Rottweil. Gegner der geplanten Hängebrücke witterten schon eine Verschwörung, als Lothar Huber, der städtische Bau-Fachbereichsleiter erklärte, in diesem Fall könne man auf die aufwendige Aufstellung eines Bebauungsplan verzichten, ein einfaches Baugenehmigungsverfahren reiche völlig aus. Das könne man binnen kurzer Zeit durchziehen.

Jetzt die Überraschung: Investor Günter Eberhardt hat sich an die Stadt gewandt mit dem Wunsch, doch einen Bebauungsplan aufzustellen. Uneigennützig ist das nicht: Nachdem aus Kreisen der Gegner die Absicht verlautete, notfalls gerichtlich gegen die Brücke vorzugehen, verspricht sich Eberhardt von einem Bebauungsplan nicht nur wehr Transparenz, sondern auch eine größere Rechtssicherheit.

Nach Angaben von Oberbürgermeister Ralf Broß könnte die Verwaltung den Bebauungsplan  bis April/Mai des kommenden Jahres abschließen. Eberhardt rechne mit einer Bauzeit für die Brücke von einem halben Jahr, so dass sie im Herbst des kommenden Jahres in Betrieb genommen werden könnte. Die Turm-Aussichtsplattform soll bereits im Mai eröffnet werden.

 

 

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