Ach­tung, Falsch­par­ker: Beim Rott­wei­ler Nar­ren­tag wol­len Stadt­ver­wal­tung und Poli­zei angeb­lich rigo­ros gegen Park­sün­der vor­ge­hen. Das jeden­falls behaup­tet ein Rott­wei­ler Abschlepp­un­ter­neh­mer vier Tage vor der Groß­ver­an­stal­tung. Die Stadt­ver­wal­tung erklärt dage­gen: ”Nach unse­ren Erfah­run­gen wer­den nur ganz weni­ge Abschlepp-Ein­sät­ze not­wen­dig sein.”

Einen Abschlepp­un­ter­neh­mer, der vor einem Groß­ereig­nis in die Offen­si­ve geht und die anrei­sen­den Auto­fah­rer vor sich selbst warnt – wo gibt’s denn sowas? In Rott­weil, natür­lich. Der dor­ti­ge Abschlepp­un­ter­neh­mer Die­ter Albrecht kün­digt in einer E‑Mail an die NRWZ an, dass es wäh­rend des Nar­ren­tags am Wochen­en­de kein Par­don geben wer­de. Falsch­par­kern gehe es an den Kra­gen. Oder viel­mehr an die Kar­re. Das gel­te ab dem kom­men­den Frei­tag.

Konsequentes Handeln

”Ach­tung: Noch nie wur­den in Rott­weil so vie­le Park- und Hal­te­ver­bots­schil­der auf­ge­stellt”, sagt Albrecht. Die Poli­zei und die Stadt­ver­wal­tung wür­den durch­grei­fen wol­len, jeder Falsch­par­ker wer­de daher – nein, nicht ein­fach mit einem Knöll­chen bestraft, son­dern – ”kon­se­quent abge­schleppt”, so Albrecht.

Kostenpunkt? Mindestens 236,81 Euro

Den Falsch­par­kern ent­stün­den Kos­ten von min­des­tens 236,81 Euro rech­net Albrecht cent­ge­nau vor. Geht es um grö­ße­re abzu­schlep­pen­de Wagen, etwa Wohn­mo­bi­le, und müss­ten er und sei­ne Leu­te am Sonn­tag anrü­cken, dann könn­ten die Abschlepp­kos­ten auch mehr als 600 Euro  betra­gen, so Albrecht wei­ter. Die Fahr­zeu­ge sei­en dann ”nur gegen sofor­ti­ge Bar­zah­lung” aus­lös­bar, so Albrecht – EC- und Kre­dit­kar­ten wür­den akzep­tiert.

”Im Auf­trag der Stadt” habe sein Unter­neh­men wenigs­tens zwei Spe­zi­al­fahr­zeu­ge über die Dau­er des Nar­ren­tags im Ein­satz, um ”minu­ten­schnell” abschlep­pen zu kön­nen, kün­digt Albrecht an.

Sondereinheit ”Verkehr”

Die Poli­zei bil­de eigens eine Son­der­ein­heit ”Ver­kehr”, erklärt der Abschlep­per wei­ter. Die­se Beam­ten sei­en gehal­ten, kon­se­quent jedes falsch par­ken­de Fahr­zeug abschlep­pen zu las­sen.

Die Poli­zei bestä­tigt das grund­sätz­lich. ”Bei einer Ein­satz­la­ge die­ser Grö­ßen­ord­nung ist es ganz nor­mal, dass die Poli­zei einen eige­nen Ein­satz­ab­schnitt ‘Ver­kehr’ ein­rich­tet”, sagt Micha­el Schlüss­ler, der Lei­ter des Poli­zei­re­viers Rott­weil auf Nach­fra­ge. Die­se Ein­heit habe – neben zahl­rei­chen ande­ren – auch die Auf­ga­be, die von der Stadt ange­ord­ne­ten Park­ver­bo­te zu über­wa­chen und gege­be­nen­falls Fahr­zeu­ge abschlep­pen zu las­sen, so der Rott­wei­ler Poli­zei­chef wei­ter. ”Im Vor­der­grund steht dabei das Frei­ma­chen und Frei­hal­ten von Not- und Ret­tungs­we­gen sowie der rei­bungs­lo­se Ablauf der Gesamt­ver­an­stal­tung”, ergänzt er.

