DEISSLINGEN (mm) – Am Sams­tag haben die Deiß­lin­ger ihren Nar­ren­baum auf­ge­stellt. Und das bereits zum 17. Mal, mit rich­tig viel Publi­kum, dem Schel­len­ge­bim­mel zahl­rei­cher Hagen­ver­wür­ger und einer Men­ge Musik.

Er habe selbst am Mor­gen mit­ge­hol­fen, den Baum aus dem Wald zu holen, mein­te Zunft­meis­ter Rai­ner Schmeh – sonst „wäret die um halb drei no net do. Son­dern um halb zwoi.“ Ex-Nar­ren­meis­ter Hubert Lis­sy erzähl­te ein wenig von der Geschich­te: Beim 75. Jubi­lä­um der Nar­ren­zunft hat­te man beschlos­sen, eine eige­ne Trup­pe fürs Nar­ren­baum­stel­len zu orga­ni­sie­ren und sich damals bei der Zunft aus Welschin­gen kun­dig gemacht. Die hat­ten gute Tipps, unter ande­ren fan­den sie das „Nar­ren­loch” (also das, das den Nar­ren­baum hält) der Deiß­lin­ger viel zu klein, also wur­de es ver­grö­ßert.

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Und weil man sich gleich so gut ver­stand, ver­bin­det heu­te noch eine enge Freund­schaft die bei­den Nar­ren­zünf­te. Dass das „Nar­ren­loch” auch in die­sem Jahr wie­der gut gefüllt ist, macht Sinn, wie Zunft­meis­ter Rai­ner Schmeh wit­zel­te: „Damit dr Hubert über d´Fasnet it stol­pert!” Auch die Abord­nung der Lauf­fe­ner Nar­ren­zunft bekam ihr Fett ab: „Die müs­set jetzt drmit leba, dass uns­rer viel grö­ßer isch!” Näm­lich stol­ze 23 Meter. Musi­ka­lisch umrahmt von der erwei­ter­ten Jugend­ka­pel­le und der Hage­bänd wur­de dann gefei­ert, erst am Gup­fen und dann noch lan­ge im Gemein­de­zen­trum.

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