Achtung, Falschparker: Beim Rottweiler Narrentag wollen Stadtverwaltung und Polizei angeblich rigoros gegen Parksünder vorgehen. Das jedenfalls behauptet ein Rottweiler Abschleppunternehmer vier Tage vor der Großveranstaltung. Die Stadtverwaltung erklärt dagegen: „Nach unseren Erfahrungen werden nur ganz wenige Abschlepp-Einsätze notwendig sein.“

Einen Abschleppunternehmer, der vor einem Großereignis in die Offensive geht und die anreisenden Autofahrer vor sich selbst warnt – wo gibt’s denn sowas? In Rottweil, natürlich. Der dortige Abschleppunternehmer Dieter Albrecht kündigt in einer E-Mail an die NRWZ an, dass es während des Narrentags am Wochenende kein Pardon geben werde. Falschparkern gehe es an den Kragen. Oder vielmehr an die Karre. Das gelte ab dem kommenden Freitag.

Konsequentes Handeln

„Achtung: Noch nie wurden in Rottweil so viele Park- und Halteverbotsschilder aufgestellt“, sagt Albrecht. Die Polizei und die Stadtverwaltung würden durchgreifen wollen, jeder Falschparker werde daher – nein, nicht einfach mit einem Knöllchen bestraft, sondern – „konsequent abgeschleppt“, so Albrecht.

Kostenpunkt? Mindestens 236,81 Euro

Den Falschparkern entstünden Kosten von mindestens 236,81 Euro rechnet Albrecht centgenau vor. Geht es um größere abzuschleppende Wagen, etwa Wohnmobile, und müssten er und seine Leute am Sonntag anrücken, dann könnten die Abschleppkosten auch mehr als 600 Euro  betragen, so Albrecht weiter. Die Fahrzeuge seien dann „nur gegen sofortige Barzahlung“ auslösbar, so Albrecht – EC- und Kreditkarten würden akzeptiert.

„Im Auftrag der Stadt“ habe sein Unternehmen wenigstens zwei Spezialfahrzeuge über die Dauer des Narrentags im Einsatz, um „minutenschnell“ abschleppen zu können, kündigt Albrecht an.

Sondereinheit „Verkehr“

Die Polizei bilde eigens eine Sondereinheit „Verkehr“, erklärt der Abschlepper weiter. Diese Beamten seien gehalten, konsequent jedes falsch parkende Fahrzeug abschleppen zu lassen.

Die Polizei bestätigt das grundsätzlich. „Bei einer Einsatzlage dieser Größenordnung ist es ganz normal, dass die Polizei einen eigenen Einsatzabschnitt ‚Verkehr‘ einrichtet“, sagt Michael Schlüssler, der Leiter des Polizeireviers Rottweil auf Nachfrage. Diese Einheit habe – neben zahlreichen anderen – auch die Aufgabe, die von der Stadt angeordneten Parkverbote zu überwachen und gegebenenfalls Fahrzeuge abschleppen zu lassen, so der Rottweiler Polizeichef weiter. „Im Vordergrund steht dabei das Freimachen und Freihalten von Not- und Rettungswegen sowie der reibungslose Ablauf der Gesamtveranstaltung“, ergänzt er.

 

„Bitte weitersagen“

„Die Firma Albrecht will aber nicht unbedingt mit Narren, Besuchern und Bürgern, welche falsch parken, Geld verdienen“, so der Unternehmer. Deshalb mache er vorab die Mitteilung. Zum weitersagen. Natürlich werden dabei auch sein Name und das Firmenlogo verbreitet.

„Aktion mit der Stadt nicht abgesprochen“

Die NRWZ hat bei der Stadtverwaltung nachgefragt. Und eine eindeutige Antwort erhalten. „Der Aufruf von Herrn Albrecht ist mit uns aber nicht abgesprochen gewesen.“ Das sagt der städtische Pressesprecher, Tobias Hermann. Nach seinen Worten sei Albrecht informiert worden, dass die Stadt „wenn notwendig, auf seinen Abschlepp-Dienst zurückgreifen“ werde. Doch es sei keine ungewöhnliche Aktion geplant.

Das Plus an Verbotsschildern vor dem Narrentag rühre daher, dass es in der Innenstadt am Narrentag im Unterschied zu einer normalen Fasnet wie angekündigt zusätzliche Besen und WC-Anlagen geben werde, erklärt der Pressesprecher. „Es geht darum, Rettungswege und Plätze für Stände, WC-Wagen oder Verkaufszelte frei zu halten“, sagt er.

