Herrschaft Schramberg, Terrassenbauer und Gastwirtschaften

Jahresprogramm des Museums- und Geschichtsvereins Schramberg erschienen

Die Grabsteine des alten Friedhofes der Gemeinde Schramberg an ihrem bisherigen Standort am Brestenberg.Foto: Rudi Schäfer

SCHRAMBERG (pm) – Das Jahr 2016 ist für den Muse­ums- und Geschichts­ver­ein Schram­berg vor allem von der Anla­ge eines Plat­zes der Erin­ne­rung an die Herr­schaft Schram­berg geprägt. Das neue Jah­res­pro­gramm hat dar­über hin­aus auch eine Aus­stel­lung über die Ter­ras­sen­bau­er der Uhren­fa­brik Jung­hans und einen Vor­trag zur Geschich­te der Gast­wirt­schaf­ten zu bie­ten, so der Ver­ein in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Die ins­ge­samt fünf Ver­an­stal­tun­gen wer­den wie­der in einem Falt­blatt vor­ge­stellt, auf des­sen Vor­der­sei­te wie auf der Zeit­schrift „D’Kräz“ als Mar­ken­zei­chen die Brun­nen­fi­gur auf dem Brun­nen beim Gast­haus „Hirsch“ in Schram­berg zu sehen ist, die einen Uhren­händ­ler des 19. Jahr­hun­derts aus dem Schwarz­wald zeigt, nach des­sen Vor­bild der Muse­ums- und Geschichts­ver­ein Schram­berg das his­to­risch-kul­tu­rel­le Erbe sei­ner Hei­mat in die Welt hin­aus trägt.

Drei Ver­an­stal­tun­gen krei­sen um den „Platz der Erin­ne­rung an die Herr­schaft Schram­berg“, der in die­sem Jahr bei der Sankt-Maria-Kir­che ent­ste­hen wird. An die­ser Stel­le wer­den eini­ge zum Teil noch aus dem 18. Jahr­hun­dert stam­men­de Grab­stei­ne des alten Fried­ho­fes der Gemein­de Schram­berg, ein Grenz­stein der Herr­schaft Schram­berg und des Her­zog­tums Würt­tem­berg aus dem 16. Jahr­hun­dert und das geschichts­träch­ti­ge „Fran­zo­sen­kreuz“ eine neue Hei­mat fin­den, das nach einem lan­gem „Exil“ nach Schram­berg zurück­keh­ren wird.

In der ers­ten Ver­an­stal­tung des neu­en Jah­res­pro­gramms wer­den Mar­tin Mau­rer, Stadt­ar­chi­var Cars­ten Kohl­mann und der Klein­denk­mal­for­scher Die­ter Kohl­mann am kom­men­den Frei­tag, den 11. März, um 19.30 Uhr das Pro­jekt im „Mari­en­heim“ (Markt­stra­ße 17) vor­stel­len. Am Mitt­woch, den 20. Juli wird Stadt­ar­chi­var Kohl­mann um 19.30 Uhr im VHS-Gebäu­de „Schlöss­le“ über das The­ma „Die Herr­schaft Schram­berg – eine Epo­che im Über­blick“ spre­chen.

Im Rah­men der 300-Jahr-Fei­er des alten Turms bei der Sankt-Maria-Kir­che wird der Platz schließ­lich am 23. Juli um 17 Uhr ein­ge­weiht wer­den. Als Ergän­zung wird Ober­stu­di­en­rat a.D. Gün­ter Buch­holz wird am Sonn­tag, den 24. Juli, bei einem Rund­gang um den neu gestal­te­ten Platz die heu­te noch sicht­ba­ren Zeug­nis­se aus der Geschich­te der Herr­schaft Schram­berg zei­gen.

Zum dies­jäh­ri­gen „Tag des offe­nen Denk­mals“ wird am Sonn­tag, den 11. Sep­tem­ber, in Koope­ra­ti­on mit dem Stadt­ar­chiv Schram­berg und der Uhren­fa­brik die Aus­stel­lung „Ter­ras­sen­bau­er“ gezeigt, in deren Mit­tel­punkt die Erin­ne­run­gen ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens an ihr Berufs­le­ben in die­sem Gebäu­de ste­hen wer­den. Zum Abschluss des Jah­res­pro­gramms wird am Frei­tag, den 18. Novem­ber, zu dem Vor­trag „Ein­keh­ren in Schram­berg – Gast­wirt­schaf­ten im Wan­del der Zeit“ von Stadt­ar­chi­var­Kohl­mann ein­ge­la­den, der um 19.30 Uhr in der „Brau­stu­be Schrai­vo­gel“ statt­fin­den wird.

Das neue Jah­res­pro­gramm des Muse­ums- und Geschichts­ver­eins Schram­berg liegt in der Bür­ger- und Tou­ris­ten­in­for­ma­ti­on im Rat­haus, im Bür­ger­bü­ro Sul­gen, in den Orts­ver­wal­tun­gen Ten­nen­bronn und Wald­mös­sin­gen, in der Auto- und Uhren­welt sowie im Stadt­ar­chiv und Stadt­mu­se­um aus. Im Über­blick sind auch die Ver­an­stal­tun­gen der Pro­jekt­grup­pe „Ten­nen­bron­ner Hei­mat­haus“ auf­ge­führt. Unter der Adres­se www.facebook.com/geschichtsvereinSchramberg ist das Jah­res­pro­gramm auch im Inter­net ein­ge­stellt.