OB Thomas Herzig (rechts) überreicht das Jugendschutz-Zertifikat im Gasthaus "Am Bach" an Familie Ly Huong Nguyen. Foto: pm

Schram­berg (pm) – Im Rah­men des Prä­ven­ti­ons­pro­gram­mes „Jugend­schutz – Na klar !“ beken­nen sich immer mehr Schram­ber­ger Gast­stät­ten zum Jugend­schutz. Auch das Gast­haus „Am Bach” und der Kiosk an der Spiel­land­schaft, bei­de im Stadt­teil Ten­nen­bronn, set­zen für ihre Gas­tro­no­mie­be­trie­be ein kla­res Zei­chen. Die Rege­lun­gen zum Jugend­schutz­ge­setz wer­den hier strikt ein­ge­hal­ten, infor­miert die Stadt Schram­berg in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog hat jüngst bei­den Betrei­bern, der Fami­lie Ly Huong Ngu­y­en (Gast­haus „Am Bach“) und bei Herrn Lothar Rom­ing (Kiosk Spiel­land­schaft), die Urkun­den und Pla­ket­ten für das Zer­ti­fi­kat „Jugend­schutz – Na klar” per­sön­lich über­reicht. Er beglück­wünsch­te die Wirts­leu­te und den Kiosk­päch­ter zu ihrem vor­bild­li­chen Enga­ge­ment für die­se Prä­ven­ti­ons­maß­nah­me. „Wir freu­en uns, dass sich in Schram­berg an die­ser Akti­on wei­ter­hin sehr vie­le betei­li­gen”, beton­te Her­zog.

Ein wei­te­res Jugend­schutz-Zer­ti­fi­kat gab es für Lothar Rom­ing (rechts), der das (Kiosk der Spiel­land­schaft) betreibt. Foto: pm

2005 ent­stand in Koope­ra­ti­on zwi­schen der Stadt Schram­berg, dem Sozi­al­de­zer­nat des Land­krei­ses und der Poli­zei­di­rek­ti­on Rott­weil das Prä­ven­ti­ons­pro­gramm „Jugend­schutz – Na klar!“. Es sieht eine Aus­zeich­nung von Gast­stät­ten und Tank­stel­len vor, die sich in Sachen Jugend­schutz vor­bild­lich ver­hal­ten Dazu gehört, dass an Schu­lun­gen der Poli­zei zum Jugend­schutz teil­ge­nom­men wird, alko­hol­freie Geträn­ke bil­li­ger ange­bo­ten wer­den als das güns­tigs­te alko­ho­li­sche Getränk, Wer­bung mit dem Hin­weis auf die Ein­hal­tung des Jugend­schutz­ge­set­zes erfolgt, erkenn­bar betrun­ke­ne Jugend­li­che kei­nen Ein­lass erhal­ten und bei Jugend­schutz­kon­trol­len kei­ne Ver­stö­ße fest­ge­stellt wer­den.

Die so aus­ge­zeich­ne­ten Betrie­be wer­den ent­spre­chend zer­ti­fi­ziert. Ein attrak­ti­ves Logo am Ein­gang infor­miert die Öffent­lich­keit über die Aus­zeich­nung des Betrie­bes. Jugend­li­che Besu­cher wis­sen, dass in den zer­ti­fi­zier­ten Betrie­ben ein Augen­merk auf die Bestim­mun­gen des Jugend­schut­zes gewor­fen wird und die Eltern sind beru­higt, dass es sol­che Loka­le gibt.