Miss Sophie würde sagen: „The same procedure as every year, James!“ Denn ob Emden oder Heidelberg, Frankfurt oder Bonn — immer dann, wenn in einer Stadt ein Gastspiel des Zirkus Charles Knie ansteht, verschickt die Tierrechtsorganisation Peta eine Pressemitteilung, die ihn scharf kritisiert. Und die Verwaltung gleich mit. Knie wiederum antwortet — schon bevor der Peta-Brief eingetroffen ist.

Rottweil. „Der für seine rücksichtslose Tierhaltung bekannte Zirkus Charles Knie gastiert ab Mittwoch in Rottweil. Peta Deutschland übt nun scharfe Kritik an der Stadtverwaltung für die Erteilung einer Gastspielgenehmigung.“ Wortgleiche Pressemitteilungen versenden die Tierrechtler jeweils wenige Tage vor den Gastspielen, ersetzen nur den Namen der Stadt durch den jeweils aktuellen. Nun ist die entsprechende Mitteilung an die lokalen Rottweiler Medien gegangen.

Der kritisierte Zirkus Charles zeigte sich vorbereitet. Sein Pressesprecher, Patrick Adolph, kündigte die Peta-Mail 24 Stunden zuvor an. „Es handelt sich“, schrieb Adolph dazu, „bei den Pressemitteilungen um standardisierte Mails die in jeder unserer Gastspielstädte an alle Medien und Stadtverwaltungen versandt werden. Ich kann jeden angesprochenen Punkt wissenschaftlich wiederlegen.“

Beide Seiten haben Argumente. Zunächst Peta:

Der Elefantenhalter des Zirkus, Ricardo Errani, wurde erst vor wenigen Wochen vor dem Amtsgericht Darmstadt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldbuße verurteilt. Hintergrund der Verhandlung ist die auch durch die Tierrechtsorganisation beim Zirkus Charles Knie dokumentierte und angezeigte Praxis, die Elefanten zwischen den häufigen Ortswechseln bis zu 16 Stunden auf den engen LKW-Transportern zu belassen – eine Tortur für die sensiblen Rüsseltiere. Zudem werden die Elefanten während den Gastspielen jede Nacht an zwei Beinen im Stallzelt fixiert. Diese tierquälerischen Praktiken bei Zirkus Charles Knie sind seit Jahren öffentlich bekannt. Peta appellierte in einem Schreiben an die Stadtverwaltung und den Stadtrat, ein kommunales Wildtierverbot zu beschließen und als ersten Schritt keine Zirkusse mehr zuzulassen, die bereits wegen Tierquälerei aktenkundig geworden sind.

Knie antwortet darauf:

Dies entbehrt jeglicher Grundlage.

Es kann in Ausnahmefällen, etwa bei langen Distanzen zwischen zwei Gastspielorten vorkommen, dass die Elefanten länger als üblich auf dem Transportwagen verbleiben müssen. Allerdings ist auch hier zu berücksichtigen, dass die Tiere das Reisen gewohnt sind. Von Kindesbeinen an leben die inzwischen weit über 40 Jahre alten Elefanten des Ricardo Errani im Circus. Ohne Zwang und völlig freiwillig besteigen sie den Transporter, da dieser nicht nur Transportbehältnis für die Tiere ist, sondern auch Stall, Heim erster Ordnung, wie Fachleute sagen und deshalb unter Umständen sogar mehr Geborgenheit und Sicherheit bietet, als das leichte Stallzelt.

Würde sich der Elefant im Transporter unwohl fühlen, wäre es für ihn kein Problem diesen in nur wenigen Minuten zu verlassen, denn die dünnen Wände aus Holz, Isolierung und einer 2 Millimeter dünnen Blechhaut stellen nicht wirklich ein Hindernis für diese majestätischen Tiere dar.

Übrigens sind die Tiere auf dem Transporter nicht angekettet, wie Peta und beispielsweise die Tierrechtsorganisation European Elefant Group behaupten.

Lange Standzeiten, die es auch nur in sehr seltenen Ausnahmefällen gibt sind für die Elefanten absolut kein Problem. Der Transportwagen bietet den Tieren ausreichenden Bewegungsraum. Im Bedarfsfall könnten sich die Elefanten sogar ablegen.

Die aktuelle Route des Zirkus stützt den Tierrechtler-Vorwurf nicht. Er kommt aus Heidelberg nach Rottweil, zieht dann weiter nach Hilzingen im Kreis Konstanz und anschließend nach Kempten im Allgäu, um danach in Memmingen, Friedrichshafen, Stockach und Tuttlingen Halt zu machen. Alles Strecken unter 200 Kilometer. Außerdem liegen teils Tage zwischen den Spielzeiten.

Peta glaubt aber auch:

Die hohe Frequenz an Ortswechseln und die damit einhergehenden langen Standzeiten auf Transportern bedeuten einen besonders rücksichtslosen Umgang mit den rund 100 Tieren des Betriebes. Insbesondere Wildtiere wie Elefanten, Tiger oder Seelöwen leiden nach Auffassung der Tierrechtsorganisation erheblich unter diesen Strapazen.