 

”Bitte weitersagen”

”Die Fir­ma Albrecht will aber nicht unbe­dingt mit Nar­ren, Besu­chern und Bür­gern, wel­che falsch par­ken, Geld ver­die­nen”, so der Unter­neh­mer. Des­halb mache er vor­ab die Mit­tei­lung. Zum wei­ter­sa­gen. Natür­lich wer­den dabei auch sein Name und das Fir­men­lo­go ver­brei­tet.

”Aktion mit der Stadt nicht abgesprochen”

Die NRWZ hat bei der Stadt­ver­wal­tung nach­ge­fragt. Und eine ein­deu­ti­ge Ant­wort erhal­ten. ”Der Auf­ruf von Herrn Albrecht ist mit uns aber nicht abge­spro­chen gewe­sen.” Das sagt der städ­ti­sche Pres­se­spre­cher, Tobi­as Her­mann. Nach sei­nen Wor­ten sei Albrecht infor­miert wor­den, dass die Stadt ”wenn not­wen­dig, auf sei­nen Abschlepp-Dienst zurück­grei­fen” wer­de. Doch es sei kei­ne unge­wöhn­li­che Akti­on geplant.

Das Plus an Ver­bots­schil­dern vor dem Nar­ren­tag rüh­re daher, dass es in der Innen­stadt am Nar­ren­tag im Unter­schied zu einer nor­ma­len Fas­net wie ange­kün­digt zusätz­li­che Besen und WC-Anla­gen geben wer­de, erklärt der Pres­se­spre­cher. ”Es geht dar­um, Ret­tungs­we­ge und Plät­ze für Stän­de, WC-Wagen oder Ver­kaufs­zel­te frei zu hal­ten”, sagt er.

”Nur ganz wenige Abschlepp-Einsätze”

”Natür­lich wer­den wir han­deln müs­sen, falls Autos dau­er­haft im Weg ste­hen. Nach unse­rer Erfah­rung mit der Fas­net in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wer­den aber nur ganz weni­ge Abschlepp-Ein­sät­ze not­wen­dig sein”, glaubt Her­mann. Denn die Park­ver­bot-Schil­der sei­en ein­deu­tig und die beson­de­re Situa­ti­on wäh­rend der Fas­net bezie­hungs­wei­se des Nar­ren­tags ja all­ge­mein bekannt. Auto­fah­rer und Anwoh­ner wür­den sich dar­auf ein­stel­len.

Narrenzunft: Nicht erfreut

Die Nar­ren­zunft Rott­weil hat mit Albrechts Mar­ke­ting­maß­nah­me ein ganz ande­res Pro­blem. Dass er das Logo des Nar­ren­tags ver­wen­det habe, stößt Zunftschrei­ber Prof. Frank Huber auf. Das sei beim Mar­ken- und Patent­amt ein­ge­tra­gen. Die Ver­wen­dung sei somit durch Albrecht nicht mög­lich, da der Zunft kein Antrag auf Ver­wen­dung vor­lie­ge.

 

23 Kommentare

  1. Herr Arn­eg­ger, Ihre Falsch­be­haup­tung ist ja immer noch nicht kor­ri­giert. Obwohl erwie­sen ist, dass die Nar­ren­zunft Rott­weil sich das ver­wen­de­te Nar­ren­tags-Logo NICHT hat schüt­zen las­sen, behaup­ten Sie dies im Zitat von Frank Huber wei­ter­hin. Wie­so?

    Und wol­len Sie ernst­haft behaup­ten, der angeb­lich kon­sul­tier­te Rechts­an­walt hät­te immer noch mit der Prü­fung der ein­fa­chen Anfra­ge zu tun?

