LAUTERBACH (pm) – Das Mobilitätsmodell „Bürgerbus“ und die Gestaltung des Rathausplatzes sind die Themen der Unabhängigen Bürger Lauterbach (UBL) zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 25. November, um 19.30 Uhr, im Hotel Holzschuh in Lauterbach.

 

Traditionell greife die UBL zur Jahreshauptversammlung Themen mit lokaler Brisanz auf, heißt es in einer Pressemitteilung. So steht ab 20 Uhr ein Referat zum Mobilitätsmodell Bürgerbus auf dem Programm. In Schramberg ist der Bürgerbus bereits für einen zweijährigen Testbetrieb angelaufen. Gut 30 ehrenamtlich engagierte Fahrerinnen und Fahrern sind dort im Einsatz. Für Lauterbach könnte das pfiffige Nahverkehrskonzept nicht nur interessant, sondern vielleicht sogar besonders erfolgsversprechend sein. Die Struktur der Gemeinde ist für den öffentlichen Nahverkehr uninteressant, aber das Mobilitätsnetzwerk Bürgerbus gründet auf dem Organisationstalent von Bürgerinnen und Bürgern und in der Gemeinde Lauterbach haben die Vereine einen hohen Organisationsgrad und sind stark engagiert.

Riesigen Gestaltungsraum bietet derzeit auch Lauterbachs Mitte. Nachdem hier das Regenüberlaufbecken längst realisiert ist, wurde der Platz in seiner ursprünglichen Funktion und Form noch nicht wiederhergestellt. Die große, ungestaltete Fläche mitten im Ort beeinflusst nicht nur das Ortsbild negativ, sondern lässt auch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer orientierungslos.
Den offenen Zustand mitten im Ort begreift die UBL als Chance. Damit die unbefriedigende Situation rasch beseitigt werden kann, will die UBL noch einmal an die Ergebnisse des Bürgerworkshops vom Juni 2015 erinnern und dabei diskutieren, etwa was die Gemeinde leisten soll und was von Bürgerengagement getragen werden könnte, um den Platz im Herzen des Dorfes endlich in ein Schmuckstück zu verwandeln.

Selbstverständlich werden an diesem Abend auch die Regularien des Vereins eingehalten, in alt bekannter Manier, zügig und unaufgeregt gleich zu Beginn der Veranstaltung, was etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen wird. Die UBL wendet sich mit ihrer Jahreshauptversammlung aber vor allem an Bürgerinnen und Bürger, die sich informieren, mitdiskutieren und ihr Umfeld aktiv mitgestalten wollen.

 

 

 

-->