Gefängnis: Es geht los – und alle machen mit

Rottweil. CDU-Stadtrat Herbert Sauter gab den Startschuss für das Großprojekt Gefängnis: „Die Würfel sind gefallen. Heute geht’s los!“, rief er in der jüngsten Gemeinderatssitzung, und fügte hinzu: „Alle Bürger sind eingeladen mitzumachen, auch die aus Villingendorf und Dietingen.“ Tatsächlich gibt es von dort positive Signale, wie Oberbürgermeister Ralf Broß berichtete: Beide Bürgermeister hätten ihm Interesse an einer Mitwirkung angekündigt.

Der Gemeinderat schuf dann auch in Anwesenheit von einem halben Dutzend Spitzenbeamten aus verschiedenen  Stuttgarter Ministerien die Voraussetzung für eine positive Arbeitsgrundlage: Er leitete das Verfahren für den Bebauungsplan ein und applaudierte sich selbst, nachdem die Entscheidung einstimmig gefallen war.

Herbert Sauter hatte zuvor „die Kollegen im grünen Bereich“ aufgefordert, aktiv mitzuarbeiten. Mit Erfolg. Heide Friedrichs beharrte zwar hartnäckig darauf, dass auch die heimischen Naturschutzverbände und die Bürgerinitiative „Neckarburg ohne Gefängnis“ am förmlichen Verfahren beteiligt werden. Als Fachbereichsleiter Lothar Huber das zusagte, lenkte sie ein.

Sauter nahm auch die Bürger aus Neukirch und Zepfenhan in die Pflicht: Nachdem sie beim Bürgerentscheid das Gefängnis am Standort Esch schon „in Auftrag gegeben“ hätten, seien auch sie zur aktiven Mitwirkung aufgefordert.

Mehr dazu in unserer nächsten Print-Ausgabe.

 

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