Kita Oberreute: Gemeinderat beschließt Anbau

Platz für weitere Kindergartengruppe entsteht

Kita Oberreute: Hier soll die neue Gruppe angedockt werden. Foto: him

Ein­stim­mig hat der Gemein­de­rat für den geplan­ten Anbau an der Kin­der­ta­ges­stät­te Ober­reu­te gestimmt Der Anbau für 715.000 Euro soll Raum für eine wei­te­re Kin­der­gar­ten­grup­pe schaf­fen. Archi­tekt Jür­gen Bihl­mai­er hat außer­dem eini­ge Ver­bes­se­run­gen am bis­he­ri­gen Gebäu­de ein­ge­plant, die dank des Anbaus umge­setzt wer­den kön­nen. So bekommt  die Kita erst­mals eine Schmutz­schleu­se zum Gar­ten. Auch der Ess­be­reich wird umge­stal­tet.

In der Dis­kus­si­on frag­te Tan­ja Wit­kow­ski (SPD/Buntspecht), ob sol­che Neu­bau­ten so gestal­tet wür­den, dass sie spä­ter auch für ande­re Zwe­cke genutzt wer­den könn­ten. Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog mein­te, er hof­fe, dass die Kita noch lan­ge für Kin­der gebraucht wer­de. Im Übri­gen sei der Neu­bau modern und fle­xi­bel.

Tho­mas Brant­ner (CDU) bat mit Blick auf die 11.000 Euro teu­re Spül­ma­schi­ne, die Ver­wal­tung möge nach Ein­spar­mög­lich­kei­ten Aus­schau hal­ten. OB Her­zog erin­ner­te an die Spül­ma­schi­nen­dis­kus­si­on bei der Kita Ecken­hof. Sol­che Gas­tro-Maschi­nen spar­ten den Erzie­he­rin­nen enorm viel Zeit und sei­en des­halb sinn­voll.

Josef Gün­ter (SPD/Buntspecht) woll­te vom Archi­tekt wis­sen, ob auf den Anbau gege­be­nen­falls spä­ter noch ein Stock­werk auf­ge­setzt wer­den kön­ne. Grund­sätz­lich ja, so Bihl­mai­er. „Aber die Pla­nung müss­te man jetzt schon dar­auf aus­le­gen, denn es kommt auf die Fun­da­men­te an.“  Die­se müss­ten anders aus­ge­legt wer­den „und das kos­tet einen ordent­li­chen Bat­zen Geld“.

Zaun ist hoch genug

Der Zaun um den Kin­der­gar­ten Ober­reu­te hat eine aus­rei­chen­de Höhe. Das hat Kers­tin Flaig, in der Stadt­ver­wal­tung zustän­dig für die städ­ti­schen Kitas, dem Gemein­de­rat  mit­ge­teilt. Aus Krei­sen der Eltern waren Beden­ken gekom­men, grö­ße­re Kin­der könn­ten den Zaun über­klet­tern oder Erwach­se­ne Kin­der über den Zaun heben.

Der Zaun ist aus­rei­chend hoch. Foto: him

Mir­ko Wit­kow­ski (SPD/Buntspecht) hat­te im Ver­wal­tungs­aus­schuss gebe­ten, dies zu über­prü­fen. Die Unfall­kas­se schrei­be eine Zaun­hö­he von min­des­tens einem Meter vor und emp­feh­le 1,20 Meter, berich­te­te Flaig. „Wir haben nach­ge­mes­sen, der Zaun ist meist 1,30 hoch, es gibt kei­nen Hand­lungs­be­darf.“