ROTTWEIL (pm) – Ein Jazz-Kon­zert mit dem Titel „Escape” mit Mulo Fran­cel & Fri­ends fin­det am Don­ners­tag 29. Janu­ar ab 20 Uhr auf Ein­la­dung der Ver­eins für Kunst und Kul­tur im Bad­haus zu Rott­weil statt.

Escape ist eine musi­ka­li­sche Auf­for­de­rung: Der Zuschau­er soll zwi­schen den Maschen der gän­gi­gen Mus­ter hin­durch, schlüp­fen, den Vor­hang der All­tags­be­rie­se­lung bei­sei­te schieben,und einen Blick dahin­ter wagen, den Mut zur Eska­pa­de haben! Der Saxo­pho­nist Mulo Fran­cel ent­fes­selt die Sin­ne mit sei­nen Lie­dern, Eigen­kom­po­si­tio­nen und wag­hal­si­gen Impro­vi­sa­tio­nen.

Sei­ne Musik ist frei­mü­tig und kraft­voll und schöpft doch aus der uralten Band­brei­te mensch­li­cher Gefühls­welt: von sehn­suchts­vol­ler Melan­cho­lie bis hin zu packen­der Aben­teu­er­lust. Instru­men­ta­le Ton­fa­beln, die sich aus anre­gen­den Rei­sen und Begeg­nun­gen mit außer­ge­wöhn­li­chen Men­schen spei­sen. Sein extra­va­gan­ter Sound „wie Samt und Sei­de“ (Abend­zei­tung) wird als „der­zeit sinn­lichs­ter Saxo­phon-Ton Euro­pas“ (Kul­tur­news) gefei­ert.

Mulo Fran­cel, der krea­ti­ve Wir­bel­wind von Qua­dro Nue­vo, spielt in einer hoch­ka­rä­ti­gen Beset­zung sei­ne Kom­po­si­tio­nen und Lieb­lings­stü­cke: gefühl­vol­le Bal­la­den, feu­ri­ge Latin-Groo­ves, kuba­ni­sche Wal­zer, sei­nen Welt­mu­sik-Hit „Die Rei­se nach Batu­mi“ und sicher auch eines sei­ner kurio­sen Gewürz­lie­der. Dies alles trans­for­miert in einen läs­sig swin­gen­den Kon­text mit viel Raum für Krea­ti­vi­tät und ener­ge­ti­sche Höhen­flü­ge.

Mulo Fran­cel ist mit sei­nen Ensem­bles seit vie­len Jah­ren auf den Büh­nen die­ser Welt zuhau­se: von Euro­pa bis Kana­da, Malay­sia bis Mexi­ko, vom Bal­kan bis in die New Yor­ker Car­ne­gie Hall. In den Jah­ren 2010 und 2011erhielt er mit Qua­dro Nue­vo den ECHO Jazz als bes­ter Live Act und wur­de so mit dem höchs­ten deut­schen Musik­preis aus­ge­zeich­net. Für die Erfül­lung sei­nes lang geheg­ten Wun­sches lädt sich der Saxo­pho­nist den aus Baku am kas­pi­schen Meer stam­men­den hoch­vir­tuo­sen Pia­nis­ten David Gaza­rov ein, der in der inter­na­tio­na­len Klas­sik- und Jazz­sze­ne als abso­lu­te Aus­nah­me­erschei­nung gilt.

Sven Fal­ler am ide­en­reich und wen­dig into­nier­ten Kon­tra­bass fei­ert mit sei­nem Trio 11 gro­ße Erfol­ge und Robert Kai­nar – mal sen­si­bel, mal druck­voll agie­rend – ist einer der inspi­rier­tes­ten Drum­mer der euro­päi­schen Musik­land­schaft. Mulo Fran­cel: „Zum ers­ten Mal spie­le ich mei­ne Lie­der in die­ser span­nen­den Instru­men­tal-Beset­zung. Das ist ganz per­sön­lich eine gro­ße Freu­de und Auf­re­gung.“