Dem hält der Zirkus Charles Knie entgegen:

Wer sich ein wenig mit Elefanten, deren Verhalten und Bedürfnissen auseinander setzt (Peta hat dies augenscheinlich versäumt) weiß, dass sich ältere Elefanten selten, oft überhaupt nicht mehr ablegen. Das heißt, dass sich Elefanten freiwillig mehrere Wochen, sogar Monate und sehr alte Tiere überhaupt nicht mehr hinlegen. Dies hat zum Einen mit dem Gewicht der Tiere zu tun, zum anderen damit, dass ein alter Elefant nicht schnell genug wieder aufstehen kann und im Liegen seinen Gegnern (in freier Wildbahn) schutzlos ausgeliefert wäre.

Es ist also für einen Elefanten völlig normal viele Stunden, Tage, Wochen und sogar Monate im Stehen zu verbringen. Somit sind auch ausnahmsweise lange Standzeiten im Transporter völlig bedenkenlos. An das Reisen sind die Tiere von Klein an gewöhnt und wissenschaftliche Studien belegen, dass das Reisen nicht den geringsten Stress auslöst.

Foto 2Rottweil
Zu diesem Bild — es zeigt ein überklebtes Ankündigungsplakat — findet der Pressesprecher des Zirkus Charles Knie deutliche Worte: „Unsere gesamte Reklame war zerstört und wurde heute nacht wieder erneuert. Wir haben diese Zerstörung (über 400 Plastiktafeln, Wert circa 7000 €) bei der Polizei Rottweil angezeigt. Da sieht man wieder, dass die Tierrechtler bzw Tierschützer auch zu Straftaten greifen, um Ihre Ziele durchzusetzen!“ Foto: pm

Unbekannte Tierschützer wählen vor Ort durchaus auch geschäftsschädigende Methoden. Sie überkleben Werbeplakate des Zirkus im Stadtgebiet mit dicke, gelben Aufkleber mit der Aufschrift „Abgesagt wegen Tierquälerei“. Diese Aussage ist allerdings falsch. Dass die Gastspiele wie geplant stattfinden, wird Knie-Pressemann  Adolph nicht müde zu erklären..

Und Peta wählt die Zermürbungstaktik — indem sie die Verwaltungen angreifen, die die Gastspiele der Zirkusse genehmigen. Auch hier ist der Wortlaut immer gleich: „Dutzende Städte wie Köln, Erlangen oder Potsdam“, so Peta, „haben der Tierquälerei im Zirkus bereits eine Absage erteilt und Vermietungen von kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtieren ausgeschlossen.“ Ein neues erstinstanzliches Urteil des Verwaltungsgerichts München vom August 2014 bestätige die Rechtmäßigkeit einer solchen Maßnahme (Az. M 7 K 13.2449). Die Stabsstelle Tierschutz des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) informiere in einer aktuellen Handreichung, wie baden-württembergische Städte und Gemeinden Wildtier-Zirkusse unter Berücksichtigung rechtlicher Gegebenheiten von ihren kommunalen Flächen ausschließen könnten.

Derart in den Blickpunkt zu geraten und bezichtigt zu werden, von gestern zu sein, ist einer Verwaltung nicht recht. Peta setzt also darauf, dass die Städte und Gemeinden nach und nach den leichteren Weg wählen und die Zirkusse nicht mehr gastieren lassen. Auch ein Weg, den Gegner zu bekämpfen.

Knie bleibt jedoch bei seinem Weg, Wildtierdressuren anzubieten, und stellt Peta Fragen, die bislang unbeantwortet bleiben (hier ein Auszug):

  1. Welche belege haben Sie dafür, dass Tiere im Zirkus grundsätzlich unglücklich sind? Welche wissenschaftlichen Abhandlungen gibt es für diese Aussage?
  2. Außer ein paar Elefanten gibt es seit Jahrzehnten keine Wildfänge mehr im Zirkus — warum sollten Tiere vermissen, was sie nie kennen gelernt haben?
  3. Warum soll keine harmonische Mensch-Tier-Beziehung möglich sein?
  4. Was soll mit den Tieren passieren, die die sogenannten Tierschützer aus den Zirkussen haben wollen? Sollen sie, so wie in Mexiko geschehen, erschossen beziehungsweise eingeschläfert werden?

Charles Knie wirft Peta vor, es auch auf Haustiere abgesehen zu haben, auch deren Haltung zu verurteilen, dies aber nicht bekannt zu machen, weil dann Spendengelder ausbleiben könnten. Außerdem bemängelt der Zirkus, dass Petas Stellungnahmen so wenig Spielraum zur eigenen Meinungsbildung böten.

