REGION ROTTWEIL (pz) – Seit Ende letz­ten Jah­res haben vie­le Unter­neh­men, Behör­den, Schu­len, Rechts­an­wäl­te oder Pfarr­äm­ter einen Ket­ten­brief erhal­ten, mit der Bit­te, den Wunsch eines sie­ben­jäh­ri­gen krebs­kran­ken Jun­gen zu erfül­len, mel­d­te das Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen.

Der­zeit kur­siert der Brief, in dem es heißt: „…der Wunsch des Kin­des ist es, mit dem längs­ten Ket­ten­brief der Welt in das Guin­ness-Buch der Rekor­de ein­ge­tra­gen zu wer­den…” bei etli­chen Tutt­lin­ger Unter­neh­men. Dies war in der Ver­gan­gen­heit schon in ande­ren Bun­des­län­dern der Fall.

Die Ange­schrie­be­nen wer­den dazu auf­ge­for­dert, das Schrei­ben an zehn wei­te­re Unter­neh­men zu schi­cken und dem Lan­des­kli­ni­kum Donau­re­gi­on Tulln (Uni-Kli­nik in Öster­reich) mit­zu­tei­len, an wen die Unter­la­gen gesen­det wur­den. Im Inter­net ist auf der Sei­te des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Tulln der ein­dring­li­che Hin­weis zu fin­den, den Ket­ten­brief nicht zu beant­wor­ten oder wei­ter­zu­lei­ten, da das krebs­kran­ke Kind nicht exis­tent ist.