Gewerbesteuer in Schramberg: Bisher läuft’s sehr gut

Schrambergs Stadtkämmerer Rudi Huber. Foto: him

Die Kon­junk­tur beginnt zu schwä­cheln. Beson­ders die Auto­zu­lie­fe­rer haben Sor­gen und sind bei  ihren Plä­nen vor­sich­ti­ger. Erst vor weni­gen Tagen hat der Lei­ter­plat­ten­her­stel­ler Schwei­zer Kurz­ar­beit bean­tragt. Ande­re sind bei Ein­stel­lun­gen wesent­lich zurück­hal­ten­der als vor einem Jahr.

Rudi Huber, Käm­me­rer der Stadt Schram­berg ver­si­chert zu den Berich­ten aus der hei­mi­schen Wirt­schaft: „Wir beob­ach­ten das inten­siv.“ Dass die Abschwä­chung der Kon­junk­tur irgend­wann  Aus­wir­kun­gen auf die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men hat, sei klar. Bis­her aber ist die Lage sehr gut.

Die Fir­men kön­nen jeder­zeit eine Anpas­sung ihrer Gewer­be­steu­er­vor­aus­zah­lun­gen bean­tra­gen, wenn sie einen Ein­bruch bei den Gewin­nen erwar­ten. Der­zeit aber bestehe „kein Anlass, sich Sor­gen über die Umset­zung des Haus­halts 2019 wegen einer nega­ti­ven Gewer­be­steu­er­ent­wick­lung zu machen“. Im Gegen­teil: Im Haus­halt 2019 sind 25,9 Mil­lio­nen Euro Gewer­be­steu­er­ein­nah­men geplant. Die Vor­aus­zah­lun­gen für 2019 belau­fen sich laut Huber jetzt schon auf 27 Mil­lio­nen Euro. Außer­dem hät­ten die Betrie­be 2,3 Mil­lio­nen Euro für die Jah­re 2018 und frü­her nach gezahlt.

Es gebe also kei­nen Grund,  Pro­jek­te, die für die­ses Jahr geplant sind zu ver­schie­ben oder gar ganz zu strei­chen, so Huber auf Nach­fra­ge der NRWZ. Er betont aller­dings auch, dass dies die jet­zi­ge Situa­ti­on dar­stel­le. „Die­se posi­ti­ve Moment­auf­nah­me ent­bin­det jedoch nicht von einer wei­ter­hin auf­merk­sa­men Beob­ach­tung der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der Schram­ber­ger Betrie­be.“