Knie meint Peta-Stellungnahmen wie diese: 

Peta fordert ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus, denn die Unterbringung in kleinen Gehegen, die ständigen Transporte sowie die von Gewalt und Zwang geprägte Dressur führen zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und oftmals zu einem frühen Tod. Bezüglich exotischer Wildtierarten wie Elefanten, Tiger oder Affen spricht sich auch die Bundestierärztekammer sowie der Bundesrat für ein Verbot aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Einer aktuellen repräsentativen FORSA-Umfrage vom Mai 2014 zufolge vertreten 82 % der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere nicht artgerecht im Zirkus gehalten werden können. 18 europäische Länder wie beispielsweise Belgien, Österreich und Griechenland haben bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten. Peta übt in dem Zusammenhang scharfe Kritik an der CDU/CSU-Fraktion, die als einzige Partei im Bundestag ihre Zustimmung zu einem Wildtierverbot verweigert.

Knie kontert …

Wir versichern Ihnen, dass Sie unsere Vorstellungen ohne Bedenken besuchen können.Unsere Tierlehrer und Tierpfleger haben ein partnerschaftliches Verhältnis zu den Tieren. Kein Tier wird gezwungen etwas zu tun, was es nicht will.Moderne humane Dressur basiert auf Vertrauen zwischen Mensch und Tier, baut auf den natürlichen Verhaltensweisen und Bewegungsabläufen der Tiere auf und setzt auf das Belohnungsprinzip. Gewalt in der Dressur existiert nur in den Flyern und den Köpfen der Tierrechtler. Wie man einem Hund beibringt, auf Kommando zu sitzen, so bringen unsere Tierlehrer den Zirkustieren bei, Bewegungsabläufe die in der Kinderstube beobachtet wurden, auf Kommando zu zeigen.

Alle Tiere in unserem großen rollenden Zoo entstammen nicht der freien Wildbahn, sondern sind seit Generationen in Zoos, Zirkusbetrieben oder Aufzuchtsstationen zu Hause.Selbst unsere indischen Elefanten wurden nicht in der Wildnis gefangen, sondern stammen aus Elefantenfarmen, wo sie schon seit tausenden von Jahren als Arbeitstiere eingesetzt wurden und damit den Konatkt zum Menschen von Geburt an gewöhnt sind.

… und appelliert an die Besucher der Vorstellungen.

Lassen Sie sich also bitte von den fanatischen Tierrechtlern nicht verunsichern, die permanent verweigern, sich sich selbst ein Bild von einem modernen Zirkusbetrieb zu machen. Sie werden selbst während unserer Vorstellung oder bei einem Besuch unserer Tierschau sehen, dass unsere Tiere nicht gequält sind – denn durch den engen Bezug zu unseren Tieren haben wir über die Tiere in den vergangenen Jahrzehnten sehr viel gelernt und so die Haltungs-, Pflege- und Dressurbedingungen stets optimiert. Nur wer mit Tieren arbeitet und lebt, kann deren Bedürfnisse auch verstehen.

Update: Die Stadtverwaltung Rottweil steht hinter dem Gastspiel des Zirkus Charles Knie:  

Gastspiele von Zirkus-Betrieben haben in Rottweil eine lange Tradition. Wir haben uns daher nach Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt dazu entschlossen, dem Zirkus Charles Knie in Rottweil ein Gastspiel zu ermöglichen. Tierschutzrechtliche Fragen kann eine Stadtverwaltung nicht alleine entscheiden. Wir müssen uns hier auf die Expertise der Fachbehörden (Veterinäramt) verlassen und auf die gesetzlichen Grundlagen vertrauen können, die Zirkusbetriebe mit Wildtierhaltung bundesweit ja weiterhin erlauben.

 

17 Kommentare

  1. Herr Höffken, So lange sie nicht einfach mal ihr Diplom zeigen, oder erklären wie sie Experte geworden sind, sind sie für mich absolut unglaubwürdig. Ich kann nur den Kopf schütteln, wie sie sich teilweise in Widersprüchen verstricken. Unglaublich. Es wird langsam mal Zeit das man die Großen Medien übe ihr Fachwissen aufgeklärt. Aber PeTA darf ha auch Sekte genannt werden. Warum bloß?

  2. PETA als moralische Instanz, die sich in alles einmischt, die bei jedem Stallbrand automatisierte Anzeigen losschickt, die die Reiterei abschaffen will, etc. pp. , geht einem nur noch tierisch auf den Keks. Lasst doch bitte die Leute selbst entscheiden. Beim Zirkus ist das abends an der Kasse. Das Votum ist derzeit noch eindeutig. Die Methoden von PETA erinnern mich an eine Zeit des Denunziantentums, die wir nicht wieder haben wollen.

