Die Poli­zei macht in die­sen Tagen immer wie­der dar­auf auf­merk­sam: Tie­re soll­ten nicht im Auto zurück gelas­sen wer­den. In der Som­mer­hit­ze erwär­men sich die Fahr­zeu­ge viel zu schnell. Das bedeu­tet Lebens­ge­fahr für die Vier­bei­ner. Den­noch kommt es vor, dass Hal­ter etwa ihren Hund im Fahr­zeug ein­schlie­ßen.

(pz). Ein aktu­el­ler Fall ereig­ne­te sich in Zim­mern: Ein Hund war am Mitt­woch gegen 17 Uhr trotz strah­len­dem Son­nen­schein in einem Auto ein­ge­schlos­sen. Die Hun­de­be­sit­ze­rin hat­te ihren Misch­ling im Fahr­zeug zurück­ge­las­sen, als sie eini­ge Erle­di­gun­gen tätig­te.

Das Fahr­zeu­g­inne­re erhit­ze sich sehr schnell, obwohl die 39-jäh­ri­ge Frau die Auto­fens­ter teil­wei­se her­un­ter gelas­sen hat­te. Die Poli­zei war bereits vor Ort.

Da die Hun­de­hal­te­rin kur­ze Zeit nach Ein­tref­fen der Poli­zei­strei­fe zu ihrem Fahr­zeug zurück­kehr­te, wur­de mit ihr aber nur ein beleh­ren­des Gespräch geführt. Eben­falls wie­sen sie die Poli­zei­be­am­ten auf mög­li­che Ver­stö­ße gegen das Tier­schutz­ge­setz hin.

In die­sem Zusam­men­hang macht die Poli­zei noch ein­mal aus­drück­lich dar­auf auf­merk­sam, Tie­re bei solch war­men Tem­pe­ra­tu­ren auch bei kür­ze­rer Abwe­sen­heit nicht im Auto zurück­zu­las­sen. Das Fahr­zeu­g­inne­re erhitzt sich sehr schnell, die Vier­bei­ner müs­sen lei­den. Spalt­wei­se geöff­ne­te Fens­ter sind als Hit­ze­schutz und für die Frisch­luft­zu­fuhr nicht aus­rei­chend. Aus poli­zei­li­cher Sicht kön­nen Ver­stö­ße gegen das Tier­schutz­ge­setz die Fol­ge sein.