„Nur ganz wenige Abschlepp-Einsätze“

„Natürlich werden wir handeln müssen, falls Autos dauerhaft im Weg stehen. Nach unserer Erfahrung mit der Fasnet in den vergangenen Jahren werden aber nur ganz wenige Abschlepp-Einsätze notwendig sein“, glaubt Hermann. Denn die Parkverbot-Schilder seien eindeutig und die besondere Situation während der Fasnet beziehungsweise des Narrentags ja allgemein bekannt. Autofahrer und Anwohner würden sich darauf einstellen.

Narrenzunft: Nicht erfreut

Die Narrenzunft Rottweil hat mit Albrechts Marketingmaßnahme ein ganz anderes Problem. Dass er das Logo des Narrentags verwendet habe, stößt Zunftschreiber Prof. Frank Huber auf. Das sei beim Marken- und Patentamt eingetragen. Die Verwendung sei somit durch Albrecht nicht möglich, da der Zunft kein Antrag auf Verwendung vorliege.

 

23 Kommentare

  1. Herr Arnegger, Ihre Falschbehauptung ist ja immer noch nicht korrigiert. Obwohl erwiesen ist, dass die Narrenzunft Rottweil sich das verwendete Narrentags-Logo NICHT hat schützen lassen, behaupten Sie dies im Zitat von Frank Huber weiterhin. Wieso?

    Und wollen Sie ernsthaft behaupten, der angeblich konsultierte Rechtsanwalt hätte immer noch mit der Prüfung der einfachen Anfrage zu tun?

    • Herr Leibinger, so klar, wie Sie es darstellen, ist die Rechtslage nicht. Das steht hier in den Kommentaren: Es ist durchaus möglich, dass die Zunft ihre Ansprüche durchsetzen könnte, wenn sie das wollte. Und das unabhängig davon, ob sie explizit die Farbe Rot hat schützen lassen und Gelb verwendet wird. So die Aussage des konsultierten Anwalts. Herausfinden werden wir das nie, denn die Zunft wird wohl kaum gegen den Logo-Verwender vorgehen.

      • Es steht außer Frage, OB die Zunft nur die Farbe rot hat schützen lassen. Es ist klar, DASS sie das nur so getan hat. Nicht ob. Es ist keine Vermutung, seit 6 Tagen schon nicht mehr. Und nur darum geht es. Und trotzdem steht es weiterhin exakt so im Text. So als würde die NRWZ ihre Berichte niemals umschreiben, selbst wenn der Inhalt falsch ist.

        Wenn die NRWZ doch nur auch bei allen anderen Leuten so nachsichtig wäre mit Fehlern wie bei Ihrem engen Freund, wie Sie ihn selbst nennen. Schade.

          • Exakt.

            Mir ist das durchaus klar, dem üblichen NRWZ-Leser aber nicht. Daher ist die Behauptung von Herrn Huber fahrlässig – um es nett zu formulieren. Und dass die NRWZ falsche Tatsachen verbreitet, ist… weniger nett. Aber wir haben gelernt, dass die NRWZ manchmal halt anders agiert als in anderen Situationen. Qui bono.

  2. Nun, wer beim Falschparken nicht abgeschleppt werden will, sollte dieser Peter-Arnegger-Verharmlosung keinen Glauben schenken!

    MEINE Meldung ist keine Fake News!

    Und nein, ich muss eine solche Meldung nicht mit der Stadt absprechen – warum auch? Auch die Stadt hat dem Grunde nach kein Interesse daran, dass es zu vielen Falschparkerabschleppungen kommt.

    Hintergrundinformation: Peter Arnegger opponiert wenn es ihm irgendwie möglich ist gegen mich

    • Nun, wer der Presse eine Meldung schickt, kann nicht bei jeder Redaktion davon ausgehen, dass sie die Meldung einfach weiter verbreitet. Wir wollten zunächst wissen, was sich tatsächlich hinter der Ankündigung Albrechts verbirgt. Wir haben mit den Beteiligten gesprochen, der Polizei, der Stadtverwaltung und der Narrenzunft. Haben alle eine eigene Sicht auf die Dinge.

      Hintergrundinformation: Das sollte das übliche Vorgehen einer Redaktion sein.