    • Herr Leib­in­ger, so klar, wie Sie es dar­stel­len, ist die Rechts­la­ge nicht. Das steht hier in den Kom­men­ta­ren: Es ist durch­aus mög­lich, dass die Zunft ihre Ansprü­che durch­set­zen könn­te, wenn sie das woll­te. Und das unab­hän­gig davon, ob sie expli­zit die Far­be Rot hat schüt­zen las­sen und Gelb ver­wen­det wird. So die Aus­sa­ge des kon­sul­tier­ten Anwalts. Her­aus­fin­den wer­den wir das nie, denn die Zunft wird wohl kaum gegen den Logo-Ver­wen­der vor­ge­hen.

      • Es steht außer Fra­ge, OB die Zunft nur die Far­be rot hat schüt­zen las­sen. Es ist klar, DASS sie das nur so getan hat. Nicht ob. Es ist kei­ne Ver­mu­tung, seit 6 Tagen schon nicht mehr. Und nur dar­um geht es. Und trotz­dem steht es wei­ter­hin exakt so im Text. So als wür­de die NRWZ ihre Berich­te nie­mals umschrei­ben, selbst wenn der Inhalt falsch ist.

        Wenn die NRWZ doch nur auch bei allen ande­ren Leu­ten so nach­sich­tig wäre mit Feh­lern wie bei Ihrem engen Freund, wie Sie ihn selbst nen­nen. Scha­de.

          • Exakt.

            Mir ist das durch­aus klar, dem übli­chen NRWZ-Leser aber nicht. Daher ist die Behaup­tung von Herrn Huber fahr­läs­sig – um es nett zu for­mu­lie­ren. Und dass die NRWZ fal­sche Tat­sa­chen ver­brei­tet, ist… weni­ger nett. Aber wir haben gelernt, dass die NRWZ manch­mal halt anders agiert als in ande­ren Situa­tio­nen. Qui bono.

  2. Nun, wer beim Falsch­par­ken nicht abge­schleppt wer­den will, soll­te die­ser Peter-Arn­eg­ger-Ver­harm­lo­sung kei­nen Glau­ben schen­ken!

    MEINE Mel­dung ist kei­ne Fake News!

    Und nein, ich muss eine sol­che Mel­dung nicht mit der Stadt abspre­chen – war­um auch? Auch die Stadt hat dem Grun­de nach kein Inter­es­se dar­an, dass es zu vie­len Falsch­par­kerab­schlep­pun­gen kommt.

    Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on: Peter Arn­eg­ger oppo­niert wenn es ihm irgend­wie mög­lich ist gegen mich

    • Nun, wer der Pres­se eine Mel­dung schickt, kann nicht bei jeder Redak­ti­on davon aus­ge­hen, dass sie die Mel­dung ein­fach wei­ter ver­brei­tet. Wir woll­ten zunächst wis­sen, was sich tat­säch­lich hin­ter der Ankün­di­gung Albrechts ver­birgt. Wir haben mit den Betei­lig­ten gespro­chen, der Poli­zei, der Stadt­ver­wal­tung und der Nar­ren­zunft. Haben alle eine eige­ne Sicht auf die Din­ge.

      Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on: Das soll­te das übli­che Vor­ge­hen einer Redak­ti­on sein.

      • Das ist das ”übli­che Vor­ge­hen” eines Redak­teurs, wel­cher sich auf eine von ihm aus sub­jek­ti­ven Erwä­gun­gen ”ent­freun­de­te” Per­son ein­ge­schos­sen hat, mit selek­ti­ver, stim­mungs­ma­chen­der Bericht­erstat­tung, einer selek­ti­ven Aus­wahl der Betei­lig­ten ohne Gespräch mit mir, dem ”Ver­ur­sa­cher” und mit Nicht­wis­sen (jedoch aus mei­ner Erfah­rung) unter­stellt, auch selek­ti­ver Befra­gung.

        Ein Inter­view mit mir hät­te z. B. die nament­li­chen Ansprech­part­ner bei der Poli­zei und dem Ord­nungs­amt her­vor­ge­bracht sowie gar die Ein­sicht in einen e‑Mail-Schrift­ver­kehr mit der zustän­di­gen Behör­de in die­ser Sache.

