SCHRAMBERG (him) – In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik gab Oberbürgermeister Thomas Herzog bekannt, dass er einen Stab für die Flüchtlinge einsetzen will, der ihm direkt zugeordnet ist. Vertreter der Fraktionen hießen diesen Vorschlag gut, die CDU hatte einen entsprechenden Antrag vorbereitet.

In dem Stab sollen Vertreter der Stadt und vom Netzwerk Willkommen zusammenarbeiten und die Flüchtlingsarbeit koordinieren. Außerdem möchte Herzog einen Vertreter der Stadt benennen, „der sich zentral um diese Fragen kümmern wird.“

In ihrem Antrag schreibt die CDU-Fraktion, die ehrenamtlichen Helfer vom „Netzwerk Willkommen“ vermissten Ansprechpartner in der Verwaltung und wünschten sich „mehr wertschätzende Unterstützung“. Auch praktische und logistische Hilfe bei Umzügen beispielsweise erwartete das Netzwerk von der Stadt. Die CDU will deshalb, dass die Stadt „einen eindeutigen Projektverantwortlichen zur Koordinierung der Maßnahmen zur Flüchtlingshilfe benennt.“ Weiter fordert die CDU, die Stadt solle „im Rahmen ihrer Aufgabe zur Förderung der Wirtschaft, Initiativen zur Fachkräftevermittlung von Flüchtlingen an Industrie und Handwerk ergreifen.“

Johannes Grimm, CDU, begrüßte denn auch ausdrücklich den Plan des OB, einen Stab einzurichten. Für die Fraktion SPD-Buntspecht sah Hans Jörg Fahrner es ebenfalls als wichtig an, wenn die Stadt die Ehrenamtlichen entlaste.

 

 

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