      • Das ist das „übliche Vorgehen“ eines Redakteurs, welcher sich auf eine von ihm aus subjektiven Erwägungen „entfreundete“ Person eingeschossen hat, mit selektiver, stimmungsmachender Berichterstattung, einer selektiven Auswahl der Beteiligten ohne Gespräch mit mir, dem „Verursacher“ und mit Nichtwissen (jedoch aus meiner Erfahrung) unterstellt, auch selektiver Befragung.

        Ein Interview mit mir hätte z. B. die namentlichen Ansprechpartner bei der Polizei und dem Ordnungsamt hervorgebracht sowie gar die Einsicht in einen e-Mail-Schriftverkehr mit der zuständigen Behörde in dieser Sache.

        Übrigens; das Einzige bei welchem ich mir nicht sicher bin, ist der Name der Sondergruppe der Polizei – die könnte auch „narradag“ oder anders heissen.

        • Aus meiner Sicht heißt diese Unterstellung nichts anderes, als dass die Befragten meine „subjektive“ Art der Berichterstattung durch entsprechende Aussagen unterstützten. Das ist offensichtlicher Unsinn.

          Dass die Ansprechpartner dagegen nicht von mir selektiert wurden, sondern dass es sich um die in dieser Sache schlicht zuständigen Ansprechpartner für die Presse handelt, sollte zudem einleuchten.

          • Aber gut. Warum nicht. Herr Albrecht sagt, hier werde mit selektiver, stimmungsmachender Berichterstattung gegen ihn vorgegangen. Und er unterstellt „selektive Befragung.“

            Hier meine Frage ans Polizeipräsidium Tuttlingen: „… anbei eine Grafik von Abschleppunternehmer Albrecht zum Narrentag in Rottweil am Wochenende. Sind seine Angaben aus Ihrer Sicht korrekt? Werden Sie durchgreifen? Gibt es die Sondereinheit Verkehr der Polizei und wird diese wie beschrieben konsequent durchgreifen?“

            Diese Anfrage ist zuständigkeitshalber von Tuttlingen nach Rottweil, zum dortigen Revierleiter Schlüssler weiter geleitet worden. Seine Antwort steht vollumfänglich und ungekürzt im Artikel.

            Fast gleichlautend meine Anfrage an die Stadtverwaltung Rottweil: „… anbei eine Grafik von Abschleppunternehmer Albrecht. Sind seine Angaben bezüglich der Ortspolizeibehörde korrekt? Werden Sie durchgreifen? Gibt es den Auftrag der Stadt, Spezial- und Abschleppfahrzeuge bereitstehen zu haben?“

            Die Antwort kam von Pressesprecher Hermann. Sie ist vollumfänglich und ungekürzt im Artikel.

            Etwas emotionaler fiel meine Anfrage an Prof. Huber von der Narrenzunft aus. Wir haben über viele Monate eng zusammen gearbeitet, er gilt mir beruflich als enger Freund. Daher: „… anbei eine Grafik von Abschleppunternehmer Albrecht. Er warnt vor sich selbst. Was sagen Sie zu dieser Marketingmaßnahme vier Tage vor dem Narrentag?“

            Hubers Antwort ist vollumfänglich und ungekürzt im Artikel.

          • Soweit mal vielen Dank.
            Da die Antworten „vollumfänglich und ungekürzt im Artikel“ stehen stelle ich somit fest:
            Weder der Pressesprecher der Stadt noch der Sachbearbeiter der Polizei haben auch nur ansatzweise erklärt, meine Angaben seien nicht korrekt. Sie haben teils gar nicht direkt auf die Fragen geantwortet. Als Stadt und Polizei würde ich auf die Frage eines als reisserisch bekannten Journalisten an diese Behörden: „Werden Sie durchgreifen?“ ebenfalls diplomatisch antworten. In beiden Fällen wurde jedoch klar bestätigt: „Natürlich werden wir handeln müssen, falls Autos dauerhaft im Weg stehen …“ und „Es geht darum, Rettungswege und Plätze für Stände, WC-Wagen oder Verkaufszelte frei zu halten“.

            Herr Schlüssler war es übrigens, welcher evtl. 20 Abschleppungen für möglich hält, insbesondere auch deshalb, weil ebenen speziell für den Zweck der Verkehrssicherheit zusätzlich Polizeikräfte eingeteilt sind. Er weitgehendst wörtlich: „Dort wo ein Haltverbot ausgeschildert ist, werden wir konsequent handeln.“. Dies ist ein Auszug einer telefonischen Plaungsbesprechung genau für diese ausergewöhliche Falschparker-Bereitschaft, Anzahl der Fahrzeuge, Ausrückzeiten, Einsatzzeiten, Verwahrflächen, Kosten, Prozess bzgl. des Bezahlens u. v. m. wurden im Detail besprochen.

