6.3 C
Rottweil
Dienstag, 25. Februar 2020

Hilferufe im Wald? Rettungskräfte müssen Suche ergebnislos abbrechen

Hilferufe mitten im Wald: Spaziergänger hatten diese am Mittwochmorgen im Bereich des Beschenhofs in Schramberg-Sulgen gehört, berichtet die Feuerwehr. Mehrere Streifenwagenbesatzungen, das Rote Kreuz und die Feuerwehr machten sich auf die intensive Suche nach einem möglicherweise in Gefahr befindlichen Menschen. Auch ein Hubschrauber der Polizei und eine Hundestaffel waren an dem Großeinsatz beteiligt. Nach Stunden ist dieser ergebnislos abgebrochen worden.

Am Mittwochvormittag sei die Feuerwehr-Einsatzabteilung Dunningen zu einer Personensuche alarmiert worden, berichtet deren Schriftführer, Ralf Hemminger. Passanten hätten unweit des Beschenhofs Hilferufe aus dem dort unmittelbar angrenzenden Dunninger Wald gehört.

Eine sofort eingeleitete Suche durch eine Rettungswagen- und mehrere Streifenwagenbesatzungen sei bereits ergebnislos verlaufen, so der Bericht des Feuerwehrmannes. „Aufgrund der glaubhaften Schilderung musste jedoch von einem Unglücksfall in dem weitläufigen und zum Teil unwegsamen Gelände ausgegangen werden“, notierte er.

Also machten die Einsatzkräfte mobil: Wegen der nasskalten Witterung wurden neben der DRK-Kreisbereitschaftsleitung, die Hundestaffel Rottweil-Hegau und aufgrund der raschen Verfügbarkeit die Feuerwehr alarmiert, zumal sich ortskundige Feuerwehrleute unter den Einsatzkräften befunden haben, so Hemminger in seinem Bericht.

Ein angeforderter Hubschrauber der Polizei erkundete das Waldstück mit einer Wärmebildkamera. Auch das brachte kein Ergebnis.

Deshalb machten sich die Feuerwehrleute zu Fuß in den verschneiten Wald auf. Doch auch diese Suche musste ergebnislos abgebrochen werden.

Das zu durchsuchende Gebiet sei anschließend nochmal von Suchhunden durchforstet worden, ohne dass jemand hätte gefunden werden können.

Ob es sich tatsächlich um Hilferufe, oder aber Warnrufe von in der Nähe arbeitenden Forstarbeitern handelte, konnte nicht geklärt werden, heißt es abschließend im Bericht der Feuerwehr Dunningen.

Zur deren Unterstützung war auch der Revierförster, sowie Teile des DRK Schramberg und Aichhalden-Rötenberg vor Ort. Die Feuerwehr Dunningen war mit drei Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften im Einsatz.

 

Mehr auf NRWZ.de