Kinder aus dem Kindergarten Himmelreich „singen“ in Gebärdensprache für Gehörlose

ROTTWEIL – Wochenlang hatten sie für den Auftritt geübt, die fast 50 Kinder aus dem Rottweiler Kindergarten Himmelreich. Nun konnten sie den Bewohnern des Rottweiler Heimes St. Antonius drei Lieder in Gebärdensprache „vorsingen“. Die Menschen mit Hörschädigung oder Hör-Seh-Behinderung wedelten begeistert mit den Händen und drückten damit ihre Begeisterung über die vorweihnachtliche Gesangseinlage aus.

Die Lieder mit den Kindern eingeübt hatte Susanne Bürkle. Sie selbst ist Gehörlosenpädagogin bei der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn, zu der das Haus St. Antonius gehört. Zweimal monatlich übt sie mit den Kindergartenkindern anhand von Liedern spielerisch die Gebärdensprache ein. Nun sei der Zeitpunkt gekommen, „dass die Kinder auch zeigen können, was sie gelernt haben und sehen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die die Gebärden verstehen“, erklärt Bürkle den Gedanken hinter dem Besuch in St. Antonius. Entlassen wurden die Sängerinnen und Sänger aber nicht nur mit reichlich Applaus; mit Lebkuchen und Saft stärkten sie sich zusätzlich für den Heimweg ins Himmelreichwäldle.

 

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