  3. Immer wieder wird Peta als Tierschutzorganisation genannt. Das ist falsch. Peta verwendet die Spendengelder nur für Gehälter Justizangelegenheiten und für Werbekampagnen. Peta ist eine Tierrechtsorganisation, die selbst vor Platzwarten der Sportvereine nicht haltmacht und Anzeigen erstattet, wenn auf dem Spielfeld ein Maulwurfshausen „plattgedrückt“ wird. das nur ein Beispiel. In den Peta Spenden-Bilanzen sehen Sie die Ausgabenseite nur in einer Summe. Ist das für einen „Gemeinnützigen Verein“, OK? Peta hat einen Pozess wegen Volksverhetzung nicht gewonnen und hat lieber eine höhere Summe (10 000, 00 Euro) in einem Vergleich bezahlt. Peta hat in den USA, Tausende von Tieren in den letzten Jahren in ihrem dortigem Tierheim getötet. Offenbar waren die Kosten, pro Tier und Woche von 100 Dollar zu teuer, dafür wurden andere wichtigere Vorhaben finanziert.

  4. Intressant ist ja das Peta diesen Artikel ja Augenscheinlich gelesen hat anhand der Kommentare aber irgendwie lese ich hier keine Antworten auf die oben genanten Fragen ??? Aber der nicht Diplominhaber und auch sonstige Titelloser Herr von Peta ignoriert diese ja schon seit geraumer Zeit !

  5. Dass der Zirkus die Kritik an den langen Standzeiten der Elefanten auf dem LKW zurückweist, zeigt nur eins: Die Zirkus-Verantwortlichen agieren weiterhin ohne Reue und Skrupel – zum Nachteil ihrer Tiere. Denn bei dem Tierquälerei-Vorwurf handelt es sich anders als im Artikel angedeutet, nicht um zwei Meinungen, die aufeinander prallen: Das Amtsgericht Darmstadt hat den für die Elefantenhaltung bei Charles Knie Verantwortlichen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor wenigen Wochen VERURTEILT. Der Richter bestätigte, dass den Elefanten ERHEBLICHE Leiden zugefügt werden. Übrigens, liebe Redaktion, hat diese Tierquälerei nichts mit den Entfernungen zwischen den Gastspielorten zu tun, denn auch bei Fahrtzeiten von nur einer Stunde, so dokumentierten wir den Sachverhalt wiederholt, mussten die Elefanten bei Ortswechelseln die ganze Nacht auf dem LKW ausharren. Dass der Zirkus aktuell diese tierquälerische Praxis – trotz Verurteilung wegen genau dieser Tierquälerei – verteidigt, könnte darauf hinweisen, dass der Zirkus weiterhin so mit den Elefanten umgeht. Damit zeigt der Zirkus wieder einmal sein wahres Gesicht.

    PETA Deutschland e.V. überklebt oder beschädigt keine Plakate. Wer etwas Gegenteiliges behauptet, muss mit rechtlichen Schritten rechnen. Peter Höffken / PETA Deutschland e.V.

    • Vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Der Zirkus Charles Knie weist den Vorwurf, Tiere müssten die Nacht auf den Wagen ausharren zurück. Sofort nach Ankunft an einem neuen Gastspielort würden die Tiergehege aufgebaut.

      • Besten Dank für Ihre Reaktion, Herr Arnegger.

        Allerdings schrieben die Anwälte des Zirkus Charles Knie in
        einem uns vorliegendem Schreiben, das wir Ihnen gerne zusenden können, noch 2014:

        „Der Aufbau des Stallzeltes und des Auslaufs bzw. des
        Geheges kann allerdings schon aus Rechtsgründen nicht immer gleich und insbesondere nicht über Nacht erfolgen. Würde man vom organisatorischen Ablauf her einen sofortigen Aufbau des Außengeheges am Zielort bewerkstelligen, könnte dies nur dadurch erreicht werden, dass das Außengehege am Abfahrtsort früher abgebaut und damit die Tiere auch früher in die Transportwagen verbracht werden müssten. Es ist somit tatsächlich nicht möglich, längere Aufenthaltszeiten der Tiere als
        die reinen Fahrtzeiten in den Transportwagen zu vermeiden.“

        Dazu ist anzumerken, dass z.B. selbst im vielfach kritisierten Circus Krone
        mittlerweile ein zweites Stallzelt angeschafft wurde, um diesem Problem zu
        begegnen. Doch bei Charles Knie wird das Geld offenbar lieber für Anwälte
        ausgegeben, anstatt für die Tiere.

        Zudem sind die Aussagen der Zirkus-Verantwortlichen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen: So behauptet der Zirkusdirektor in einem FAZ-Artikel vom 23.06.15 „Babys letzter Ausflug“, die drei Elefanten bei Charles Knie seien im Zirkus geboren. Es handelt sich bei den Tieren jedoch nachweislich um Wildfänge, wie uns vorliegende behördliche Gutachten belegen – im Übrigen sind alle Elefanten in deutschen Zirkusbetrieben Wildfänge. Im April 2015 behauptete ein Zirkussprecher sogar (HNA v. 9.4. „Zirkus Knie wehrt sich gegen Quälerei-Vorwürfe“), es existiere gar kein Verfahren – obwohl es nur wenige Wochen später zu einer Verurteilung kam. Das Amtsgericht Darmstadt befasst sich schon seit mindestens 2014 mit der Thematik. Peter Höffken / PETA Deutschland e.V.

