Der Schramberger Krankenhauskomplex: Gut Berneck (Mitte) und das Personalwohnheim (rechts) seien verkauft, meldet der "Schwarzwälder Bote". Archiv-Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Mit einer klei­nen Sen­sa­ti­on war­tet die Lokal­zei­tung „Schwarz­wäl­der Bote“ am Sams­tag­mor­gen auf: „In nicht­öf­fent­li­cher Sit­zung gab der Gemein­de­rat am Don­ners­tag dem Ver­kauf der Burg, in der der­zeit die Uhren­ma­nu­fak­tur Leh­mann ihren Sitz hat, statt“, heißt es in einem Bericht zum The­ma Kran­ken­haus Schram­berg mit der Über­schrift: „Mit Hans-Jochem Steim wie­der­holt sich Fir­men-Geschich­te“.  Mit der „Burg” gemeint ist Gut Ber­neck, eine Vil­la, die sich Arthur Jung­hans 1910 bau­en ließ.

Erwer­ber Steim wol­le „das denk­mal­ge­schütz­te Objekt zu einer geho­be­nen Unter­kunft für Gäs­te sei­ner Fir­men umge­stal­ten“ berich­tet die Zei­tung, aller­dings ohne Quel­len­an­ga­be.

Wei­ter schreibt der „Schwarz­wäl­der Bote“, dass das Per­so­nal­wohn­heim an die “Immo­bi­li­en­grup­pe Reb­holz (Bad Dür­rheim)“ ver­kauft wur­de. Die wol­le das Wohn­heim „zu einem so genann­ten Boar­ding-House umbau­en“. Und wei­ter: Der Ver­kauf des eigent­li­chen Kran­ken­hau­ses sei „noch offen“.

Für die­ses habe die Immo­bi­li­en­grup­pe einen Pla­nungs- und Ver­mark­tungs­auf­trag zum Kran­ken­haus Schram­berg erhal­ten und „ers­te Ide­en­skiz­zen“ vor­ge­legt. Danach sei der Umbau des West- und Ost­trak­tes zu klei­ne­ren Wohn­ein­hei­ten ange­dacht. Der Behand­lungs­trakt  könn­te abge­ris­sen wer­den, berich­tet die Zei­tung wie­der­um ohne Quel­len­an­ga­be.

Kein Kommentar”

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog will auf Nach­fra­ge der NRWZ den Bericht „nicht kom­men­tie­ren“. Gene­rell gebe er zu nicht-öffent­li­chen Bera­tun­gen kei­nen Kom­men­tar. Auch Hans-Jochem Steim hat auf eine ent­spre­chen­de Anfra­ge der NRWZ sehr zurück­hal­tend reagiert und auf die Stel­lung­nah­me von OB Her­zog ver­wie­sen.