        Übri­gens; das Ein­zi­ge bei wel­chem ich mir nicht sicher bin, ist der Name der Son­der­grup­pe der Poli­zei – die könn­te auch ”narra­dag” oder anders heis­sen.

        • Aus mei­ner Sicht heißt die­se Unter­stel­lung nichts ande­res, als dass die Befrag­ten mei­ne ”sub­jek­ti­ve” Art der Bericht­erstat­tung durch ent­spre­chen­de Aus­sa­gen unter­stütz­ten. Das ist offen­sicht­li­cher Unsinn.

          Dass die Ansprech­part­ner dage­gen nicht von mir selek­tiert wur­den, son­dern dass es sich um die in die­ser Sache schlicht zustän­di­gen Ansprech­part­ner für die Pres­se han­delt, soll­te zudem ein­leuch­ten.

          • Aber gut. War­um nicht. Herr Albrecht sagt, hier wer­de mit selek­ti­ver, stim­mungs­ma­chen­der Bericht­erstat­tung gegen ihn vor­ge­gan­gen. Und er unter­stellt ”selek­ti­ve Befra­gung.”

            Hier mei­ne Fra­ge ans Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen: ”… anbei eine Gra­fik von Abschlepp­un­ter­neh­mer Albrecht zum Nar­ren­tag in Rott­weil am Wochen­en­de. Sind sei­ne Anga­ben aus Ihrer Sicht kor­rekt? Wer­den Sie durch­grei­fen? Gibt es die Son­der­ein­heit Ver­kehr der Poli­zei und wird die­se wie beschrie­ben kon­se­quent durch­grei­fen?”

            Die­se Anfra­ge ist zustän­dig­keits­hal­ber von Tutt­lin­gen nach Rott­weil, zum dor­ti­gen Revier­lei­ter Schlüss­ler wei­ter gelei­tet wor­den. Sei­ne Ant­wort steht voll­um­fäng­lich und unge­kürzt im Arti­kel.

            Fast gleich­lau­tend mei­ne Anfra­ge an die Stadt­ver­wal­tung Rott­weil: ”… anbei eine Gra­fik von Abschlepp­un­ter­neh­mer Albrecht. Sind sei­ne Anga­ben bezüg­lich der Orts­po­li­zei­be­hör­de kor­rekt? Wer­den Sie durch­grei­fen? Gibt es den Auf­trag der Stadt, Spe­zi­al- und Abschlepp­fahr­zeu­ge bereit­ste­hen zu haben?”

            Die Ant­wort kam von Pres­se­spre­cher Her­mann. Sie ist voll­um­fäng­lich und unge­kürzt im Arti­kel.

            Etwas emo­tio­na­ler fiel mei­ne Anfra­ge an Prof. Huber von der Nar­ren­zunft aus. Wir haben über vie­le Mona­te eng zusam­men gear­bei­tet, er gilt mir beruf­lich als enger Freund. Daher: ”… anbei eine Gra­fik von Abschlepp­un­ter­neh­mer Albrecht. Er warnt vor sich selbst. Was sagen Sie zu die­ser Mar­ke­ting­maß­nah­me vier Tage vor dem Nar­ren­tag?”

            Hubers Ant­wort ist voll­um­fäng­lich und unge­kürzt im Arti­kel.

          • Soweit mal vie­len Dank.
            Da die Ant­wor­ten ”voll­um­fäng­lich und unge­kürzt im Arti­kel” ste­hen stel­le ich somit fest:
            Weder der Pres­se­spre­cher der Stadt noch der Sach­be­ar­bei­ter der Poli­zei haben auch nur ansatz­wei­se erklärt, mei­ne Anga­ben sei­en nicht kor­rekt. Sie haben teils gar nicht direkt auf die Fra­gen geant­wor­tet. Als Stadt und Poli­zei wür­de ich auf die Fra­ge eines als reis­se­risch bekann­ten Jour­na­lis­ten an die­se Behör­den: ”Wer­den Sie durch­grei­fen?” eben­falls diplo­ma­tisch ant­wor­ten. In bei­den Fäl­len wur­de jedoch klar bestä­tigt: „Natür­lich wer­den wir han­deln müs­sen, falls Autos dau­er­haft im Weg ste­hen …” und „Es geht dar­um, Ret­tungs­we­ge und Plät­ze für Stän­de, WC-Wagen oder Ver­kaufs­zel­te frei zu hal­ten“.