        • Die Europ. Elefanten Group hat doch alle Geburten, ob Zoo, Tierpark oder Wildfänge aufgelistet. Und es ist eher sekundär, da Elefanten seit Hunderten von jahren Nutztiere sind. Der Tierrechtsverein behauptet doch „Alle Tiere im Zirkus werden gequält“ Ich denke eher unbedarfte, tierliebe Menschen werden durch ungerechtertigte Hetzkampagnen gegen die Haltung von Tieren in menschlicher Obhut, empfindlich ins Herz getroffen. Das ist Menschenquälerei !

        • Da sprechen Sie wohl von PETA selbst ! Bei Ihnen werden Spendengelder doch massenhaft für Prozesse und Klagen und Anwälte ausgegeben – kein Cent kommt dem eigentlichen Wohl der Tiere zugute … Gehälter , Kampagnen , Prozesse ! Zum schämen ! Und soviele Leute fallen darauf noch rein – schade !!!!
          Das hat absolut nichts mit Tierschutz zu tun was Sie da betreiben !!!!!!!!!!

        • Herr Höffken… wenn Sie es wirklich so einfach reden möchten: Warum spenden Sie bzw. Ihre intransparente Tierrechtsorganisation PETA dem Zirkus Charles Knie nicht einfach ein solches zweites Stallzelt? – Oder ist Ihnen das Wohle der Tiere dann doch nicht „so“ wichtig und starten lieber eine weitere, teure Hetzkampagne gegen Zirkusse…?

          – Ich verstehe ja, dass Sie Ihre „hart verdienten“ Spendengelder verteidigen wollen – aber wurden diese nicht eigentlich zum Wohle der Tiere gespendet? Warum diese also immer nur für sinnlose Kampagnen ohne Hand und Fuß verjubeln, die den jeweiligen Tieren sowieso nicht helfen können?
          – Zirkusbetriebe verallgemeinern: kein Problem für PETA… Diese ständig kritisieren und vorverurteilen: das geht inzwischen auch sehr flott von der Hand… Zirkusse vorsätzlich in Verruf bringen: ist quasi schon Alltag von PETA…
          – Aber selbst NICHT mal für EIN läppisches Zelt – welches nach Ihrer Ansicht ja zum Wohle der Tiere wäre – zusammenlegen können/wollen ABER Zirkusse permanent versuchen (immer weiter) unter Druck zu setzen, bis diese sich gezwungen sehen „aufgeben“ und schließen zu müssen ODER bis allgemein bloß durch diese „Hexenverfolgung“ die Wildtierhaltung in Zirkussen verboten werden würde, lässt wirklich ungemein an den Motiven von PETA und Ihrer Person zweifeln, Herr Höffken…

          Und werden Sie endlich erwachsen und arbeiten Sie professionell und hören mit ihren wilden, rein subjektiven Diffamierungen auf! (bezogen auf „Zudem sind die Aussagen der Zirkus-Verantwortlichen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen“)
          – Was soll man da denn erst über Sie und PETA sagen?? Bei jeder Aussage grundsätzlich „DEFCON 1“??
          – Allein die überdeutlich vorsätzlichen „unwahren Tatsachenbehauptungen“ zur Elefantenkuh „Benjamin“ (alias „Baby“)…
          … sie wäre grundsätzlich aggressiv, weil ja alle Zirkustiere sooo sehr gequält und verletzt werden und leiden würden,
          … sie hätte (von sich aus) bereits in der Vergangenheit Menschen angegriffen
          … und es hätte vor den vergangenen Vorfällen NIE ein Fehlverhalten der dort damals anwesenden Personen gegeben usw. … zeigt doch eindeutig, dass man „Wahrheiten“ von PETA (inklusive Ihnen) „grundsätzlich mit Vorsicht“ genießen sollte, Herr Höffken!

          – Waren nicht auch SIE derjenige, der sich Ende Dezember 2014 verächtlich über vier Politiker geäußert hatte und diesen vorwirft ALLEINE ein bundesweites Wildtierverbot in Zirkussen VORSÄTZLICH zu „blockieren“?!
          – Und wo leben Sie eigentlich, dass Sie dabei auch noch die nachweislich manipulierte „Tyke-Kampagne“ mit „620.000“ irrelevanten Unterschriften (aufgrund eines massiven Anteils an ungültigen Unterschriften) anführen??
          – Sie gehen offensichtlich bereits über eine „normale“ Ignoranz hinaus, Herr Höffken… anhand Ihrer absurden Äußerungen/Thesen liegen Sie eher irgendwo zwischen „Paranoia“ und „Verschwörungstheorie“ – Auf jeden Fall zeigt es, dass Sie weder „unvoreingenommen“, „vertrauenswürdig“ noch ein „Experte“ sind…

