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Ein schreck­li­cher Unfall hat sich am Sams­tag­abend auf der A 81 Sin­gen-Stutt­gart zwi­schen Tunin­gen und Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen ereig­net. Dort hat sich ein Feld­bro­cken gelöst, der dann auf die Fahr­bahn gerollt ist. Ein Por­sche prall­te hin­ein, der Fah­rer starb. Wie die Poli­zei mel­det, konn­te der Mann bis zum Sonn­tag­mor­gen noch nicht iden­ti­fi­ziert wer­den. Hin­weis: Hier äußert sich das Regie­rungs­prä­si­di­um zur Ursa­che.

Die­ser Fels hat­te sich gelöst. Ein Wagen prall­te unge­bremst hin­ein. Foto: Wil­helm Bart­ler

Update:

Die Sper­rung ist auf­ge­ho­ben, der Stre­cken­ab­schnitt in bei­den Rich­tun­gen wie­der befahr­bar.

Update:

Aktu­ell ist die A 81 zwi­schen Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen und Tunin­gen voll gesperrt. Der Ver­kehr in Rich­tung Sin­gen sucht sich einen Weg über die Gemein­den am Ran­de der Auto­bahn. Der Zeit­ver­lust ist eher gering. Der Ver­kehr in Rich­tung Stutt­gart staut sich auf meh­re­ren Kilo­me­tern vor der Aus­fahrt Tunin­gen. Die wei­ter süd­lich lie­gen­de Aus­fahrt Bad Dür­rheim scheint dage­gen frei zu sein.

Update:

Die Siche­rungs­ar­bei­ten am Hang ent­lang der Auto­bahn 81 lau­fen. Ein wei­te­rer Fels­bro­cken ist kon­trol­liert abge­gan­gen, heißt es von der Unfall­stel­le. Die Sper­rung der Fahr­bahn in Rich­tung Stutt­gart ist noch nicht auf­ge­ho­ben wor­den. Die Arbei­ten sol­len bis zum spä­ten Nach­mit­tag andau­ern.

Update – die Polizei berichtet wie folgt:

Auf der Auto­bahn 81 zwi­schen den Anschluss­stel­len Tunin­gen und Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen ist am Sams­tag­abend gegen 20.30 Uhr ein Auto­fah­rer töd­lich ver­un­glückt, weil er mit einem Fels auf der Fahr­bahn zusam­men­stieß. Die­ser etwa drei Ton­nen schwe­re Fels hat­te sich kurz zuvor von einem Hang unweit der Auto­bahn gelöst.

Der mas­si­ve Stein­qua­der stürz­te den Hang hin­ab und kam auf der Fahr­bahn zum Lie­gen. Der Fah­rer eines Por­sches war in Rich­tung Stutt­gart unter­wegs und konn­te dem Hin­der­nis nicht mehr aus­wei­chen.

Kurz nach dem Park­platz Wei­gen­bach-Ost prall­te er mit hoher Fahr­ge­schwin­dig­keit gegen den Fels­bro­cken. Der bis­lang noch nicht iden­ti­fi­zier­te Fah­rer erlitt durch die Kol­li­si­on töd­li­che Ver­let­zun­gen.

Der Wagen fing Feu­er. Er brann­te voll­stän­dig aus und muss­te durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Der Fels­bro­cken wur­de zwi­schen­zeit­lich von der Auto­bahn­meis­te­rei von der Fahr­bahn ent­fernt. Ein geo­lo­gi­scher Sach­ver­stän­di­ger über­prüft im Lau­fe des Sonn­tags die Sta­bi­li­tät des Fels­han­ges.

Der Auto­bahn­ab­schnitt bleibt aus die­sem Grund bis auf wei­te­res gesperrt. Eine ört­li­che Umlei­tung ist ein­ge­rich­tet.

Unser ursprünglicher Bericht

„Schwarz­waldTV“ berich­te­te zuerst über den Unfall. Dem­zu­fol­ge hat­te sich der etwa einen Kubik­me­ter gro­ße Fels an einem Abhang gelöst. Er soll dann auf die Fahr­bahn gerollt sein.

Ein Auto­fah­rer ist dann mit sei­nem Wagen unge­bremst hin­ein geprallt. Die Ein­satz­kräf­te vor Ort hät­ten kei­ne Brems­spu­ren fest­ge­stellt. Der Wagen habe dann Feu­er gefan­gen, der Fah­rer ver­brann­te dar­in. Er konn­te sich nicht mehr aus dem ver­un­glück­ten Wagen befrei­en.

Der Unfall geschah gegen 20.30 Uhr. Der Stre­cken­ab­schnitt ist gesperrt wor­den. Es bil­de­te sich ein kilo­me­ter­lan­ger Stau. Die Feu­er­weh­ren Gei­sin­gen und Tros­sin­gen sind an die Unfall­stel­le geru­fen wor­den.

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Ein wei­te­rer Wagen brann­te zuvor schon auf der A 81 nahe Rott­weil auf dem Stand­strei­fen aus. Dort war die Feu­er­wehr Tros­sin­gen gera­de im Ein­satz, als sie von den Kame­ra­den aus Gei­sin­gen nach Tunin­gen geru­fen wur­de.

Die Stre­cke Rich­tung Stutt­gart soll wenigs­tens bis zwölf Uhr am heu­ti­gen Sonn­tag gesperrt blei­ben. Exper­ten müss­ten den Abgang unter­su­chen, an dem der Fels sich gelöst hat­te, heißt es. Die Umlei­tung erfolgt über die U 29.