            Herr Schlüss­ler war es übri­gens, wel­cher evtl. 20 Abschlep­pun­gen für mög­lich hält, ins­be­son­de­re auch des­halb, weil ebe­nen spe­zi­ell für den Zweck der Ver­kehrs­si­cher­heit zusätz­lich Poli­zei­kräf­te ein­ge­teilt sind. Er weit­ge­hendst wört­lich: ”Dort wo ein Halt­ver­bot aus­ge­schil­dert ist, wer­den wir kon­se­quent han­deln.”. Dies ist ein Aus­zug einer tele­fo­ni­schen Plaungs­be­spre­chung genau für die­se aus­er­ge­wöh­li­che Falsch­par­ker-Bereit­schaft, Anzahl der Fahr­zeu­ge, Aus­rück­zei­ten, Ein­satz­zei­ten, Ver­wahr­flä­chen, Kos­ten, Pro­zess bzgl. des Bezah­lens u. v. m. wur­den im Detail bespro­chen.

            Evtl. 20 Abschlep­pun­gen an einem Wochen­en­de sind für Rott­weil ca. 900 % mehr wie sonst das gan­ze Jahr. Das sind bei zwei Fahr­zeu­gen und Ein­satz­kräf­ten mind. 5 Stun­den har­te und sorg­fäl­ti­ge Arbeit.

            Und, mit dem Ord­nungs­amt der Stadt gibt es zudem seit län­ge­rem einen e‑Mail-Schrift­ver­kehr mit Anfra­ge und detail­ier­ten Abspra­chen zu die­ser Akti­on.

            Die­se Fak­ten soll­ten eben­falls in einem Arti­kel ste­hen, damit es sich nicht um eine ”Lücken­pres­se” han­delt. Oder, der Arti­kel wird objek­tiv umge­schrie­ben.

            Eine Ver­trau­lich­keit drü­ber ist nicht ver­ein­bart. War­um auch. Weder die Poli­zei noch die Stadt­er­wal­tung noch ich als im Schwer­punkt Pan­nen­hel­fer sind dar­an inter­es­siert, das in der Regel undank­ba­re ”Geschäft” mit den Falsch­par­kern zu haben. Somit könn­te man mei­ne Offen­heit auch posi­ti­ver bewer­ten.

            Dies scheint jedoch einem Peter Arn­eg­ger, wel­cher ganz offen­sicht­lich einen Feld­zug ganz per­sön­lich gegen Die­ter Albrecht führt, nicht mehr zu gelin­gen.
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            Zur Nar­ren­zunft; nun, ich bin fast jede Sekun­de tele­fo­nisch, per Fax oder per e‑Mail erreich­bar! Nie­mand hat dies­bzgl. auch nur ver­sucht mit mir in Kon­takt zu tre­ten!? Auf der Home­page vom Nar­ren­tag gibt es kei­ne Kennt­lich­ma­chung die­ses von der NRWZ behaup­te­ten Mar­ken­schut­zes. Der Schrift­zug ”narra­dag” wur­de von sehr vie­len Medi­en, Per­so­nen, Fir­men etc. bereits x‑fach ver­wen­det. Mit Nicht­wis­sen bezweif­le ich, dass hier in jedem Ein­zel­fall eine Geneh­mi­gung ein­ge­holt wur­de. Genau­ge­nom­men müss­te das dann ja auch jeder Narr machen, wel­cher die­sen in sei­nem Nar­ren­buch ver­wen­det.

