Hornissennest in Baumstumpf

Spielplatz im Schlangenbühl teilweise gesperrt

Aus gebührender Entfernung fotografiert: Spielplatz mit Hornissennest. Fotos: him

Weil  sich ein Hor­nis­sen­schwarm aus­ge­rech­net einen hoh­len Baum­stumpf auf dem Spiel­platz im Schlan­gen­bühl als Nist­platz aus­ge­sucht hat, ist der Spiel­platz teil­wei­se nicht zu benut­zen.

Hor­nis­sen sind per se nicht gefähr­lich, aber auf­grund der Kin­der, die sich dort auf­hal­ten, hal­ten wir die Maß­nah­me für ange­bracht“, so der Lei­ter der Abtei­lung Tief­bau Klaus Dezem­ber auf Nach­fra­ge der NRWZ. Die Stadt hat­te schon am 23. Juli den Bereich  um die Rut­sche auf dem Spiel­platz abge­sperrt, als das Hor­nis­sen­nest im Rut­schen­be­reich des Spiel­plat­zes  in einem alten Baum­stumpf ent­deckt wur­de.

Der Baum­stumpf mit dem Hor­nis­sen­nest.

Da Hor­nis­sen geschützt sind, durf­te die Stadt das Nest nicht ein­fach ent­fer­nen. Auch ein Umsie­deln sei „nur in beson­de­ren Fäl­len unter Betei­li­gung des Land­rats­am­tes zuläs­sig“, so Dezem­ber. Ein Schild an der Absper­rung warnt vor den Hor­nis­sen.

Die Sper­rung wer­de nicht mehr all­zu lan­ge dau­ern, kün­digt Dezem­ber an: „Bei ers­ten Nach­frös­ten ster­ben die Hor­nis­sen ab, und die Sperr­rung kann wie­der auf­ge­ho­ben wer­den. Wir kon­trol­lie­ren dies ent­spre­chend.“