Bei einem Auf­fahr­un­fall ist am Diens­tag­mor­gen der 25-jäh­ri­ge Fah­rer eines Fiat-Klein­trans­por­ters schwer ver­letzt wor­den. Er war mit sei­nem Wagen auf der Auto­bahn A 81 zwi­schen Rott­weil und Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen offen­bar unge­bremst auf einen vor­aus fah­ren­den Lkw geprallt. Die Poli­zei verm­nu­tet einen Sekun­den­schlaf als Ursa­che. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me ent­stand ein län­ge­rer Stau.

Schwerer Auffahrunfall auf der A 81 zwischen Rottweil und Villingen-Schwenningen. Fotos: SDMG/Maurer
Schwe­rer Auf­fahr­un­fall auf der A 81 zwi­schen Rott­weil und Vil­lin­gen-Schwen­nin­gen. Fotos: SDMG/Maurer

Am frü­hen Diens­tag­mor­gen hat sich auf der A 81 Stutt­gart-Sin­gen etwa zwei Kilo­me­ter nach der Aus­fahrt Rott­weil ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall ereig­net. Ein Klein­trans­por­ter fuhr aus bis­lang unbe­kann­tem Grund auf einen vor ihm fah­ren­den Lkw auf. Es gebe Hin­wei­se, dass der Fiat-Fah­rer über­mü­det war und ein­ge­nickt ist, erklärt die Poli­zei.

Der Auf­prall war so hef­tig, dass der Fah­rer des Klein­trans­por­ters in sei­nem Füh­rer­haus ein­ge­klemmt wur­de. Die Feu­er­wehr Rott­weil befrei­te den Schwer­ver­letz­ten. Das Füh­rer­haus war so stark defor­miert, dass die Feu­er­wehr meh­re­re hydrau­li­sche Ret­tungs­ge­rä­ten ein­set­zen muss­te. Das sag­te Rott­weils Feu­er­wehr­kom­man­dant Frank Mül­ler gegen­über der regio­na­len Nach­rich­ten­agen­tur Süd­deut­sche Medi­en­ge­sell­schaft (SDMG).

Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von unge­fähr 17.000 Euro, rund 15.000 Euro allei­ne an dem Fiat-Duca­to. Wäh­rend der Unfall­auf­nah­me ist eine der bei­den Fahr­spu­ren gesperrt wor­den, es ent­stand im Berufs­ver­kehr ein län­ge­rer Stau.

Mit schwe­ren Ver­let­zun­gen wur­de der 25-Jäh­ri­ge von den Sani­tä­tern ins Schwarz­wald-Baar-Kli­ni­kum gebracht. Nach dem hef­ti­gen Auf­prall war der Trans­por­ter nicht mehr fahr­be­reit und des­halb ein Fall für den Abschlep­per. Der Fah­rer des Last­wa­gens konn­te sei­ne Fahrt trotz leich­ter Schä­den fort­set­zen, so die Poli­zei.

Völlig demoliert: das Führerhaus des Kleintransporters. Foto: SDMG/Maurer
Völ­lig demo­liert: das Füh­rer­haus des Klein­trans­por­ters. Foto: SDMG/Maurer