Kreissparkasse schließt unter anderem Filiale in Lauffen

KSK-Sprecher: „Servicemitarbeiter sind unterfordert“

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Kreis Rott­weil. Die Kreis­par­kas­se Rott­weil schließt meh­re­re Filia­len, dar­un­ter die in Lauf­fen. Die­se sei seit Jah­ren ohne­hin nur 16 Stun­den pro Woche geöff­net, so Pres­se­spre­cher Chris­ti­an Luip­pold.

Die Kun­den wür­den ver­mehrt ihre Bank­ge­schäf­te online erle­di­gen und immer weni­ger in die Filia­len kom­men – Ten­denz stei­gend. „Gera­de die ein­fa­chen Tätig­kei­ten, die auf klei­nen Geschäfts­stel­len am Bank­schal­ter ange­bo­ten wer­den, wer­den kaum noch nach­ge­fragt. Wir sehen uns bereits seit meh­re­ren Jah­ren mit einem Rück­gang des Kun­den­auf­kom­mens in die­sen Ser­vice­ge­schäfts­stel­len kon­fron­tiert. Mit drei bis fünf Kun­den­kon­tak­ten pro Stun­de und einem Zeit­auf­wand von etwa vier Minu­ten pro Kun­de sind unse­re gut aus­ge­bil­de­ten Ser­vice­mit­ar­bei­ter auf­grund der gerin­gen Kun­den­fre­quenz immer wie­der zeit­lich und inhalt­lich unter­for­dert.“

Hin­ge­gen wür­den sie in den hoch­fre­quen­tier­ten Geschäfts­stel­len gebraucht. Daher habe man sich jetzt ent­schlos­sen, die Filia­len in Lauf­fen, Irs­lin­gen, Alt­obern­dorf und Wilf­lin­gen zu schlie­ßen.

Die Kun­den der betrof­fe­nen Geschäfts­stel­len wur­den über die Ver­än­de­run­gen infor­miert und wer­den ab dem Zeit­punkt der Schlie­ßung von der nächst­ge­le­ge­nen Geschäfts­stel­le betreut. Die Bar­geld­ver­sor­gung wird über unser flä­chen­de­cken­des Netz von Geld­au­to­ma­ten, sowohl bei Tag als auch bei Nacht sicher­ge­stellt.“

Man habe sich aller­dings auch auf nicht mobi­le und älte­re Men­schen ein­ge­stellt, wür­de die­se auch zuhau­se bera­ten oder belie­fern. „Zudem bie­ten wir für Kun­den die ihre Finanz­ge­schäf­te von zuhau­se aus täti­gen möch­ten, aber noch unsi­cher bei der Bedie­nung sind, kos­ten­lo­se Semi­na­re zum Online-Ban­king an.“, so Luip­pold.