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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Kul­tur Hans Bucher – der Maler des Donau­tals

Hans Bucher – der Maler des Donautals

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KREIS ROTTWEIL, 4. Okto­ber (pm) – In einer Son­der­aus­stel­lung, die am 11. Okto­ber im Kul­­tur- und Muse­ums­zen­trum Schloss Glatt eröff­net wird, zeigt der Land­kreis Rott­weil Wer­ke des 2002 ver­stor­be­nen Fri­din­ger Künst­lers Hans Bucher.

In der Dau­er­aus­stel­lung erzählt die Gale­rie Schloss Glatt die Erfolgs­ge­schich­te der legen­dä­ren Kunst­schu­le im ehe­ma­li­gen Klos­ter Bern­stein, die nach dem Zwei­ten Welt­krieg dem künst­le­ri­schen Nach­wuchs im Land Wür­t­­te­m­berg-Hohen­zol­­lern als Aka­­de­­mie-Ersatz dien­te. Aus der Bern­stein­schu­le sind Künst­ler und Künst­le­rin­nen her­vor­ge­gan­gen, die den Auf­bruch der bil­den­den Küns­te im süd­west­deut­schen Raum in den 1950er und 1960er Jah­ren mit­ge­stal­tet haben. Zu den Mit­glie­dern der „Arbeits­grup­pe für bil­den­de Kunst“ in Bern­stein gehör­te auch Hans Bucher. Der Maler Hans Bucher (Jahr­gang 1929) ent­stamm­te einer alt­ein­ge­ses­se­nen Fri­din­ger Künst­ler­fa­mi­lie. Auf die Aus­bil­dung an der Bern­stein­schu­le folg­ten Stu­di­en an den Kunst­aka­de­mi­en in Stutt­gart und Mün­chen. Im Jahr 1955 kehr­te Hans Bucher nach Fri­din­gen zurück, wo er bis zu sei­nem Tod als frei­schaf­fen­der Künst­ler und Restau­ra­tor tätig war. Das Künst­ler­haus „Scharf Eck“ bewahrt die Erin­ne­rung an den „Maler des Donau­tals“. Die Aus­stel­lung „Hans Bucher – Male­rei“ gibt anhand aus­ge­wähl­ter Arbei­ten einen Ein­blick in die künst­le­ri­sche Ent­wick­lung des Malers – von den Schü­ler­ar­bei­ten im Duk­tus der Bern­stein-Leh­­rer Paul Käl­be­rer und Hans Pfeif­fer bis zum figu­ra­ti­ven Haupt- und Spät­werk, mit dem sich Hans Bucher unter die Meis­ter des expres­si­ven Rea­lis­mus ein­reih­te. Die Bucher-Aus­­stel­­lung wird vom Land­kreis Rott­weil in Koope­ra­ti­on mit der Hans-Bucher-Stif­­tung in Fri­din­gen an der Donau ver­an­stal­tet. Für die Kon­zep­ti­on zeich­nen Kreis­ar­chi­var Bern­hard Rüth und Rai­ner Poh­ler ver­ant­wort­lich. Im Mit­tel­punkt der Aus­stel­lung, die einen Bogen vom obe­ren Neckar zur obe­ren Donau schlägt, ste­hen Buch­ers fas­zi­nie­ren­de Land­schafts­bil­der. Die Son­der­aus­stel­lung wird am Sams­tag, 11. Okto­ber, um 18 Uhr im Fürs­ten­saal des Was­ser­schlos­ses Glatt von Land­rat Dr. Wolf-Rüdi­ger Michel eröff­net. Der Kunst­his­to­ri­ker Dr. Ste­fan Bor­chardt, Kus­tos der Kunst­stif­tung Hohen­karp­fen, führt in die Aus­stel­lung ein. Die Bucher-Retro­­spe­k­­ti­­ve ist bis zum 16. Novem­ber im Schloss Glatt zu sehen. Das Kul­­tur- und Muse­ums­zen­trum ist diens­tags bis frei­tags von 14 bis 17 Uhr und an den Wochen­en­den von 11 bis 18 Uhr geöff­net.

 

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