            Selbst­ver­ständ­lich; soll­te ein Funk­tio­nar der Nar­ren­zunft mir gegen­über auch nur münd­lich den Wunsch äus­sern, dass ich die­sen Schrift­zug ent­fer­nen soll­te, so wären mir juris­ti­sche Argu­men­ta­tio­nen egal und ich wür­de dies selbst­ver­ständ­lich respek­tie­ren. Nur weil es auf face­book von einem Peter Arn­eg­ger bzw. der NRWZ ver­brei­tet wird, reicht dies jedoch aus mei­ner Erfah­rung für die Glaub­haft­ma­chung einer sol­chen Aus­sa­gen nicht mehr aus.

            Es han­delt sich übri­gens oben um einen stän­dig ange­pass­ten und ergänz­ten Arti­kel. Somit wird in ”Schlacht­ma­nier” der Kon­text Stück für Stück ange­passt und mög­lichst nega­tiv gehal­ten. Auch das mit Frank Huber ist nach­ge­tra­gen.

            Eben­falls selbst­ver­ständ­lich habe ich nach die­ser ”Nach­richt” sofort ver­sucht Frank Huber tele­fo­nisch zu errei­chen. Zudem habe ich über das Kon­takt­for­mu­lar von narradag.de und an Frank Huber eine e‑Mail gesandt mit der Bit­te um Rück­ruf. Dies ist eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, denn mei­ner­seits recher­chie­re ich .

          • Herr Albrecht, nir­gends, wirk­lich nir­gends steht, Ihre Anga­ben sei­en nicht kor­rekt. Das haben Sie hin­ein inter­pre­tiert und bau­schen es auf. Das ist ermü­dend. Sie ver­men­gen zudem mun­ter ech­te Zita­te mit fal­schen Unter­stel­lun­gen und Mut­ma­ßun­gen. Das ergibt ein nicht zu ent­flech­ten­des Gewirr. Ich gebe die Dis­kus­si­on mit Ihnen daher an die­ser Stel­le auf.

          • Lang­sam wird’s dann lächer­lich. Wollt ihr euch nicht mal zum Weit­pin­keln tref­fen? Idea­ler­wei­se tags­über, abends wohnt Herr Arn­eg­ger ja weit­ab in Sin­gen.

            Und zur Sache: Die Ein­las­sung von Arn­eg­gers Busenk­um­pel Prof. Dr. Huber scheint falsch. Beim DPMA ist ein Logo mit einer roten oder röt­li­chen Umran­dung ein­ge­tra­gen und geschützt, Die­ter Albrecht BBA ver­wen­det aber eines mit einem gel­ben Rand. Herr Arn­eg­ger, ermit­teln Sie!

          • Das ist ja der Lacher schlecht­hin. Marketing-Univ.-Prof. Dr. Frank Huber trägt im Namen der Nar­ren­zunft Rott­weil ein rot-schwar­zes Bild­lo­go beim DPMA ein, die­ses schreibt auch aus­drück­lich ”Bezeich­nung der Far­ben: rot, schwarz”… und dann weint die Nar­ren­zunft, weil jemand ein ähn­li­ches Logo in gelb ver­wen­det?

            Oder ist es sogar noch schlim­mer und die Nar­ren­zunft hat ver­se­hent­lich das fal­sche Logo geschützt? Selbst ver­wen­det sie über­all ja auch nur ein gel­bes. Ein unge­schütz­tes.

            Oh oh oh.

          • Läuft die Anfra­ge beim Rechts­an­walt immer noch?

            Es hat sich inzwi­schen doch klar gezeigt, dass die Aus­sa­ge der Nar­ren­zunft Mist war. Bei allem ande­ren wur­de der Arti­kel sofort und umge­hend umge­schrie­ben – wie­so hier nicht? Wie­so bleibt die Behaup­tung der Nar­ren­zunft, dass das gel­be Logo geschützt sei, wei­ter hier ste­hen?

          • Nein. Der Arti­kel ist nicht umge­schrie­ben wor­den, son­dern ergänzt.

            Vom RA habe ich bis­her kei­ne Aus­kunft erhal­ten, mich aber auch nicht mehr dar­um geküm­mert. Denn zunächst ein­mal hat sich an der Aus­sa­ge von Prof. Huber nichts geän­dert. Die Nar­ren­zunft, habe heu­te mit einem Vor­stands­mit­glied tele­fo­niert, hat der­zeit ande­re The­men.

