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Sterbefälle, Geburten & Eheschließungen: die Familiennachrichten für April 2020

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Bauen & Wohnen: Wie kommt man an die guten Handwerker?

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(Anzeige). Nach der Notversorgung haben viele Augenoptiker ihre Geschäfte wieder regulär geöffnet. Weil das Coronavirus wahrscheinlich auch über die Augenbindehaut in den Körper gelangen...

STARBESUCH im Autokino Schiltach

(Anzeige). Das Autokino in Schiltach hat sich in kürzester Zeit einen Namen machen können. Die Zusammenarbeit von der Stadt Schiltach, den Firmen...

Stimmung im Keller? Gehen Sie trotzdem einkaufen. Vor Ort.

(Meinung). Die Läden haben wieder geöffnet. Wir haben das vor gut 14 Tagen mit Freude vermeldet. Da war Erleichterung zu spüren, Aufschwung....

Rathaus Lauterbach erhält AMEGAN Desinfektionsspender

(Anzeige). Aufgrund der aktuellen Situation überreichte Thomas Nagel der Gemeindeverwaltung Lauterbach vier AMEGAN Desinfektionsspender. Die Firmenkonstellation team-for-automation, Thomas Nagel aus Schramberg-Sulgen, Industrielle...
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Mittwoch, 27. Mai 2020
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    Junghans Uhren – ihre Geschichte und Design begeistern Estland

    Dr. Volker Ziegler berichtet über eine ungewöhnliche Junghansschau im Baltikum

    SCHRAMBERG (vz) – Über eine ungewöhnliche Begegnung im Zusammenhang mit Junghans hat uns dieser Bericht von Dr. Volker Ziegler erreicht, den wir im Wortlaut gerne veröffentlichen:

    "Als Herr Professor Dr. Rait Labotkin den Kontakt mit Dr. Volker Ziegler aus Schramberg suchte, wusste dieser wenig von dem baltischen Estland – geschweige von der Universitätsstadt Tartu, dem ehemaligen Dorpat. Aber sie fanden bald verbindende Gemeinsamkeiten: Beide sind  Ärzte, er ist aktiver, Dr. Ziegler, ehemaliger Hochschullehrer, und – last not least- verbindet sie die Leidenschaft für Zeitmesser, bei ihm speziell für Junghans–Produkte. Seit Jahren sammelt Dr. Labotkin  ausschließlich historische Junghans Uhren und dazu alles, was ihm weltweit,  in diesem Zusammenhang, in die Hände fällt.

    Dazu gehört auch alles Wissenswerte über  heute und ehemals agierende Menschen, ihre Geschichte, über die historischen Entwicklungen der Uhrenfabrik – ja und auch über die Stadt Schramberg und ihre enge Verbindung mit ihrer Uhrenindustrie. Obwohl er niemals dort war, sind seine Kenntnisse von Land und Leuten profund. Bei seinen Recherchen stieß er auch auf des Berichterstatters Vater, Anton Ziegler, denn sein Interessenschwerpunkt lag eher auf der Originalität und dem Design seiner Sammlung, als auf der Technik.

    Im Zusammenhang mit seiner geplanten „Junghans – 150 – Jahre – Ausstellung“ im ehrwürdigen Tartu–City–Museum, konnte Ziegler ihm ein paar Tips und Fakten über die Design – Geschichte seines Vaters von 1932 bis 1968 übermitteln. Sein Versuch, Informationen vom Schramberger Stadtmuseum zu erhalten, waren wohl leider weniger ergiebig, wie Dr. Labotkin zu berichten wusste.

    Aus Dankbarkeit für seine bescheidene Hilfe erhielt Ziegler die ehrenvolle Einladung zum Besuch des Museums, der er in den letzten Apriltagen nachkommen konnte. Von unserem Ehrenbürger Dr. Hans-Jochem Steim erhielt er noch ein Grußwort mit auf den Weg, welches dankbar entgegen genommen wurde.

