Mehr als nur ein Praktikum

Projekt SyPerB an der Werkrealschule

Projekt SyPerb in Aichhalden abgeschlossen. Foto: pm

AICHHALDEN (pm) – Zum drit­ten Mal wur­de das Pro­jekt SyPerB gemein­sam mit der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg durch­ge­führt. In der ers­ten Dezem­ber­wo­che absol­vier­ten alle acht­zehn Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­se neun ihr SyPerb-Prak­ti­kum in sie­ben ver­schie­de­nen Betrie­ben, heißt es in einem Bericht der Schu­le. Mit den Prä­sen­ta­tio­nen der Ergeb­nis­se und der Ver­lei­hung der Urkun­den habe das Pro­jekt SyPerB einen erfolg­rei­chen Abschluss gefun­den.

In sei­ner Rede bedank­te sich Schul­lei­ter Josef Rack bei den teil­neh­men­den Fir­men. Auch im kom­men­den Schu­jahr wird SyPerb durch­ge­führt, dann mit den Schü­lern aus Klas­se neu­ne und zehn. Anwe­sen­de Aus­bil­dungs­lei­ter emp­fah­len auf­grund der sehr guten Ergeb­nis­se bei den Abschluss­prü­fun­gen zur Mitt­le­ren Rei­fe, das zehn­te Schul­jahr an der Grund- und Werk­re­al­schu­le Aich­hal­den zu machen und sich dann mit bes­ten Chan­cen zu bewer­ben. Danach folg­ten die Prä­sen­ta­tio­nen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler.

Eine Schü­le­rin der Klas­se 9, Seli­na Keck, ver­brach­te ihre Prak­ti­kums­wo­che in der Bru­der­haus­Dia­ko­nie. Sie berich­te­te von den ver­schie­de­nen Ein­bli­cken in die Arbeit mit Men­schen mit Behin­de­rung und den vie­len Ein­drü­cken wäh­rend die­ser Woche.
Die Fir­ma Hirsch­mann gab Luca Scheu­ble und Anna-Lena Kopp die Mög­lich­keit, im Rah­men des Aus­bil­dungs­be­ru­fes Indus­trie­me­cha­ni­ke­rin, eine Loko­mo­ti­ve aus Metall her­zu­stel­len.
Auch die Fir­men­grup­pe „Kern-Lie­bers” nahm die­ses Jahr am Pro­jekt teil. Lucy Ett­wein, Karim Land­kam­mer, Silas Lied­gens und Sascha Erkert erläu­ter­ten in ihrer Prä­sen­ta­ti­on über die Schrit­te von der tech­ni­schen Zeich­nung zur fer­ti­gen Spar­do­se, die sie in der Woche anfer­tig­ten.

Tobi­as Luz und Mar­cell Bori ver­brach­ten ihre Prak­ti­kums­wo­che in der Michel­fel­der Grup­pe in Flu­orn-Win­zeln und konn­ten am Ende der Woche, in der sie den Beruf Konstruktionsmechaniker/in ken­nen­lern­ten, eine fer­ti­ge Papier­schnei­de­ma­schi­ne prä­sen­tie­ren.

In der Fir­men­grup­pe Simon durf­ten Natha­lie Loch, Cars­ten Miel­ke und Lukas Rom­ing den Beruf des Indus­trie­me­cha­ni­kers erkun­den. Sie stell­ten in der Prak­ti­kums­wo­che vier Säu­len­pres­sen, die als Nuss­kna­cker genutzt wer­den kön­nen, her und über­reich­ten eine davon als Geschenk an die Schu­le.

Eben­falls wie­der mit dabei war die Schwä­bi­sche Werk­zeug­ma­schi­nen GmbH aus Wald­mös­sin­gen, die vier Prak­ti­kums­plät­ze anbot. Duy­gu Deniz, Sophia Olden­burg, Den­nis Haug und Phil­ipp Zer­ni­cke erklär­ten ihr selbst gebau­tes solar­ge­steu­er­tes Wind­rad.

Die letz­te Prä­sen­ta­ti­on erfolg­te durch Sophia Kim­mich, die gemein­sam mit Sina Hand­ke die Prak­ti­kums­wo­che in der Stif­tung St. Fran­zis­kus ver­brach­te. Sie berich­te­te von ihren Ein­drü­cken in der Werk­statt für Men­schen mit Behin­de­rung und der Schu­lung, die die bei­den Schü­le­rin­nen für die Beschäf­tig­ten im Berufs­bil­dungs­be­reich vor­be­rei­te­ten und durch­führ­ten.

Nach vie­len „span­nen­den und ein­drucks­vol­len Prä­sen­ta­tio­nen”, so die Schu­le, ergriff Simo­ne Schmidt von der IHK Schwarz­wald-Baar-Heu­berg das Wort und lob­te die Schü­ler und Schü­le­rin­nen für ihre Leis­tun­gen. Sie beton­te dabei, wie wich­tig und hilf­reich es ist, Ein­bli­cke in die ver­schie­de­nen Berufs­fel­der zu erlan­gen. Anschlie­ßend ver­lieh sie gemein­sam mit Schul­lei­ter Josef Rack die Urkun­den über sehr gute Prak­ti­kums­leis­tun­gen, die die Schü­ler  stolz in Emp­fang nah­men.