SCHRAMBERG (pm) – Der von der UNO seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und beteiligten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo.

 

Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung des Schramberger Frauenbeirats.
Am 25. November 2001 ließ „Terre des femmes“ zum ersten Mal die Fahnen wehen, um am internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ ein Zeichen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zu setzen.

Zu diesem Zweck entwickelte „Terre des femmes“ eine farbenfrohe Fahne. Die abgebildete Frauenfigur und der Slogan „frei leben – ohne gewalt“ symbolisieren ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen weltweit.

Seit 2002 beteiligt sich der Frauenbeirat der Stadt Schramberg alljährlich an dieser Fahnenaktion. In Zusammenarbeit mit Frauen helfen Frauen + Auswege  Rottweil finden Frauen, Mädchen und Jungen auch in Schramberg Beratung und Hilfe in Notsituationen. Auch in diesem Jahr macht der Frauenbeirat mit einer Straßenaktion auf diese Probleme aufmerksam. Mit den blauen Fahnen und Banner beteiligen sich die Stadt und auch einige Geschäftsleute an diesem Tag.

An einem Stand vor dem Rathaus werden am Mittwoch, 25. November von 11 bis 15 Uhr zahlreiche mehrsprachige Informationen geboten, die Frauen und Mädchen weiterhelfen können, wenn sie Gewalt erleiden. Mit einer Taschentuchaktion wird auf die besondere Hilfe durch Frauen helfen Frauen+ Auswege in Rottweil hingewiesen, die regelmäßig auch in Schramberg Sprechstunden abhalten für Frauen und Mädchen in schwierigen Lebenslagen, aber auch für Jungen und Mädchen bei sexuellem Missbrauch.

 

 

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