DEISSLINGEN (mm) 23 Kin­der tra­fen sich kürz­lich im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus, um dort für die Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton” zu bas­teln und zu packen. In jedem Jahr gehen tau­sen­de sol­cher Pake­te in Län­der mit hoher Kin­der­ar­mut vor allem in Ost­eu­ro­pa. Allein 2013 waren es fast eine hal­be Mil­li­on Päck­chen von Kin­dern für Kin­der.
Auch in die­sem Jahr betei­lig­te sich die Deiß­lin­ger Gemein­de. Orga­ni­siert wur­de die Akti­on wie immer von Mar­git Emmin­ger und Bea­trix Eberl. Gemein­sam bas­tel­te die Grup­pe lus­ti­ge Socken­mons­ter und ver­stau­te Schals, Müt­zen, Zahn­bürs­ten odder Haar­gum­mis, Spiel­zeug­au­tos oder Stif­te, Blö­cke und Hef­te in die schön bekleb­ten Schuh­kar­tons – getrennt in das, was Jungs und Mädels jeweils am liebs­ten haben, damit die Freu­de beim Aus­pa­cken umso grö­ßer ist.

Die Emp­fän­ger wer­den vor Ort von den Behör­den wie Jugend­äm­tern aus­ge­wählt, damit auch wirk­lich nur arme Fami­li­en in den Genuss der Weih­nachts­pa­ke­te kom­men. „Neben der Freu­de, die die­se Geschen­ke den Kin­dern und auch ihren Fami­li­en machen, sind sie ein Zei­chen der christ­li­chen Nächs­ten­lie­be”, beto­nen die Orga­ni­sa­to­ren.