Kreis Rott­weil (pz). In der Nacht zum Mon­tag ver­such­ten bis­lang unbe­kann­te Täter in zwei in der Nähe zur Bun­des­stra­ße 14 in Obern­dorf gele­ge­ne Pro­duk­ti­ons­hal­len gewalt­sam ein­zu­drin­gen. Bei einem drit­ten Ein­bruch, in einer vom Bau­hof und der Stadt­gärt­ne­rei genutz­ten Hal­le, gelang es den Tätern Werk­zeu­ge und ein Not­strom­ag­gre­gat im Gesamt­wert von 2000 Euro zu erbeu­ten.

Die Täter gin­gen bei ihrer Tat recht bra­chi­al zu Wer­ke. An zwei Fir­men­ge­bäu­den in der Werk­stra­ße und der Austra­ße hat­ten die Täter jeweils den Bewe­gungs­mel­der abge­ris­sen bezie­hungs­wei­se abge­schla­gen. Aller­dings lie­ßen die Täter dann von einem wei­te­ren Vor­ge­hen ab.Möglicherweise fühl­ten sie sich beob­ach­tet oder wur­den auf ande­re Art und Wei­se gestört.

An der Hal­le zur Obern­dor­fer Stadt­gärt­ne­rei schlu­gen die Täter an der rück­wär­ti­gen Gebäu­de­sei­te ein Fens­ter ein und konn­ten durch die so geschaf­fe­ne Öff­nung in das Hal­len­in­ne­re ein­stei­gen. Aus der Hal­le wur­den danach Werk­zeu­ge und ein Not­strom­ag­gre­gat ent­wen­det.

Im Zuge der bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den andau­ern­den Fahn­dungs­maß­nah­men konn­ten Poli­zei­be­am­te unweit der Tat­or­te drei Fahr­zeu­ge mit aus­län­di­schen Auto­kenn­zei­chen fest­stel­len. Da nicht aus­zu­schlie­ßen war, dass die flüch­ti­gen Täter sich per Anhal­ter von den Tat­or­ten wei­ter ent­fer­nen, erfolg­te über den Ver­kehrs­funk eine ent­spre­chen­de Warn­mel­dung an die Bevöl­ke­rung. Nach ers­ten Erkennt­nis­sen dürf­ten die Ein­brü­che in der Zeit zwi­schen 1 und 3 Uhr ver­übt wor­den sein. Die Kri­mi­nal­po­li­zei hat die Ermitt­lun­gen über­nom­men.

Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung nimmt die Kri­mi­nal­po­li­zei­di­rek­ti­on in Rott­weil unter der Tele­fon­num­mer 0741 477–0 ent­ge­gen.