ROTTWEIL (pm) Der CDU-Kreis­vor­sit­zen­de spar­te nicht mit Lob: „Sie sind die Sym­pa­thie­trä­ger in unse­rer Par­tei“, so Ste­fan Teu­fel bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Frau­en-Uni­on im Gast­haus „Zur Hoch­brü­cke“ in Rott­weil. Dass die CDU-Frau­en die­se Wür­di­gung zu Recht erhal­ten haben, zei­ge laut Pres­se­mit­tei­lung nicht zuletzt der umfang­rei­che Rechen­schafts­be­richt der ein­stim­mig wie­der gewähl­ten Kreis­vor­sit­zen­den Karin Schmeh über die geleis­te­te Arbeit in den ver­gan­ge­nen Jah­ren.

Auch mit ihren Anmer­kun­gen zu etli­chen Zustän­den in unse­rer Gesell­schaft, „die uns ein­fach auf den Plan rufen“, setz­te sie deut­li­che Akzen­te: „Von der gen­der-Ideo­lo­gie über das „soci­al free­zing“ („was soll denn dar­an sozi­al sein?“) bis zu erschre­ckend hohen Zah­len an Gewalt gegen Frau­en sehen wir bedenk­li­che Ent­wick­lun­gen, die uns nicht ruhen las­sen kön­nen.“

So Karin Schmeh auch nach dem Bei­trag von Ste­fan Teu­fel, der als Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter über einen am glei­chen Tag statt­ge­fun­de­nes Gespräch mit der IHK über den auf der Kip­pe ste­hen­den Hoch­be­gab­ten­zug in Rott­weil berich­te­te: „Wir wol­len, dass er erhal­ten bleibt und for­dern von der Lan­des­re­gie­rung ein, dass sie sich hier varia­bel zeigt und nicht ein­mal mehr dem länd­li­chen Raum einen wei­te­ren Stein in den Weg legt.“ Wie Grün-Rot auch die so erfolg­rei­chen Bil­dungs­häu­ser nicht mehr wei­ter­füh­ren will, und es soll auch das eben­falls gut ange­nom­me­ne Pro­jekt „Sin­gen, bewe­gen, spre­chen“ von der Bild­flä­che ver­schwin­den. Sein Appell: Mit allen Betei­lig­ten zusam­men sich dage­gen weh­ren, deut­lich machen, dass „wir nicht bereit sind, die Maß­nah­men, die den Schü­lern so vie­les mit­ge­ben auf ihren Lebens­weg, mir nichts dir nichts zu strei­chen.“

Eine The­ma­tik, die spä­tes­tens beim Besuch der Frau­en-Uni­on im Land­tag in Stutt­gart gemein­sam mit dem Arbeits­kreis Bil­dung am 11. Dezem­ber im Gespräch mit dem bil­dungs­po­li­ti­schen Spre­cher der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Georg Wacker, ange­spro­chen wer­den wird.

Zahl­rei­che Auf­ga­ben und Betä­ti­gungs­fel­der, die der neu gewähl­te Kreis­vor­stand in Angriff neh­men wird: „Wir machen unver­dros­sen und mit Mut und Ener­gie wei­ter Frau­en-Power“, erklär­te Karin Schmeh nach der Wahl eines leicht ver­än­der­ten, auch ver­jüng­ten Vor­stands­teams.

Als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wur­den Ingrid Bal­ke, Moni­ka Schnei­der und Gabrie­le Ulb­rich gewählt. Schatz­meis­te­rin bleibt Mecht­hild von Pode­wils, neu als Schrift­füh­re­rin und Pres­se­spre­che­rin gehört Annet­te Koh­ler dem Vor­stand an wie auch Alex­an­dra Bayart die neu ernann­te Inter­net­be­auf­trag­te ist.

Zu Bei­sit­ze­rin­nen im Kreis­vor­stand wähl­te das Gre­mi­um Ger­trud Derix-Kess­ler, Mar­git Det­ta, Moni­ka Reb­mann, Doris von Schulz und Irma Schwel­lin­ger.

Gleich­zei­tig wur­de Ursel Spre­ter mit viel Lob und der Wür­di­gung ihrer jahr­zehn­te­lan­gen Mit­ar­beit aus dem Kreis­vor­stand ver­ab­schie­det. Mit leich­ter Weh­mut, aber auch mit dem Ver­spre­chen, wei­ter dabei zu sein, wenn es dar­um geht, Flag­ge zu zei­gen für die Anlie­gen der Frau­en-Uni­on. Sie erin­ner­te an deren Anfän­ge mit der Grün­dung der dama­li­gen Frau­en­ver­ei­ni­gung durch Ursu­la Pla­ke und der kurz danach ein­ge­führ­ten „Flick­stu­be“ Furo­re gemacht und sogar Ein­gang gefun­den habe im „Spie­gel“.

Die Auf­ga­ben mögen teil­wei­se ande­re sein als damals, „aber sie sind nicht weni­ger gewor­den und wir sind umso mehr gefor­dert, unse­ren Bei­trag für die Frau­en im Land zu leis­ten und unse­re Stim­me zu erhe­ben.“ So Karin Schmeh in ihrem Schluss­wort: Sym­pa­thie­trä­ger ja, aber auch ganz schön unbe­quem wol­len sie oft­mals sein, die Frau­en in der CDU.