            Evtl. 20 Abschleppungen an einem Wochenende sind für Rottweil ca. 900 % mehr wie sonst das ganze Jahr. Das sind bei zwei Fahrzeugen und Einsatzkräften mind. 5 Stunden harte und sorgfältige Arbeit.

            Und, mit dem Ordnungsamt der Stadt gibt es zudem seit längerem einen e-Mail-Schriftverkehr mit Anfrage und detailierten Absprachen zu dieser Aktion.

            Diese Fakten sollten ebenfalls in einem Artikel stehen, damit es sich nicht um eine „Lückenpresse“ handelt. Oder, der Artikel wird objektiv umgeschrieben.

            Eine Vertraulichkeit drüber ist nicht vereinbart. Warum auch. Weder die Polizei noch die Stadterwaltung noch ich als im Schwerpunkt Pannenhelfer sind daran interessiert, das in der Regel undankbare „Geschäft“ mit den Falschparkern zu haben. Somit könnte man meine Offenheit auch positiver bewerten.

            Dies scheint jedoch einem Peter Arnegger, welcher ganz offensichtlich einen Feldzug ganz persönlich gegen Dieter Albrecht führt, nicht mehr zu gelingen.
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            Zur Narrenzunft; nun, ich bin fast jede Sekunde telefonisch, per Fax oder per e-Mail erreichbar! Niemand hat diesbzgl. auch nur versucht mit mir in Kontakt zu treten!? Auf der Homepage vom Narrentag gibt es keine Kenntlichmachung dieses von der NRWZ behaupteten Markenschutzes. Der Schriftzug „narradag“ wurde von sehr vielen Medien, Personen, Firmen etc. bereits x-fach verwendet. Mit Nichtwissen bezweifle ich, dass hier in jedem Einzelfall eine Genehmigung eingeholt wurde. Genaugenommen müsste das dann ja auch jeder Narr machen, welcher diesen in seinem Narrenbuch verwendet.

            Selbstverständlich; sollte ein Funktionar der Narrenzunft mir gegenüber auch nur mündlich den Wunsch äussern, dass ich diesen Schriftzug entfernen sollte, so wären mir juristische Argumentationen egal und ich würde dies selbstverständlich respektieren. Nur weil es auf facebook von einem Peter Arnegger bzw. der NRWZ verbreitet wird, reicht dies jedoch aus meiner Erfahrung für die Glaubhaftmachung einer solchen Aussagen nicht mehr aus.

            Es handelt sich übrigens oben um einen ständig angepassten und ergänzten Artikel. Somit wird in „Schlachtmanier“ der Kontext Stück für Stück angepasst und möglichst negativ gehalten. Auch das mit Frank Huber ist nachgetragen.

            Ebenfalls selbstverständlich habe ich nach dieser „Nachricht“ sofort versucht Frank Huber telefonisch zu erreichen. Zudem habe ich über das Kontaktformular von narradag.de und an Frank Huber eine e-Mail gesandt mit der Bitte um Rückruf. Dies ist eine Selbstverständlichkeit, denn meinerseits recherchiere ich .

          • Herr Albrecht, nirgends, wirklich nirgends steht, Ihre Angaben seien nicht korrekt. Das haben Sie hinein interpretiert und bauschen es auf. Das ist ermüdend. Sie vermengen zudem munter echte Zitate mit falschen Unterstellungen und Mutmaßungen. Das ergibt ein nicht zu entflechtendes Gewirr. Ich gebe die Diskussion mit Ihnen daher an dieser Stelle auf.

          • Langsam wird’s dann lächerlich. Wollt ihr euch nicht mal zum Weitpinkeln treffen? Idealerweise tagsüber, abends wohnt Herr Arnegger ja weitab in Singen.

            Und zur Sache: Die Einlassung von Arneggers Busenkumpel Prof. Dr. Huber scheint falsch. Beim DPMA ist ein Logo mit einer roten oder rötlichen Umrandung eingetragen und geschützt, Dieter Albrecht BBA verwendet aber eines mit einem gelben Rand. Herr Arnegger, ermitteln Sie!