    Was Volker Ziegler  dort zu sehen bekam, war überwältigend, was Anzahl, Originalität und didaktische Aufarbeitung der Ausstellungsstücke betraf:  In einem ehemaligen Palais, welches Katharina von Russland zugeschrieben wird, führen zwei Säle in die Produktgeschichte der Junghans–Uhrenfabrik ein. Dabei freute er sich natürlich, daß die Design–Leistung seines Vaters neben der von Max Bill seit den Sechziger Jahren mit vielen Beispielen gewürdigt wurde. Aber auch die wichtigen Mitglieder der Fabrikantenfamilien Junghans und Steim sowie der derzeitige Geschäftsführer, Matthias Stotz sind in Text und Bild prominent vertreten. Die informative Qualität der ausgestellten Sammlung reicht, nach seiner Meinung , an hiesige Ausstellungen zu dieser Thematik heran – und in Teilen sogar darüber hinaus.

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    Zufällig ergab es sich , daß während des Aufenthaltes des Berichterstatters in Tartu, in der ehrwürdigen Universitätsbibliothek eine Ausstellung zu Ehren Konrad Adenauers, den Vater der europäischen Einigung und der Freiheit in Osteuropa, eröffnet wurde. Dort traf er nicht nur auf den Rektor der Universität,  Professor Kalm, sondern auch auf den Botschafter Deutschlands in Estland, Christoph Eichhorn, der aus der Hauptstadt Tallin (ehemals Reval) angereist war.

    Im Gespräch konnte Ziegler  ihn noch zu einem Besuch der Junghans Ausstellung anregen. Aus einer, nur für kurze Zeit vorgesehenen, Visite, entwickelte sich eine ausgedehnte Führung, in der sich unser Botschafter  für die Geschichte der Schramberger Uhrenproduktion, die daran beteiligten Menschen, die Zeitmesstechnik und das Design verschiedener Uhren einführen ließ. Von dem hier verwirklichten Projekt der Darstellung eines deutschen Industriezweigs war der Botschafter sehr beeindruckt.

    Er könne es sich gut vorstellen, daß sich diese Initiative gut eignen würde, wenn im kommenden Jahr Baden Württemberg als Partnerland die deutsch – estnische Freundschaft vertreten soll. Ein Endlosfilm über Junghans des SWR aus dem Jahr 2012, der in einem Ausstellungsraum lief, regte ihn sogar zu der Überlegung an, die Aufmerksamkeit des Senders auch auf dieses kuriose und einmalige „Event“ hier, am äußersten, östlichen Ende der Europäischen Union aufmerksam zu machen.

    In der Form einer Patienten-Visite im hochmodernen Universitätsklinikum durfte sich Dr. Ziegler auch einen Einblick ins estnische Gesundheitssystem verschaffen. Dort arbeitet Professor Labotkin als Chirurg, Krebsspezialist und Lehrer für den ärztlichen Nachwuchs.

    Bei einem anschließenden Besuch des „deutschen Kulturinstituts“, einer Gemeinschaftseinrichtung des Goetheinstituts, der deutschen Botschaft und privater Träger, hatte sich die Direktorin, Frau Ploovits es sich nicht nehmen lassen, dem Besucher aus Schramberg ihre Einrichtung in einer schönen Jugendstilvilla zu zeigen. Sie erläuterte dabei ihre und ihrer Mitarbeiter Aufgabe: die Jahrhunderte  alte Beziehung ihres Landes mit Deutschland  im Handel (Hanse), in der Wissenschaft und Kultur zu pflegen. Auch sie warb  für das Partnerschaftsjahr 2017 mit Baden Württemberg.

    In der Annahme, daß seine Eindrücke aus dem fernen Estland und die dortige Sichtweise unserer Industriegeschichte in der Schwarzwaldheimat auf allgemeines Interesse stoßen könnte, hat  sich Volker Ziegler vorgenommen, darüber zu berichten. Immerhin sind eine solche Fülle an Ausstellungsobjekten und auch die Kenntnisse der Hintergründe von Firmen und Familiengeschichte sowie von Technik und Design  ungewöhnlich für einen fachfremden Sammler ohne persönlichen und örtlichen Bezug zu seinen Objekten.

    „Ein Mensch mit solch einer Sammlerleidenschaft muss schon ein klein wenig verrückt sein“ sagte Professor Labotkin scherzhaft. Und in dieses Urteil stimmte seine Frau Katrin überein. Sie muss es ja wissen, denn sie ist auch Ärztin im Universitätsklinikum. Dabei erträgt sie tapfer ein Haus, welches mit Uhren und Dokumenten von und über Junghans vollgestellt ist."

     

     

     

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