          • So, Auf­ga­be erle­digt, beim RA recher­chiert. Mit Ver­weis auf Para­graf 14 Mar­ken­ge­setz stellt sich dem­nach die Sach­la­ge nicht so ein­deu­tig dar. Es könn­te sei­tens der Nar­ren­zunft ein Anspruch auch bei der Ver­wen­dung eines nur ähn­li­chen Zei­chens bestehen. Wäre im Ein­zel­fall juris­tisch zu klä­ren, wenn man das denn woll­te.

          • Ein­deu­tig ver­sucht hier ein Redak­teur sei­ne ganz per­sön­lich Pri­vat­feh­de durch­zu­zie­hen, um aus nie­de­ren Beweg­grün­den die Repu­ta­ti­on eines bei ihm unbe­grün­det in Ungna­de gefal­le­nen Men­schen zu schä­di­gen!
            Die­ser Kom­men­tar kann natür­lich wie der letz­te eben­falls mit (Ohn)”Macht”(missbrauch) unter­drückt wer­den.

          • Ers­te tele­fo­ni­sche Reak­ti­on der Nar­ren­zunft auf mei­ne Rück­ruf­bit­te hin an mich, von ges­tern Nach­mit­tag; ”der Schutz des Logos” – aus­drück­lich in rot-weiss gem. DPMA – ”soll vor allem dazu die­nen, damit kei­ne Sou­ve­nirs gefer­tigt und ver­trie­ben wer­den kön­nen.”. Wir sind uns einig, dass eine der­ar­ti­ge Ver­brei­tung über soci­al media wie bei mei­ner Gra­fik, nicht mehr rück­gän­gig zu machen ist. Ich bat um Ent­schul­di­gung für die etwas unbe­dach­te Ver­wen­dung des Schrift­zu­ges. Der narra­dag-Schrift­zug soll­te ledig­lich ein­deu­tig ein­gren­zen um wel­che Ver­an­stal­tung es geht, bei wel­cher ver­stärkt damit gerech­net wer­den muss, dass Falsch­par­ker abge­schleppt wer­den. Übri­gens ging gleich ges­tern, ganz früh mor­gens an die Nar­ren­zunft eine e‑Mail mit der Gra­fik zur Kennt­nis raus. Ein­sei­tig erklär­te ich, dass ich mit die­sem Schrift­zug selbst ab sofort kei­ner­lei Gra­fik mehr fer­ti­gen (even­tu­el­le Aus­nah­me: Mein Nar­ren­buch ;-)) oder sel­ber tei­len wer­de. Die Ange­le­gen­heit wird in der Vor­stand­schaft noch geklärt, wel­che bereits per Whats­App in der Dis­kus­si­on dar­über sei. Schnellst mög­lich erhal­te ich wenn erfor­der­lich eine Rück­mel­dung. Bis jetzt – nach über 15 Stun­den – gibt es noch kei­ne Ant­wort. Sie wäre auch nicht mehr zwin­gend erfor­der­lich, denn nie­man­dem ist ein Scha­den ent­stan­den. Und, auf mei­ne vor­ge­nann­ten Zusa­gen ist Ver­lass.

          • Hier schei­nen unse­re Vor­stel­lun­gen aus­ein­an­der zu gehen.

            Eine selek­ti­ve Art der Befra­gung könn­te mit Nicht­wis­sen z. B. an Tobi­as Her­mann gewe­sen sein: ”Ist die Mit­tei­lung des Herrn Albrecht mit der Stadt abge­spro­chen gewe­sen?”. Oder, Tobi­as Her­mann äus­sert dies ohne dar­auf den Anspruch zu erhe­ben, dass dies hät­te sein müs­sen und, ein Redak­teur ver­wer­tet die­se Aus­sa­ge selek­tiv.

            Jeden­falls ändert es nichts an der oben genann­ten Tat­sa­che, dass ich nicht inter­viewt wur­de, um z. B. vor­ge­nann­te Sach­in­for­ma­tio­nen zu erhal­ten.

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