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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Schram­berg Gym­na­si­um: Hal­len­dach und Musik­räu­me wer­den erneu­ert

Gymnasium: Hallendach und Musikräume werden erneuert

Krau­se: Hand­wer­ker extrem gut aus­ge­las­tet

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SCHRAMBERG  (him) –  Gut eine hal­be Mil­li­on Euro steck die Stadt der­zeit ins Schram­ber­ger Gym­na­si­um. Die Sanie­rung des undich­ten Dachs der Sport­hal­le kos­tet etwa 280.000 Euro, die Umge­stal­tung der Musik­räu­me 266.000 Euro.

Weil in den letz­ten Jah­ren immer wie­der das Was­ser durch das Flach­dach der Sport­hal­le tropf­te und in Eimern auf­ge­fan­gen wur­de, hat­te der Rat die Dach­sa­nie­rung beschlos­sen. Hand­wer­ker haben inzwi­schen die alte Dach­ab­de­ckung kom­plett ent­fernt. Sie brin­gen jetzt auch eine den heu­ti­gen Vor­schrif­ten ent­spre­chen­de Wär­me­däm­mung auf, so Fach­be­reichs­lei­ter Andre­as Krau­se auf Nach­fra­ge der NRWZ.

„Die­se Iso­lie­rung hat eine ent­spre­chen­de Nei­gung, damit das Was­ser zukünf­tig abläuft.“ Die frü­her bei Flach­dä­chern ver­wen­de­ten Bitu­men­bah­nen soll­ten unter Was­ser sein, damit die Bah­nen nicht porös wer­den. Bei moder­nen Foli­en ist das nicht erfor­der­lich; des­halb wer­den die Dach­flä­chen­pro­fi­le aus Sty­ro­por leicht geneigt gestal­tet, damit das Was­ser ablau­fen kann. Mit der Sanie­rung sol­len auch Pro­ble­me mit Schwitz­was­ser und Käl­te­brü­cken gelöst wer­den.

Auch beim Umbau der bei­den Musik­räu­me im Gym­na­si­um geht es um Sün­den aus der Bau­zeit: Die Räu­me waren sehr laut, die Fens­ter unprak­tisch, ein Vor­be­rei­tungs­raum fehl­te. „Die Räu­me wer­den kom­plett erneu­ert, Fens­ter, Böden, Wän­de und Beleuch­tung kom­men raus“, so Krau­se. „Die Gar­de­ro­be wird ver­klei­nert und dafür ein Vor­be­rei­tungs­raum instal­liert.“ Ins­ge­samt soll der Umbau 266.000 Euro kos­ten. Bis­her bewe­ge man sich im Kos­ten­rah­men.

Weil eini­ge Gewer­ke man­gels Ange­bot noch nicht ver­ge­ben sind, bestehe da noch eine Unsi­cher­heit. „Die Hand­wer­ker sind extrem gut aus­ge­las­tet.“ Beson­ders die Elek­tri­ker sei­en kom­plett aus­ge­bucht, berich­tet Krau­se. Er hofft den­noch, dass der Zeit­plan ein­ge­hal­ten wer­den kann und die Musik­räu­me bis Mit­te Okto­ber fer­tig sind. „Ob wir die Kos­ten hal­ten kön­nen wird sich zei­gen, wenn wir Ange­bo­te für alle Gewer­ke haben“, so Krau­se vor­sich­tig.

 

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