So vie­le gute Noten wie heu­te im Kraft­werk gibt es sel­ten auf einem so engen Platz: Der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag des Lan­des zeich­ne­te die bes­ten Lehr­lin­ge in über 100 Beru­fen aus – von A wie Anla­gen­me­cha­ni­ker bis Z wie Zer­spa­nungs­me­cha­ni­ker.

 

Die frisch aus­ge­lern­ten Gesel­len kamen aus den Bezir­ken aller zwölf Indus­trie- und Han­dels­kam­mern. Sie hat­ten bei Klein­be­trie­ben, aber auch bei Welt­kon­zer­nen wie Audi, Por­sche, Robert Bosch und Deut­sche Bahn gelernt – und auch bei einem wich­ti­gen Betrieb im Kreis Rott­weil: Wjat­sches­law Peters, der bei der MS in Schram­berg im Beruf es Maschi­nen- und Anla­gen­füh­rers aus­ge­bil­det wor­den war.

Den „Königs­weg ins Berufs­le­ben“ nann­te Wolf­gang Gren­ke, Prä­si­dent des Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges, die dua­le Aus­bil­dung. „Sie kön­nen auch den IHK-Betriebs­wirt drauf­sat­teln“, mach­te er bei­spiel­haft auf Wei­ter­bil­dung auf­merk­sam.

Ganz dickes Lob für den Ver­an­stal­tungs­ort kam von Staats­se­kre­tär Mar­tin Jäger, der den eigent­lich als Red­ner vor­ge­se­he­nen Innen­mi­nis­ter Tho­mas Stro­bl ver­trat: „Einer der schöns­ten Ver­an­stal­tungs-Orte, die wir über­haupt im Land haben. Die Stadt Rott­weil darf stolz dar­auf sein!“ Er kün­dig­te an, dass sich die Regie­rung ver­stärkt für den Aus­bau des Breit­band-Net­zes ein­set­zen wer­de, denn „das ist so wich­tig wie Was­ser und Strom!“

Als Star­gast hat­ten die IHKen Tur­ner Mar­cel Ngu­y­en mit­ge­bracht. Er talk­te mit Mode­ra­tor Rolf Ben­z­mann. So erfuh­ren die rund 400 Anwe­sen­den: „Es geht mit dem Pro­fi­sport wei­ter, trotz mei­nes fort­ge­schrit­te­nen Alters“ – der 30-Jäh­ri­ge möch­te 2019 bei der Welt­meis­ter­schaft in Stutt­gart dabei sein und 2020 bei Olym­pia in Tokio.

 

Die Lan­des-Bes­ten­eh­rung wird reih­um von den zwölf IHKen ver­an­stal­tet.