Kreisseniorenrat: Mitglieder bringen großes Maß an beruflicher und ehrenamtlicher Erfahrung ein

Regine Sieber ist beim Landratsamt Rottweil als Nachfolgerin von Julika Schoch zuständig für die Pflege des Internet-Auftritts des Kreisseniorenrats und für die Förderung der Kümmererstellen in den Kreisgemeinnden. Foto: Wolf

KREIS ROTTWEIL — Ein enormer Schatz an beru­flich­er wie ehre­namtlich­er Erfahrung zeich­net den Kreis­se­nioren­rat Rot­tweil aus. Dies machte die aus­führliche Vorstel­lungsrunde der Mit­glieder bei der ersten gemein­samen Vor­stands- und Auss­chuss­sitzung nach der Mit­gliederver­samm­lung im März deut­lich.

Die stel­lvertre­tende Vor­sitzende Mar­gari­ta Wol­ber bedank­te sich in Vertre­tung des ver­hin­derten Vor­sitzen­den Egon Kalbach­er bei Zim­merns Bürg­er­meis­terin Car­men Merz, zugle­ich Auss­chuss­mit­glied, für die Gast­fre­und­schaft im Gemein­dezen­trum „Arche“. Kalbach­er sei es ein Anliegen, mit den gemein­samen Sitzun­gen von Vor­stand und Auss­chuss im Wech­sel in die Gemein­den des Kreis­es zu gehen, um so auch zu unter­stre­ichen, dass sich dieses Gremi­um für alle Senioren im Kreis­ge­bi­et ein­set­zt. Merz kündigte an, ein Gesamt­paket für alle Gen­er­a­tio­nen schnüren schnüren zu wollen. Inner­halb dieses Paketes solle auch die Küm­mer­erstelle ange­siedelt wer­den.

Zunächst stellte sich Regine Sieber als Nach­fol­gerin von Juli­ka Schoch, die ins Jugend- und Ver­sorgungsamt gewech­selt ist, und neue Mitar­bei­t­erin von Regi­na Steimer in der Fach­ber­atung Altenhil­fe vor. Die Diplomver­wal­tungswirtin wird sich zukün­ftig unter anderem um die Förderung von Küm­mer­erstellen in den Kreis­ge­mein­den und die Pflege der neuen Home­page Seniore­nar­beit und Pflege im Land­kreis Rot­tweil, in die auch der Inter­ne­tauftritt des Kreis­se­nioren­rats einge­bet­tet ist, küm­mern.

Neun der ins­ge­samt 21 Vor­stands- und Auss­chuss­mit­glieder sind neu in die bei­den Gremien gerückt. Um sich gegen­seit­ig etwas bess­er ken­nen zu ler­nen, stell­ten sich sämtliche anwe­sende Kreis­se­nioren­räte unter anderem mit ihren let­zten beru­flichen Sta­tio­nen sowie ihren ehre­namtlichen Tätigkeit­en vor. Dabei war festzustellen, dass alle Kreis­se­nioren­räte sich schon seit sehr vie­len Jahren in der Regel in mehreren Ehrenämtern für ihre Mit­bürg­er ein­set­zen, sei es auf kom­mu­nalpoli­tis­chem Par­kett, sei es im sozialen Bere­ich, bei der Kirche oder in Vere­inen. Sie eint alle die Absicht und der Wille, ihre Erfahrun­gen und ihr Wis­sen in die spez­i­fis­chen Arbeits­ge­bi­ete und The­men­bere­iche des Kreis­se­nioren­rats einzubrin­gen.

Regine Steimer umriss ihre Tätigkeit als Lei­t­erin der Geschäftsstelle des Kreis­se­nioren­rats sowie inner­halb des Kreis­sozialamts beim Lan­drat­samt. So ist sie zuständig für die Bere­iche Altenhil­fe­fach­ber­atung, Bürg­er­schaftlich­es Engage­ment und Unter­stützungsange­bote im All­t­ag. Für den Kreis­se­nioren­rat organ­isiert sie unter anderem die Sitzun­gen, erstellt die Pro­tokolle und übern­immt die Mit­gliederver­wal­tung. Sie hält zudem die Vor­stands- und Auss­chuss­mit­glieder in Bezug auf neue, für Senioren beson­ders rel­e­vante Entwick­lun­gen und Ver­laut­barun­gen der entsprechen­den Ver­bände und Insti­tu­tio­nen auf dem Laufend­en.

Abschließend kon­sti­tu­ierten sei sechs Arbeits- und Pro­jek­t­grup­pen zu den The­men „25 Jahre Kreis­se­nioren­rat Rot­tweil“, „Inter­net und Home­page“, „Pow­er­point­präsen­ta­tion des Kreis­se­nioren­rat“, „Pflege“, „Kreis­se­nioren­rat und Kom­mune“, „Alter – Gesund­heit – Bewe­gung – Bar­ri­ere­frei­heit“. Die Kreis­se­nioren­räte teil­ten in vollem Umfang die Ansicht des Vor­sitzen­den Kalbach­er, dass zu bes­timmten The­men­schw­er­punk­ten die Arbeit in kleineren, sich selb­st­ständig organ­isieren­den Grup­pen effek­tiv­er geleis­tet wer­den kann als im großen Gesamt­gremi­um.