Jürgen Grässlin am Rande einer Demonstration in Oberndorf 2013. Archivfoto: him

SCHRAMBERG  (pm) –  Zu einer Ver­an­stal­tung im Rah­men der Öku­me­ni­schen Frie­dens­de­ka­de 2016 zum  The­ma:  „Kriegs­spu­ren“ am Diens­tag, 15. Novem­ber um  19 Uhr im Mari­en­heim, Markt­stra­ße Schram­berg  laden Pax Chris­ti Schram­berg, das Eine-Welt- Forum und die vhs Schram­berg  ein.

Mil­lio­nen Men­schen flie­hen vor Krieg und Bür­ger­krieg, vor Ver­fol­gung und Armut. Deutsch­land nimmt nicht nur Flücht­lin­ge auf, die deut­sche Regie­rung ver­ant­wor­tet auch den Export von Waf­fen und schafft damit auch Flucht­grün­de. Gera­de die Klein­waf­fen wie Geweh­re und Maschi­nen­pis­to­len for­dern hohe Opfer­zah­len, heißt es in der Ankün­di­gung der Ver­an­stal­ter.

Die Skan­da­le um den Han­del mit Klein­waf­fen bei den Fir­men Heck­ler &Koch, Sig Sau­er und Carl Walt­her neh­men kein Ende. Der Frie­dens­ak­ti­vist Jür­gen Gräss­lin, der Fil­me­ma­cher Dani­el Har­risch und die Jour­na­lis­tin Danu­ta Har­risch – Zand­berg fol­gen auf der Spur dunk­ler Geschäf­te dem Weg der Waf­fen in die Kri­sen­ge­bie­te. Anhand umfas­sen­der Recher­chen bele­gen sie, wie die­se frag­wür­di­gen Waf­fen­lie­fe­run­gen zustan­de kom­men.

Jür­gen Gräss­lin wird die Fra­ge beant­wor­ten, wie deut­sche Waf­fen in so gro­ßem Umfang in die Hän­de riva­li­sie­ren­der Bür­ger­kriegs­par­tei­en gelan­gen. Der Autor ist Spre­cher der Kam­pa­gne „Akti­on Auf­schrei – Stoppt den Waf­fen­han­del“, Bun­des­spre­cher der DFG-VK, Spre­cher der Kri­ti­schen Aktio­nä­rIn­nen bei Daim­ler und Vor­sit­zen­der des Rüs­tungs-Infor­ma­ti­ons-Büros (R.i.B.)

Jür­gen Gräss­lin hat zahl­rei­che kri­ti­sche Sach­bü­cher über das The­ma Rüs­tungs­ex­port geschrie­ben. Dafür wur­de er mit meh­re­ren Prei­sen aus­ge­zeich­net, unter ande­rem mit dem „Aache­ner Frie­dens­preis“ .

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