          – Jemand der meint sich „für Tiere“ einsetzen zu müssen, sollte sich auch möglichst aus 1. Hand darüber schlauch machen wollen, ob die jeweiligen Tiere auch tatsächlich „leiden“ würden… ergo: Man sollte diese auch mal persönlich gesehen haben, Herr Höffken…
          – Sie bzw. PETA predigen jedoch, dass NIEMAND auch nur EINEN Schritt in Zirkusse setzen dürfe, ergo: die dortigen Tiere auch NICHT „begutachten“/zu Gesicht bekommen dürften! Ergo: Man verzichtet vorsätzlich und unnötigerweise auf relevantes Wissen…
          – Folglich können Sie/kann PETA UNMÖGLICH „für Tiere“ sein, denn wenn nicht mal die tatsächliche Verfassung der Tiere eine Rolle für Sie/PETA spielt, was zählt dann? Bloß eine „Annahme“? Ein „Glaube“?

          – Besonders Ihre/PETAs Haltung gegenüber Veterinärämtern, -Medizinern und deren Beurteilungen ist in diesem Zusammenhang „äußerst besorgniserregend“…
          – PETA schenkt diesen Berichten nur DANN „Glauben“, wenn die Tierärzte etwas zu bemängeln hatten, war hingegen alles im Rahmen der Gesetze, kritisiert PETA die Veterinärmediziner und bezeichnet diese als „inkompetent“ o.ä. – anders gesagt:
          – geht es Tieren gut = PETA kritisiert die Tierärzte und „akzeptiert“ nie solche Beurteilungen;
          – wenn Tiere „leiden“ würden = PETA fühlt sich bestätigt und lobt die „gute“ Arbeit der Veterinärärzte…

          PETA akzeptiert also bloß DAS, was PETA auch unbedingt sehen will: „leidende Tiere“, das ist alles…

        • Peta müllt doch alle Gerichte mit angeblichen Tierquälereien zu. Ob es Sportvereine sind, deren Platzwarte Maulwurfshaufen plattdrücken oder ein Präsident eine Fliege „erschlägt“. Dabei töten Peta Mitarbeiter in den USA Tausende von Tieren… und haben sie in Müllsäcken an Bushaltestellen abgestellt. Na ja, war ja nicht Peta, waren ja Mitarbeiter, die gehen mußten..?

    • Herr Höffken, so wie das verstanden haben liegt die Höchststrafe gem. Tierschutzgesetz bei 3 Jahren Freiheitstrafe. Es stimmt das der Verantwortliche beim Cirkus Knie verurteilt wurde, zu 150€. So schlimm kann der Schaden für die Tiere nicht gewesen sein. Es mag auch sein, dass der Richter von Erheblichen Leiden gesprochen hat, allerdings hätte die Strafe dann wohl wesentlich höher ausfallen müssen. Ich sehe in diesem Urteil mehr ein „Klatsche“ für PETA.

      Ich bin davon überzeugt, dass PETA Deutschland e.V. keine Plakate überklebt oder beschädigt hat. Dafür müssten die hochbezahlten Mitarbeiter ihre Büros verlassen. Allerdings könnte man Plakate von der Homepage PETA herunterladen mit dem Aufdruck „Boykott Zirkus“ oder „Zirkus Krone wegen Tierquälerei verurteilt“. Dies Plakate sind nicht mehr über die Homepage herunter zu laden. Das ist gut so. PETA ist wahrscheinlich nicht der Brandstifter, aber wegen der fehlenden Distanzierung, bzw. schweigende Duldung, vielleciht der Anstifter.

    • Peta wurde auch wegen Volksverhetzung zu 6000,- Euro Strafe verurteilt. damit Herr Ullmann (2. Vorsitzender von peta D) straffrei blieb, wurden in einem Vergleich gleich 10 000,00 Euro gezahlt. Haben Sie das vergessen? Peta fordert „Alle Tiere in Freiheit“ und glaubt allen Ernstes, dass sich ein Elefant den Strom abstellt,dass Zelt aufknüpft und nachts spazierengeht. Peta überklebt keine Plakate. Nur zu komisch, dass Plakatzerstörer in Göttingen mit Peta Transparenten unterwegs waren. Ach ja, sie waren nicht bei peta angestellt. Wer schon, wie Peta D, 2012 für Gehälter 1,2 Millionen von Spendengelder benötigt, hat es auch nötig sofort mit „rechtlichen Schritten“ zu drohen, wenn ein Wort oder Fragezeichen in einem Satz fehlt. Daher vorsichtig ausgedrückt, wurden für Peta Kampagnen wie z. B. die 60 schrecklichsten. Sek .. auch Filmchen manipuliert??? Und auch noch vor Gericht zugegeben??? Peta zeigt kein wahres Gesicht. Schaut als Eltern mal bei Peta2 rein. Damit Kinder in ihrem Leben keine Freude haben, wurden ihnen dort Filmchen gezeigt, mit den Überschriften „Dein Papi tötet Tiere“ oder Aktionen wo Kinder zu Hause spionieren sollten, ob im Kühlschrank Milch steht… Dann folgte „Deine Mami tötet Tiere“ Tierrechtsschutzlehrer erzählen den Kindern, dass sie keinen Honig essen dürfen, denn das ist das Erbrochene von den Bienen. usw. Peta war einmal ein tolle Organisation, die aufrüttelte und uns Tierfreunden Rückhalt gegeben hat. Was ist davon übriggeblieben?

