Der geschass­te Geschäfts­füh­rer von HK, Niels Ihl­off, und das Obern­dor­fer Rüs­tungs­un­ter­neh­men haben sich wohl außer­ge­richt­lich geei­nigt. Wie das Arbeits­ge­richt Frei­burg am Diens­tag­mor­gen mitt­teilt, sei der für Mitt­woch anbe­raum­te Güte­ter­min auf­ge­ho­ben wor­den.

OBERNDORF/FREIBURG (him)  – Der Spre­cher des Arbeits­ge­richts, Wolf­gang Gun­del teilt mit, im Kün­di­gungs­schutz­rechts­streit zwi­schen Ihl­off und der Fir­ma Heck­ler & Koch GmbH, Obern­dorf, Akten­zei­chen 12 Ca 59/15 vor dem Arbeits­ge­richt Frei­burg (Kam­mern Villingen-Schwenningen)sei „auf über­ein­stim­men­den Antrag der Par­tei­en der Ter­min zur Güte­ver­hand­lung vor dem Vor­sit­zen­den von Mitt­woch, den 1. April 2015, 15.20 Uhr, Saal III, auf­ge­ho­ben und das Ruhen des Ver­fah­rens ange­ord­net“ wor­den. Vor­sichts­hal­ber ver­si­chert Rich­ter Gundel:“Das ist kein April­scherz!“

Dem für Per­so­nal ver­ant­wort­li­chen Mana­ger Ihl­off hat­te das Unter­neh­men am 18. Febru­ar frist­los gekün­digt. Dage­gen hat­te Ihl­off Kün­di­gungs­schutz­kla­ge erho­ben.

Nach­dem bei einem ande­ren Arbeits­ge­richts­ver­fah­ren gegen zwei für Waf­fen­ex­por­te unter ande­rem nach Mexi­ko zustän­di­ge HK-Beschäf­tig­te bei einem Gerichts­ter­min sehr vie­le bis dahin unbe­kann­te Unter­neh­mens­in­ter­na an die Öffent­lich­keit gelangt waren, waren sich Beob­ach­ter des Unter­neh­mens recht sicher, dass die Kün­di­gungs­schutz­kla­ge Ihl­offs weni­ger geräusch­voll behan­delt wer­den wür­de.