-0.2 C
Rottweil
Dienstag, 10. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Modell­re­gi­on in Sachen Nach­hal­tig­keit

Modellregion in Sachen Nachhaltigkeit

-

KREIS ROTTWEIL, 30. Okto­ber (pm) – Die Bür­ger­meis­ter Ralf Fahr­län­der, Aldin­gen; Ralf Ulb­rich, Deiß­lin­gen; Rudolf Wuh­r­er, Den­kin­gen; Mar­tin Leo Mai­er, Fitt­lin­gen und Tho­mas Albrecht Wel­len­din­gen haben sich laut Pres­se­mit­tei­lung Gedan­ken gemacht, wie man gemein­sam das The­ma der Nach­hal­tig­keit in den Gemein­den the­ma­ti­sie­ren und vor­an brin­gen kann. Dabei habe sich sehr schnell gezeigt, dass die­ses The­ma mit sei­nen vie­len Facet­ten vie­le Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen über die Gemein­de­gren­ze hin­aus beinhal­tet.

Nach einem gemein­sa­men Besuch im Umwelt­mi­nis­te­ri­um wur­de die Idee einer gemein­sa­men Nach­hal­tig­keits­re­gi­on gebo­ren. Im Umwelt­mi­nis­te­ri­um war man von die­sem Pro­jekt so begeis­tert, dass man es als ein Pilot­pro­jekt im Land initi­ie­ren wird. Das heißt die fünf Gemein­den über zwei Land­krei­se hin­weg wer­den Modell­re­gi­on in Sachen Nach­hal­tig­keit für das gesam­te Land Baden-Wür­t­­te­m­berg wer­den.

In den ein­zel­nen Gemein­de­rats­gre­mi­en fiel der Gedan­ke einer gemein­sa­men Nach­hal­tig­keits­re­gi­on auf frucht­ba­ren Boden. Mit einem Auf­takt­work­shop mit Prof. Paul-Ste­­fan Roß, wel­cher auch das Gemein­de­netz­werk des Gemein­de­tags betreut, wer­den die Gemein­den nun­mehr aktiv in das The­ma der Nach­hal­tig­keits­re­gi­on ein­stei­gen. Schon im Vor­feld haben sich dabei wich­ti­ge The­men für die neue Nach­hal­tig­keits­re­gi­on her­aus­kris­tal­li­siert, wie etwa ein gemein­sa­mes nach­hal­ti­ges Beschaf­fungs­we­sen, Kli­ma­schutz und Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Regio­na­le Wert­schöp­fung und regio­na­ler Pro­dukt­kreis­lauf zur Stär­kung der ört­li­chen Wirt­schaft, Bewäl­ti­gung des demo­gra­phi­schen Wan­dels oder die Mobi­li­tät in der Regi­on.

Wie gelingt es bei­spiels­wei­se jun­ge Men­schen in der Regi­on zu hal­ten, dem Fach­ar­bei­ter­man­gel zu begeg­nen oder die Mobi­li­tät für Senio­ren zu gewähr­leis­ten? Wie kann die Infra­struk­tur in den ein­zel­nen Gemein­den erhal­ten blei­ben und bei­spiels­wei­se die Kauf­kraft in den fünf Gemein­den gebun­den wer­den? Was gibt es künf­tig für Betreu­ungs- und Wohn­an­ge­bo­te für älte­re Mit­bür­ger oder wie kann man gemein­sam die Ver­eins­struk­tu­ren auch für die Zukunft sichern? Ein gan­zer Strauß von Her­aus­for­de­run­gen, wel­che nun­mehr gemein­sam ange­gan­gen wer­den sol­len.

Bespro­chen und behan­delt wer­den die­se The­men mit einer brei­ten Bür­ger­be­tei­li­gung, wobei die Geschwin­dig­keit und The­men in den ein­zel­nen Gemein­den durch­aus auch unter­schied­lich sein kön­nen. Nicht jede Gemein­de muss das Rad neu erfin­den. Die Zusam­men­ar­beit der fünf Gemein­den ermög­licht nun­mehr auch eine gewis­se Auf­ga­ben­auf­tei­lung und so einen mög­lichst effek­ti­ven Ein­satz der vor­han­de­nen Res­sour­cen auf den Rat­häu­sern.

Bereits jetzt schon ist in den Gemein­de­rats­gre­mi­en eine gute Auf­bruchs­stim­mung zu spü­ren, die The­men der Zukunft gemein­sam anzu­pa­cken. So wer­den im Auf­takt­work­shop die Schwer­punk­te der Nach­hal­tig­keits­re­gi­on her­aus­ge­ar­bei­tet, Struk­tu­ren für die­se Modell­re­gi­on geschaf­fen und dann geht es auch noch um einen gemein­sa­men Namen für die­ses lan­des­weit ein­ma­li­ge Pilot­pro­jekt. Wenn die Struk­tu­ren ste­hen wird man im Früh­jahr 2015 ganz offi­zi­ell star­ten und sich zusam­men mit der Bür­ger­schaft auf den Weg in eine geleb­te Nach­hal­tig­keits­re­gi­on über zwei Land­krei­se hin­weg machen.

 

- Adver­tis­ment -