    • Ach..ohne Skrupel?!..und was seid ihr,..drecks Mafia?!! https://www.youtube.com/watch?v=4M7dAyR-v6o

      Ihr tötet Tiere(macht ihr heute noch!)und enführt sie von normalen Familien(Chihuahua Maya 5 +) und vergast sie*tiere schreien vor todesangst in einer metalmulde bis sie endlisch tot sind durch das gas* oder gibt ihnen(ihr wollt lieber die tiere tot als lebendig sehen egal ob es denen sogar bei den menschen gut geht und einen Bezug zu ihn haben..ihr wollt noch nicht mal das man haustiere hat wie hund&katze)
      Giftspritzen egal gesund,baby,alt(Ihr seid die Tier-nazis aber vor Menschen habt ihr auch kein Gewissen!(und ständig wollt ihr euch da raus reden dass ihr nichts zu tun habt aber ihr seid das selbe Unternehmen..ihr beisst in die Hand die euch auch füttert,

      Nur die dummen Bambi-schmuser-Veganer glauben euren scheiss und stecken das Geld in euren gierigen Hals!
      Wie immer verallgemeinert ihr die Leute*Folksverhetzung via Medien,Internet* die mit Tieren Kontakt pflegen ohne dass es Beweise gibt das an den und den Ort sowas stattgefunden hätte..,Rufmörder-Ruufmörder!

      Ihr Newkirk-Banden

    • Halten Sie mal schön den Ball flach, Herr Höffken…

      1.
      Im ersten Satz: Dass irgendjemand eine beliebige Kritik zurückweist, heißt gewiss nicht, dass dies bloß EINES bedeuten könne… Ihr „zeigt nur eins“ gefolgt von ihrer absurden Schlussfolgerung ist eher ein Ausdruck Ihre eigenen Borniertheit, Herr Höffken…
      – Wenn Sie unbedingt meinen überall leidende und gequälte Tiere sehen zu MÜSSEN: Dann nur zu, wer könnte Sie davon abhalten?! – es ist ja Ihre eigene absurde Vorstellung, mehr aber auch leider nicht… egal wie sehr Sie sich etwas anderes einreden…
      – Denn obwohl Sie und Ihr PETA-Verein es stets als „Tatsache“ verbreiten, dass Zirkusse automatisch „Tierquäler“ wären sobald sie auch nur EIN beliebiges Tier halten würden, mangelt es seltsamerweise doch jedes Mal wieder von PETAs Seite aus an hieb- und stichfesten „BEWEISEN“ (mal davon gehört?)

      – Fakt ist: Wenn man etwas öffentlich als „Tatsache“ darstellt (zB: „Zirkusse sind Tierquäler“) OBWOHL man NICHT beweisen kann, dass dies auch tatsächlich zutrifft oder man sogar vorsätzlich gelogen hat, dann handelt es sich um eine sogenannte „unwahre Tatsachenbehauptung“… was einen Straftatbestand von zB. „Beleidigung“, „üble Nachrede“ und „Verleumdung“ entspricht… umgangssprachlich spricht man auch von „Rufmord“…

      2.
      Im nächst genannten Abschnitt versuchen Sie offensichtlich etwas zu suggerieren, denn was Sie schreiben, stimmt nicht, Herr Höffken… Zitat: „Das Amtsgericht Darmstadt hat den für die Elefantenhaltung bei Charles Knie Verantwortlichen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor wenigen Wochen VERURTEILT.“
      – … und zwar zu exakt 150 € – ursprünglich waren von der Anklage 1.500 € gefordert… Warum haben Sie das nicht erwähnt, Herr Höffken? Aufgrund von Ignoranz oder aus Vorsatz? Und es geht ja noch weiter:

      – Wissen Sie eigentlich was ein „rechtskräftiger Vertrag“ ist? Jedenfalls gibt es so etwas zwischen dem Zirkus Charles Knie und der Stadt Darmstadt, worin u.a. steht, dass das Abladen der Tiere NICHT zwischen 22 und 6 Uhr durchgeführt werden solle… Nennt sich „Einhaltung der Nachtruhe“…
      – … und tatsächlich traf der besagte Zirkus erst NACH 22 Uhr am Platz in Darmstadt ein… Weil sich der Zirkus an den Vertrag halten wollte und sowieso Veterinärmediziner vor Ort gewesen waren, richtete man sich halt darauf ein, die Tiere um 6 Uhr früh abzuladen…