          • Das ist ja der Lacher schlechthin. Marketing-Univ.-Prof. Dr. Frank Huber trägt im Namen der Narrenzunft Rottweil ein rot-schwarzes Bildlogo beim DPMA ein, dieses schreibt auch ausdrücklich „Bezeichnung der Farben: rot, schwarz“… und dann weint die Narrenzunft, weil jemand ein ähnliches Logo in gelb verwendet?

            Oder ist es sogar noch schlimmer und die Narrenzunft hat versehentlich das falsche Logo geschützt? Selbst verwendet sie überall ja auch nur ein gelbes. Ein ungeschütztes.

            Oh oh oh.

          • Läuft die Anfrage beim Rechtsanwalt immer noch?

            Es hat sich inzwischen doch klar gezeigt, dass die Aussage der Narrenzunft Mist war. Bei allem anderen wurde der Artikel sofort und umgehend umgeschrieben – wieso hier nicht? Wieso bleibt die Behauptung der Narrenzunft, dass das gelbe Logo geschützt sei, weiter hier stehen?

          • Nein. Der Artikel ist nicht umgeschrieben worden, sondern ergänzt.

            Vom RA habe ich bisher keine Auskunft erhalten, mich aber auch nicht mehr darum gekümmert. Denn zunächst einmal hat sich an der Aussage von Prof. Huber nichts geändert. Die Narrenzunft, habe heute mit einem Vorstandsmitglied telefoniert, hat derzeit andere Themen.

          • So, Aufgabe erledigt, beim RA recherchiert. Mit Verweis auf Paragraf 14 Markengesetz stellt sich demnach die Sachlage nicht so eindeutig dar. Es könnte seitens der Narrenzunft ein Anspruch auch bei der Verwendung eines nur ähnlichen Zeichens bestehen. Wäre im Einzelfall juristisch zu klären, wenn man das denn wollte.

          • Eindeutig versucht hier ein Redakteur seine ganz persönlich Privatfehde durchzuziehen, um aus niederen Beweggründen die Reputation eines bei ihm unbegründet in Ungnade gefallenen Menschen zu schädigen!
            Dieser Kommentar kann natürlich wie der letzte ebenfalls mit (Ohn)“Macht“(missbrauch) unterdrückt werden.

          • Erste telefonische Reaktion der Narrenzunft auf meine Rückrufbitte hin an mich, von gestern Nachmittag; „der Schutz des Logos“ – ausdrücklich in rot-weiss gem. DPMA – „soll vor allem dazu dienen, damit keine Souvenirs gefertigt und vertrieben werden können.“. Wir sind uns einig, dass eine derartige Verbreitung über social media wie bei meiner Grafik, nicht mehr rückgängig zu machen ist. Ich bat um Entschuldigung für die etwas unbedachte Verwendung des Schriftzuges. Der narradag-Schriftzug sollte lediglich eindeutig eingrenzen um welche Veranstaltung es geht, bei welcher verstärkt damit gerechnet werden muss, dass Falschparker abgeschleppt werden. Übrigens ging gleich gestern, ganz früh morgens an die Narrenzunft eine e-Mail mit der Grafik zur Kenntnis raus. Einseitig erklärte ich, dass ich mit diesem Schriftzug selbst ab sofort keinerlei Grafik mehr fertigen (eventuelle Ausnahme: Mein Narrenbuch ;-)) oder selber teilen werde. Die Angelegenheit wird in der Vorstandschaft noch geklärt, welche bereits per WhatsApp in der Diskussion darüber sei. Schnellst möglich erhalte ich wenn erforderlich eine Rückmeldung. Bis jetzt – nach über 15 Stunden – gibt es noch keine Antwort. Sie wäre auch nicht mehr zwingend erforderlich, denn niemandem ist ein Schaden entstanden. Und, auf meine vorgenannten Zusagen ist Verlass.

          • Hier scheinen unsere Vorstellungen auseinander zu gehen.

            Eine selektive Art der Befragung könnte mit Nichtwissen z. B. an Tobias Hermann gewesen sein: „Ist die Mitteilung des Herrn Albrecht mit der Stadt abgesprochen gewesen?“. Oder, Tobias Hermann äussert dies ohne darauf den Anspruch zu erheben, dass dies hätte sein müssen und, ein Redakteur verwertet diese Aussage selektiv.

            Jedenfalls ändert es nichts an der oben genannten Tatsache, dass ich nicht interviewt wurde, um z. B. vorgenannte Sachinformationen zu erhalten.

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