehung in der Neufraer Ortsmitte.

FFR-Kandidat Gerhard Mauch gewährte den Anwesenden mittels des Buches „Spaziergänge durch das alte Neufra“ von Karl Ulmschneider einen Blick auf das Rathaus von1905, das 1974 modernisiert wurde. Für Mauch „ästhetisch zweifelhaft“. Eine Annäherung an den alten Bau sei laut Schaumann allerdings nicht realisierbar.

Diskussionen ergaben sich an der Starzelbrücke hinter dem Rathaus. Bewährt habe sich die Ortsumgestaltung dort und Tempo 30 in der Ortsmitte, erklärte Schaumann. Der Bach beschert dem Ort allerdings in regelmäßigem Turnus ein Hochwasser – zuletzt 2014. Schaumann erläuterte die bevorstehende Baumaßnahme, die in der Erweiterung des Regenrückhaltebeckens am Ortsrand und einer Veränderung des Bachlaufes bestehen soll. FFR-Stadtrat Reiner Hils zeigte sich enttäuscht über die „dürftige Ingenieurleistung“ bei den bisherigen Maßnahmen zur Hochwasserrückhaltung. „Wenn das gleich richtig gemacht worden wäre, am besten im Verbund mit den Nachbargemeinden, müsste man jetzt nicht so massiv nachrüsten.“

Im an die Starzel angrenzenden Wohn- und Neubaugebiet „Bint“ verwies Schaumann auf die weitere Erschließung: „Neufra soll weiter wachsen.“ Dazu trügen auch die rund 40 Bauplätze im Gewerbegebiet „Berland“ bei. Bauinteressierte seien genügend vorhanden. Hils wünschte sich für Neufra mehr Innenverdichtung statt neue Wohngebiete. Das Gespräch zeigte, dass es zwar zahlreiche leer stehende Häuser im Ort gebe, doch an die komme man nicht heran. Abschließend diskutierte die Gruppe über den auch innerorts stark zugenommenen Autoverkehr. Selbst kurze Strecken würden mit dem Wagen zurückgelegt, im Schnitt stünden heute zwei Fahrzeuge vor jedem Haus. Früher sei es die Hälfte gewesen, konstatierte Schaumann.

 

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