      – Herr Höffken… haben Sie dies vergessen zu erwähnen? Vor Gericht wurde dies jedenfalls klar und deutlich festgehalten… Die Tierärzte haben den Elefanten-Transport STUNDENLANG beobachtet und weder etwas angemerkt, noch eingegriffen… Aber dennoch meinten sie augenscheinlich, dass die Tiere „in Gefahr“ gesehen hätten und einen Prozess in Gang brachten…
      – Noch mal verdeutlicht: Die „Einhaltung der Nachtruhe“ war den Tiermedizinern demnach zunächst wichtiger als die Tiere, anschließend verurteilen sie aber die durch das „Einhalten der Nachtruhe“ entstandene längere Haltung der Tiere… obwohl dies doch auch zuvor klar gewesen sein müsste…

      – Ich hätte ja gedacht, dass ein langjähriger fanatischer Tierrechtler, der sich für so dermaßen oberschlau und -wichtig hält wie Sie, ebenfalls erkennen könnte, dass dieser ganze Prozess gar nicht der Rede war… Aber da habe ich mich wohl leider geirrt… Zitat: „Der Richter bestätigte, dass den Elefanten ERHEBLICHE Leiden zugefügt werden.“
      – Tatsächlich? Nicht mal der besagte Richter weiß davon! Dieser stellte nämlich folgendes fest: Er würde zwar einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sehen, dieser sei aber „nicht so wild, dass er 1.500 € wert“ wäre… Der Richter hat also keinesfalls „bestätigt“, dass den Elefanten „ERHEBLICHE Leiden“ zugefügt worden wären… Wie wollen Sie denn sinnvoll erklären, dass der Richter lediglich eine 150-€-Strafe festlegte, OHNE von Ihrer Aussage abzuweichen, Herr Höffken?

      3.
      Herr Höffken… Ich verstehe ja, dass Sie verärgert und verzweifelt über Ihre eigene Inkompetenz sind, da müssen Sie nicht auch noch selbst öffentlich beweisen, dass Sie von Elefanten keine Ahnung haben…
      – Ihre Maske des „Experten“ wird immer transparenter, Herr Höffken (im Gegensatz zu dem Wirken von PETA) und immer mehr erkennen Ihr wahres Gesicht… mit „Experte“ hat dieses allerdings nicht mehr viel zu tun… nicht mal mehr mit „Unvoreingenommenheit“ oder „Seriosität“…
      – Sie haben zwar in dem Punkt recht, dass die Stellungnahme darauf hinweisen könnte, dass der Zirkus weiterhin „so“ mit den Elefanten umgeht wie bisher… Dass dies allerdings etwas gutes und eher Richtung „vorbildlich“ geht statt in Richtung „tierquälerische Praktiken“, hätten Sie, als „Experte“, dann ja eigentlich wissen müssen…
      – Ist Ihr „Glauben“ an Ihre „Ideologie“ („Veganismus“) wirklich so stark, dass es Ihnen bereits völlig egal ist wie es den jeweiligen Tieren tatsächlich geht und deswegen alles und jeden verallgemeinern/vorverurteilen?

      Daher appelliere ich noch zum Schluss an Ihren gesunden Menschenverstand, Herr Höffken: Bitte hören Sie auf Ihre subjektiven Meinungsäußerungen öffentlich als „Experten-Wissen“, „die Wahrheit“ oder ähnliches zu verbreiten… Niemand schützt/hilft mit Lügen, Halbwahrheiten, Indoktrinationen usw. tatsächlich nachhaltig Tieren – hingegen mit Fakten, Beweisen, Wissen usw. schon…

    • Erklärung des Zirkus Charles Knie zum
      Urteil des AG Darmstadt gegen den Elefantentrainer Herrn R. E.

      v. 26.06.2015

      Sehr geehrte
      Damen und Herren,

      obwohl das
      Urteil seiner Höhe nach eher symbolischen Charakter hat und dem
      Elefantentrainer Herrn E. laut Gericht nur eine sehr geringe Schuld zugewiesen
      wird, wurde durch den Anwalt des Herrn E. bereits am 27.06.2015
      Rechtsbeschwerde gegen das Urteil eingelegt.

      Die
      Urteilsbegründung basierte nach Auffassung des Anwalts von Herrn
      E. mehr auf emotionalen Grundlagen, als auf den im Prozess vorgetragenen
      Tatsachen der international anerkannten Fachleute auf dem Gebiet der
      Elefantenhaltung und Elefantenmedizin, die ausnahmslos und eindeutig
      feststellten, dass den Tieren des Herrn E. in der Nacht vom 23. auf den 24.10.2012
      durch den Verbleib auf dem Transportwagen keine (erheblichen) Leiden,
      Schmerzen, oder Schäden im Sinne des Tierschutzgesetzes zugefügt
      wurden.

      Bis zum
      Entscheid über die Rechtsbeschwerde ist das Urteil des AG Darmstadt nicht
      rechtskräftig.

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